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Umfrageergebnis anzeigen: Welches Foto soll gewinnen: Rost?
Sigitas Beiga 5 35,71%
harry 0 0%
stanze 0 0%
Andromeda 2 14,29%
Dresdner 3 21,43%
Rabenweib 1 7,14%
Elfie 2 14,29%
klarad 0 0%
baru 0 0%
SAGEN.at 1 7,14%
Teilnehmer: 14. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #11  
Alt 16.06.2011, 15:08
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Hätte gerne was rostiges beigetragen, kann aber das Bild in meinem Archiv nicht finden. *grummelbrumm*

Na dann werd ich diesesmal grad als Zuschauer dabei sein. :-))
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  #12  
Alt 16.06.2011, 16:21
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Aber geh , muss ja nix aus dem Archiv sein. Du hast doch ein altes Haus, schmeiß schnell was ins Wasser, geht ja noch zwei Wochen. Ich hab mal die Hacke eingeweicht, weil sie gefährlich gewackelt hat. Dann hab ich länger nicht Holz gehackt und später das gute Stück gesucht (wer Ordnung hält, ist ja bekanntlich nur zu faul zum Suchen), und DANN - - - war da gute Stück nicht wieder zu erkennen . Auf Rost kannst du dich immer verlassen .
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  #13  
Alt 16.06.2011, 18:39
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

HAHA!
na vielleicht find ich ja noch was. *lach*
liebe grüße!
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  #14  
Alt 16.06.2011, 19:25
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Hallo Sepp,
gefällt mir.
Wo bleibt denn der ganze Rost ?
In Spar ist eine eisenhaltige Trinkwasserquelle.
Das Wasser tritt klar herraus und nach maximal 2 Tagen ist der Kanister Rostbraun.
Gruß Lars
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  #15  
Alt 18.06.2011, 11:51
Benutzerbild von Dresdner
Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Rost gewinnt den Kampf mit der Zeit ...



Diese Signaltafel gehört zum ehemaligen übertägigen Schrägaufzug Goslar, gelegen in der Grube Rammelsberg - Bestandteil der dortigen Welterbestätte.

Die Anlage diente zum Transport von Anlagen- und Maschinenteilen im mehrstöckigen übertägigen Verarbeitungstrakt.
Seit vielen Jahren ist der Aufzug ohne Funktion, derzeit wird er durch einen modernen Personenaufzug ersetzt. Dieser wird in Zukunft auch mobilitätsgehinderten Personen den Zugang zur historischen Verarbeitungstechnik ermöglichen.

Die Signaltafel zeigt deutlich, wie sich die Witterung Platz verschafft. Sind es zuerst kleinere Rostspuren, erobert dieser dann nach und nach das gesamte Objekt.
Gerade noch erkennbar sind die Signalanweiungen, teilweise auch schon handschriftlich nachgetragen.
Interessant auch die Anweisungen für den kombinierten Personen- und Lastentransport.

Dresdner
__________________
www.bergbahngeschichte.de
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  #16  
Alt 23.06.2011, 00:50
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Nun hab ich doch auch noch was rostiges gefunden. Ich bin heute auf den Schienen der ehemaligen Ybbstalbahn spazieren gegangen und habe entdeckt, dass sowohl die Schienen selbst als auch die Brückengeländer schon Rost ansetzen.
Gras wächst über die Sache, der Rost frisst die letzten Funken Hoffnung darauf, dass es die Ybbstalbahn doch noch einmal wieder geben wird.
Ich vermisse meinen "Schofkas-Express"- immerhin bin ich als Kind schon täglich damit zur Schule nach Waidhofen gefahren, genauso wie mein Vater und später meine Tochter.
Früher, als die alten Waggons noch waren, konnte man draussen zwischen den Waggons stehen und die vorbeifliegenden Schienen beobachten. Oder nach "Sonnwendhansl" greifen, wenn man sich weit aus dem Fenster lehnte. (Was natürlich nicht erlaubt war!).
Die Fenster konnte man mit einem Lederriemen öffnen, den man streng nach unten ziehen musste und an einem Haken in der Wand des Zuges einhängen konnte.
Die Sitze waren damals aus grünem Leder.
Als die neuen Triebwagen kamen, konnte meine Oma ihre Einkäufe nicht mehr in Waidhofen erledigen, weil diese Triebwagen keine Toiletten mehr hatten und Oma musste öfter mal aufs Klo wegen den Wassertabletten.
Auch Schaffner gab es keinen mehr in den Triebwagen. Früher ging er noch mit seiner Zange durch und kontrollierte die Karten, später wurde die Zange durch ein modernes Kastl ersetzt, das Zettel ausdruckte. Und noch später kam gar niemand mehr sondern man musste selbst zum Triebwagen- Fahrer gehen und sich melden, wenn man keine Karte hatte.

