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Alt 04.10.2005, 15:02
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baru baru ist offline
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Registriert seit: 30.04.2005
Ort: Salzburger Land
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Standard Schimpansin hört auf zu rauchen

Unter der Rubrik "Verrückt" melden die "Salzburger Nachrichten":

04.10.2005

Ein Affe atmet wieder auf

Die Schimpansin "Ai Ai" (27) hat im Safaripark "Shaanxi" (China) nach 16 Jahren zu rauchen aufgehört. 1989 fing sie mit dem Laster an. Grund war Einsamkeit nach dem Tod zweier männlicher Gefährten. Jetzt konnten sie Zoowärter mit Spaziergängen nach dem Frühstück, Musik hören nach dem Mittagessen und Gymnastik nach dem Abendessen entwöhnen. Wer ihr überhaupt die erste Zigarette gab und sie damit versorgte, ist nicht bekannt. Der Zoo will nun einen neuen Begleiter für "Ai Ai" finden.
© SN


Auf einer Alm in Tirol habe ich einmal einen Ziegenbock gesehen, der sich von den Touristen mit Zigaretten füttern ließ...
__________________
Servus und a guate Zeit! Leni
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  #2  
Alt 05.10.2005, 01:07
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Ort: Innsbruck
Beiträge: 28.266
Standard AW: Schimpansin hört auf zu rauchen

Dazu fällt mir auch eine Episode ein:

Anlässlich der "Tiroler Landesausstellung 2005 - Die Zukunft der Natur" wurde am Anfang mit einem Plakat geworben, das ein rauchendes Murmeltier zeigte.

Das hat gleich ziemlich Wirbel gegeben, weil angeblich nur der Mensch sich selbst durch Rauchen schädige. Zufällig habe ich mal eine Besucherin getroffen, die tatsächlich in dieser Landesausstellung war (so richtig populär wurde die Ausstellung eigentlich nicht, außer den üblichen "Zwangsbesuchern" wie Schulklassen etc. wurde diese nicht weiter beachtet), jedenfalls hat jene Besucherin erzählt, an der Kasse hätte man gesagt, es gäbe tatsächlich rauchende Murmeltiere...

Irgendwie kann ich mir das trotzdem schwer vorstellen, denn der Gebrauch von Zündhölzern oder Feuerzeug ist auch nicht ganz trivial ;-)

Im Pressetext der Ausstellung heißt es dazu: "Nikotinabhängige Eichhörnchen auf Autobahnraststätten sind keine Seltenheit mehr. Die Abhängigkeit der Tiere entwickelte sich nach dem zufälligen Verzehr von Zigarettenkippen. Bei einigen Eichhörnchen ist das Suchtverhalten mittlerweile so ausgeprägt, dass sie gezielt nach Zigaretten fahnden, um ihre Entzugserscheinungen zu mildern."

Naja, ich weiß nicht recht, ob die Eichhörnchen von Autobahnraststätten eine repräsentative Gruppe darstellen? Ein Eichhörnchen läuft doch schon im ruhigsten Wald davon, wenn man versehentlich auf einen Ast steigt - da glaube ich nicht, daß viele sich auf Autobahnraststätten wirklich wohl fühlen?

Ich war einmal (kurz) in einer der ökologisch verseuchtesten Städte in Europa (der Welt?) - Copsa Mica, RO, die Stadt des "schwarzen Regens" -, da ist mir - als botanischer Laie - auch aufgefallen, daß die Bäume eher merkwürdig ausgeschaut haben, aber daraus kann nach meiner Auffassung nicht generell von einem Problem aller Bäume Europas gesprochen werden?

Wolfgang (SAGEN.at)

Geändert von SAGEN.at (05.10.2005 um 01:27 Uhr)
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