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Umfrageergebnis anzeigen: Welches Foto soll gewinnen: Verkehr ?
Rabenweib 1 8,33%
harry 1 8,33%
klarad 1 8,33%
Elfie 4 33,33%
SAGEN.at 1 8,33%
Dresdner 2 16,67%
EyP3 1 8,33%
TeresaMaria 1 8,33%
Teilnehmer: 12. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 12.08.2012, 11:29
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard SAGEN.at-Fotowettbewerb - Verkehr - August 2012

Das Thema für den SAGEN.at-Themen-Fotowettbewerb August 2012 ist:

Verkehr

Verkehr ist eine zielgerichtete Bewegung von Menschen oder Gütern. Verkehr bedeutet Mobilität, aber auch Stau und Warten. Verkehr ermöglicht Austausch von Waren und Kultur, Ortsveränderungen von Menschen, Versorgung mit Gütern etc. Verkehr bedeutet aber auch Umweltbelastung, Lärm, Schadstoffe oder Sicherheitsprobleme.

Aspekte zu Verkehr könnten sein: Autoverkehr, Flugverkehr, Bahnverkehr, Radfahren, Schifffahrt, Fußgänger, Güterverkehr, Industrieverkehr, öffentlicher Verkehr, historischer Verkehr etc.

Alle Leser sind eingeladen, mit einem Foto zu Aspekten des Verkehrs mitzumachen.

Als Forum zur Europäischen Ethnologie / Volkskunde liegt auch ein Schwerpunkt auf Bildbeschreibung und Erklärung.

Bilder und Beschreibung nun hierher, jeder Leser ist eingeladen mitzumachen!

Die Spielregeln zum Fotowettbewerb finden sich hier und im Monat August 2012 erhält der Gewinner des Fotowettbewerbes eines unserer eben neu erschienenen Sagenbücher und eine Glasflasche voll mit Edelsteinen aus einem historischen Tiroler Bergwerk! *)

Wolfgang (SAGEN.at)

*) unter Ausschluss des Rechtsweges!
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  #2  
Alt 14.08.2012, 09:12
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Verkehr - August 2012

Früher, als es im Ybbstal noch still war und die Badegäste sich in Grenzen hielten, sind meine Mama und ich mit dem Fahrrad nach Seeburg gefahren, wo es einen besonders schönen Strand gab. Dort haben wir wenns gut ging gar niemanden getroffen, und konnten völlig alleine mit der Mama dort schwimmen und Steine suchen, Burgen bauen und auf Felsen rumklettern, Wasserschlangen sehen und Karten spielen. Wenns nicht so gut ging waren noch ein paar andere Opponitzer dort, was aber auch icht schlimm war. Die Spar-Christl zum Beispiel oder der Postler-Peter oder die Gundi von der Wurscht-Theke im Spar.
Mit dem Radl sind mein Bruder und ich auch nach Hollenstein gefahren. Ich hing hinten am Packlträger dran und hatte Rollschuhe an und er fuhr so schnell er konnte und dann haben wir die wildesten Abenteuer in Hollenstein oder Ybbsitz erlebt- wir haben uns ohne der Mama ihr Wissen dort ein Eis gekauft. Das war echte Freiheit!
Wenn man heute mit dem Fahrrad durchs Ybbstal fahren will, ist man in Lebensgefahr. Und das mitd en Rollschuhen geht sowieso überhaupt nicht mehr. Dazu fahren viel zu viele Autos und die fahren auch viel zu schnell. So schnell, dass man die Kinder auf keinen Fall mehr mit Rollschuhen nach Hollenstein fahren lassen könnte- erst vor wenigen Jahren wurde ein Radler totgefahren in Seeburg, da wo die lange Gerade ist und alle immer Gas geben. Heute steht dort ein Kreuz mit einem Reifen und Kerzen und Blumen neben der Strasse.
Ich fahre selber gern mit dem Auto- mit dem Fahrrad kann man ja nicht mehr...
Und wenn ich nicht fahre, zum Beispiel weil der Kindergartenbus zu teuer ist, dann gehe ich zu Fuß. Das habe ich drei Monate lang tagtäglich gemacht. Immer vier Kilometer durchs Dorf. Und wenn man zu Fuß geht, dann wird einem erst bewusst, wie viele Autos fahren. Und wie sie stinken. Und wie schlimm das für Kinder sein muss, die noch weiter unten die Luft einatmen müssen von den Autos und Bussen, die nun statt der Ybbstalbahn fahren.
Und man erlebt dann auch hautnah, wie schnell die Autos durch die 30er-Zone im Dorf fahren, dort, wo es ganz eng wird und man das Kind am liebsten auf den Schultern tragen möchte wegen Gestank und Gefahr.
Und wenn ich dann so zu Fuß gehe, frage ich mich, ob das normal ist mit den vielen Autos. Dass ein jeder seine Wurscht von der Gundi mit dem Auto holen muss. Und dass wir seit einigen Jahren (ich habs einmal gezählt) um die 280 Autos von Badegästen neben der Strasse zwischen Hollenstein und Opponitz auf einer Länge von 12 Kilometern stehen haben.
Wir Einheimische baden übrigens nicht mehr dort, wo wir früher gebadet haben. Dort sind jetzt die Wiener und Linzer und sonstwer und die haben auch Fernsehsessel mit und Radios und es sind einfach zu viele, sie bauen auch Weidenruten-Zelte und bringen Plastiksessel und Decken und Flaschen und Reibeisen mit, die finde ich dann, wenn ich im Frühjahr an die einsamen Strände gehe und Müll sammle, den sie liegen gelassen haben.

