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  #1  
Alt 16.02.2013, 11:53
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard Das Erbe einer Schneiderin

Ich habe heute eine alte Pfaff-Nähmaschine sowie eine Pfaff- Pikiermaschine von einer alten Schneiderin „geerbt“ die mindestens 40 Jahre damit genäht hat. (Ihr Sohn hat die Maschinen nach ihrem Tod samt Zubehör in ein Deko-Geschäft nach Waidhofen/ Ybbs gebracht und von dort habe ich sie geschenkt bekommen).
Wir haben die zwei Holztische samt den Maschinen und Motoren sowie einiges an Zubehör heute abgeholt und zu meiner Schwiegermama gebracht, die sie nun putzen und soweit es ihr möglich ist, zusammenbasteln wird. Hoffentlich finden wir raus, wie sie funktionieren.
Es wäre toll, wenn wir damit noch viele Jahre nähen könnten!
Für mich persönlich war es allerdings am faszinierendsten, in den alten Notizbüchern der Schneiderin zu blättern, sie zu spüren, in den vielen Nadeln und Spulen und Schneiderkreiden, Scheren und anderen alten Sachen zu kramen. Ich fühlte mich als hätte ich einen Schatz entdeckt! Möge die verstorbene Schneiderin uns inspirieren!
Ein riesiges DANKESCHÖN an die „Wildling Company“ in Waidhofen/ Ybbs, die uns die Maschinen kostenlos überlassen hat!
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  #2  
Alt 16.02.2013, 15:05
klarad klarad ist offline
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Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

Schaut noch recht rüstig aus, die Maschine ! Ich habe meine ersten Röcke und Kleider auch noch mit so einem Ding genäht, später Bettzeug schon mit einer 'Elektrischen'. Viel Vergnügen damit !!
__________________
K.D.
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  #3  
Alt 16.02.2013, 16:04
Babel Babel ist offline
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Beiträge: 7.980
Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

Klar, unsere alte Singer, auf der ich gelernt habe, war auch nicht moderner!
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  #4  
Alt 16.02.2013, 17:14
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Beiträge: 23.991
Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

Das ist wirklich ein Erbe mit Seele! Viel Erfolg damit!
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  #5  
Alt 16.02.2013, 18:17
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

danke, ich hoffe, es wird ein erfolgreiches projekt. ;-) übrigens: sie ist ELEKTRISCH! (mit kabel und stecker und motor und tritt-pedal zum gas-geben. ;-)
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  #6  
Alt 16.02.2013, 22:53
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Beiträge: 28.394
Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

Interessantes Gerät! Vermutlich Mitte der 1950er Jahre.

Bemerkenswert finde ich auch die Zubehör-Tasche:
"1 Zugkette und als Ersatzbestückung: 2 Kohlebürsten, 2 Bremsleder"

Kohlebürsten werden heute noch für einen Teil der Elektromotoren gebraucht (je nach Bauart), aber "Bremsleder" ist heute ziemlich ungewöhnlich.

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #7  
Alt 19.02.2013, 08:13
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

Ja, das hab ich auch extra für dich fotografiert weil ich sowas noch nie egsehen hatte und ich keine Ahnung hatte wofür man es verwendet. Sah aber alt und spannend aus. *lach*
Gute Nachrichten übrigens: Meine Schwiegermutter näht schon fleissig damit, die Maschine kann zwar nicht endeln sondern nur gradeaus nähen, aber es verzieht sich nix, alles perfekt. Sie hat schon für die Eckbank Sitzpolster genäht und ist ganz begeistert. :-)

Alles Liebe, Sonja
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  #8  
Alt 08.09.2014, 10:55
ju_wien ju_wien ist offline
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Registriert seit: 08.09.2014
Beiträge: 1
Standard AW: Das Erbe einer Schneiderin

Ich bin hier gelandet, weil ich nach Bremsleder für Nähmaschinen gegoogelt habe. Vielleicht interessiert ja jemanden die Funktion: Industrienähmaschinenmotoren drehen sehr schnell und gute Maschinen sind leichtgängig. Das würde dazu führen, dass die Maschine am Ende der Naht noch "nachläuft", also weiternäht, obwohl die Näherin schon vom "Gaspedal" gestiegen ist. Um das zu verhindern, haben die Motoren eine Bremse eingebaut, die bei älteren Exemplaren mit einem Bremsleder als Belag ausgeführt ist.

Ich selbst habe vor kurzem eine Pfaff 133 Jahrgang 1941 günstig bekommen. Die Maschinen (der Kopf) ist in brauchbarem Zustand und näht wunderschön. Der Kobold Motor ist leider nicht mehr in Ordnung. Daher suche ich gerade nach Ersatzteilen, anderen Motoren und sonstigen Ideen, die die Reparaturkosten nicht unvernünftig hoch steigen lassen.
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