Ich hatte als Jugendliche die Angewohnheit, dass ich mich gerne etwas "anders" gekleidet habe, als meine Mutter es vorgesehen hatte für mich. So kam es vor, dass ich mit einem gestrickten Blumenkleid eingestiegen bin in Opponitz und in Waidhofen stieg ich dann mit einem Jeans- Minirock und einem grellgrünen Fledermausärmeligen Pullover wieder aus.
Das war auch einem Schaffner nicht entgangen, den ich als Erwachsene in Wels auf einer Mineralienbörse wieder traf und der mich schmunzelnd darauf ansprach und sagte: "Du warst doch die Kleine, die sich im Zug-Klo immer umgezogen hat?" *lach* War DAS peinlich! :-D

Und einmal wollte ich meiner Oma vorführen, dass ich aus dem Zug raus springen konnte bevor er stehen blieb! Das war eine beliebte Mutprobe! (Aber natürlich auch nicht erlaubt!) Als meine Oma damals in Waidhofen einkaufen war, da fuhren wir gemeinsam zurück nach Opponitz und ich wollte meiner Oma zeigen, was ich kann. Der Zug war voll besetzt, wir fuhren in den Bahnhof ein, ich riss die Türe auf und sprang hinaus.... und landete voll auf dem Bauch, dass mir die Schultasche über den Kopf flog. Das gab allgemeines Gelächter und dazu noch eine Ohrfeige meiner Oma. *grins*

Im Zug traf man auch immer sehr interessante Menschen! Zum Beispiel die "Bahnsteig- Lisl" die so genannt wurde, weil sie immer am Bahnsteig anzutreffen war. Oder die "Rosl", eine geistig behinderte ältere Frau die immer ein zu kurzes Dirndlkleid anhatte und deswegen von den Jungs immer gehänselt wurde.
Oder den alten "Roman" einen Mann aus Hollenstein, der immer ein Tannenzweigerl auf dem Hut trug und recht lustig, weil ständig betrunken war.

Immer gab es etwas zu sehen, zu erzählen oder zu erleben mit der Ybbstalbahn. Ganz abgesehen davon, dass sie viele Sachen transportierte damals- Postsäcke, Fahrräder, Kinderwagen und eben den Schafkäse der Bauern, der in die Molkerei nach Waidhofen gebracht wurde, die es heute auch nicht mehr gibt.

Ich bin traurig...
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  #17  
Alt 23.06.2011, 08:21
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Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

schöne Erzählung - danke .
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  #18  
Alt 23.06.2011, 10:13
harry harry ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Du hattest also schon immer eine sehr persönliche Note. Danke für diese hübsche Geschichte.

P.S.: Damals wäre ich auch gerne Schaffner gewesen
__________________
Harry
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  #19  
Alt 24.06.2011, 01:51
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Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Der größte Friedhof Österreichs – ein monumentales Grabmal an der Hauptpromenade.
Der Mann, in Bronze gegossen, schaut immer noch herab auf das Volk. Vor 150 Jahren ist er für die Menschen wichtig gewesen.
Im Gewölbe darunter die ewige Ruhe.
Nicht mehr wichtig, kaum noch vorhanden – verwesen.
An der Rückseite der Gruft ein kleines Fenster. Da hat man einst ein kunstvolles Gitter angebracht, Luft sollte es durchlassen, sonst nichts.
Unten steht die Zeit still, oben pulsiert das Leben.
Ein kleines Stück Zwischenwelt: die Farbe ist – wie unten – ab. Aber Etwas gerät in Bewegung. In kleinen Plättchen und freundlicher Farbe.
Rost schafft Veränderung. Bewegung ist Leben.
Eine Spinne hat vor langer Zeit einen Vorhang gewoben.
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  #20  
Alt 29.06.2011, 10:33
klarad klarad ist offline
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Standard AW: SAGEN.at-Fotowettbewerb - Rost - Juni 2011

Auch Engel rosten !

Dieser hier steht auf der Burgkirche von Hochosterwitz und schaut unverdrossen oder doch etwas verdrossen auf die Horden von Besuchern und sehr wenige auf ihn.
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DSC_3243_bearbeitet-1.jpg  
__________________
K.D.
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