Manchmal träume ich von der Zeit, als man mit dem Radl noch an einsame Strände kam. Und manches Mal schäme ich mich, wenn ich nur aus Faulheit schnell mit dem Auto die Wurscht holen fahre.
Und dann denk ich mir, vielleicht ist der geplante Radlweg statt der Ybbstalbahn eh keine schlechte Idee gewesen. Hoffentlich wirds auch was damit. Dann könnten wir wieder mit dem Radl durchs Ybbstal fahren und einsame Strände suchen gehn. Vielleicht finden wir dann wieder welche- wo man mit dem Auto nicht hinkommt. :-)
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  #3  
Alt 27.08.2012, 11:58
harry harry ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Verkehr - August 2012

Seit fast 200 Jahren hat die Eisenbahn, wie kaum eine Entwicklung zuvor, das Verkehrswesen und damit auch unser Leben beeinflusst. Obwohl viele Menschen Angst hatten, dass sie oder Tiere Schaden erleiden könnten, entwickelte sich die Eisenbahn zum wichtigsten Transportmittel des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Güter aus aller Herren Länder konnten schnell und sicher über den ganzen Kontinent transportiert werden. Das Reisen wurde für die Menschen einfacher und konfortabler. Durch die Genauigkeit und Planbarkeit dieses Verkehrsmittels wurden genaue Zeitangaben immer wichtiger. Das führte letztlich zur Synchronisation der ganzen Welt und dazu, dass sich der Lauf der Wirschaft sekundengenau an den Takt der Zeit hält.
Im Bild sieht man den Blick aus dem Führerstand der Mariazellerbahn, die in schneller Fahrt mit, 50km/h, das romantische Ötscherland durchquert.
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Harry
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  #4  
Alt 29.08.2012, 17:39
klarad klarad ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Verkehr - August 2012

Dieser römische Reisewagen an der Südmauer des Doms zu Maria Saal soll - nach etruskischen Vorbildern - ein Sinnbild für die Jenseitsfahrt sein. Die Person im Verdeck ist hier als Personifikation der Seele der Grabinhaberin zu verstehen, der Kutscher - durch den Kapuzenmantel mit dem heimischen Genius Cucullatus vergleichbar - ist als Geleiter ins Jenseits anzusehen.
Aber die detailreiche Darstellung des Wagens gibt uns mit Sicherheit ein Bild von den von den Römern des 1. und 2. Jhs. n. Chr. verwendeten Gefährten. Man erkennt Metallverstrebungen des Planenverdecks, auf dem dort eingearbeitete Rosettenverzierungen und am Chassis profilierte Metallbeschläge und über den Achsen ist je ein Greifenkopf zu erkennen. Leider hab ich momentan kein Foto einer römischen Straße verfügbar, denn der geniale Straßenbau der Römer war ja einer der Grundlagen für die in der Antike einmalige Kommunikation in dem riesigen Weltreich.
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K.D.
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  #5  
Alt 29.08.2012, 21:51
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Beiträge: 23.991
Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Verkehr - August 2012

Auch so kann man reisen:
in einer hektischen Zeit, in der alles immer schneller, komfortabler und lauter gehen muss, mietet ein junges Paar mit zwei Kleinkindern zwei Pferde mit Wagen, lädt alles ein, hängt alles drauf und hinten an und macht sich auf den Weg.
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  #6  
Alt 30.08.2012, 00:22
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 5.274
Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Verkehr - August 2012

das bild ist hammer. der vater geht mit dem kind "aufs klo", die mama lacht, das pferd ebenfalls.... super bild. :-) sehr harmonisch...
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