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  #1  
Alt 29.05.2010, 23:08
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard Russische Kriegsgefangenschaft

Kriegsgefangenschaft in Russland (Sowjetunion) gehört bis heute zu den am wenigsten erforschten und bekannten Themen der Zeitgeschichte.

Es wäre interessant, wenn jemand, der russische Kriegsgefangenschaft erlebt hat, hier etwas darüber erzählen möchte.

Es kann heute nur geschätzt werden, aber etwa 3 Millionen Soldaten und Offiziere geraten im 2. Weltkrieg in sowjetische Gefangenschaft. Nur 2 Millionen von ihnen kehren zurück. Zum Vergleich: Von etwa 5,7 Millionen sowjetischen Gefangenen sterben in Deutschland mehr als die Hälfte.

In seinem sehr interessanten Buch beschreibt Johann Raffeiner seine Elebnisse in russischer Gefangenschaft:



Johann Raffeiner, Meine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft, Athesia Verlag Bozen 2009, ISBN 978-88-8266-599-9

In diesem Buch erzählt der heute über 80jährige Hans Raffeiner von seiner entbehrungsreichen Kindheit in Südtirol. In einer Kleinbauernfamilie in Laas, Vinschgau, aufgewachsen, kann sein Vater kaum die sieben Kinder ernähren, neben der kleinen Landwirtschaft mit 2 Kühen muss er als Waldarbeiter schuften. Die Kinder schlafen gemeinsam in einem Bett. Als 17jähriger wird kurz vor Kriegsende gegen seinen Willen zur Waffen-SS eingezogen und im April 1945 nach Prag geschickt.

Beim Zusammenbruch gerät er in sowjetische Gefangenschaft und dabei in das Lager Focsani, Rumänien, das als "Hölle" galt. Schon dort war die Sterblichkeitsrate enorm; die dortige Ruhrepedimie überlebt er knapp mit etwas Holzkohle. In der Folge gerät er nach Dnjepropetrowsk, Rostow, Armavir, Rustavi, Grosny und Baku.

Raffeiner schildert einen täglichen Überlebenskampf bei extremen klimatischen Bedingungen, der zudem durch unglaublichen Hunger geprägt war. Er schildert, wie sich die Menschen mit am Boden aufgelesenen Brotkrümeln am Leben hielten oder auch von den ebenfalls hungerleidenden Russen ein Stück Brot erhielten, was ihm schließlich das Leben rettete.

Das Buch ist schlichtweg ein drastischer Bericht, völlig frei von jeglichen Schuldzuweisungen aber auch von Erklärungen des Zusammenhanges.

War in der Sowjetunion noch bis in die 1950er Jahre solcher Hunger, dass man Kriegsgefangene noch verhungern liess? Wie war da die Rolle des Roten Kreuzes? Warum wurden Kriegsgefangene in Russland für völlig sinnlose Projekte eingesetzt und nicht für infrastrukturelle Projekte, die dem Aufbau des Landes hätten dienen könnten?

Es wäre interessant, wenn jemand berichten oder Erklärungen bringen möchte, der dies noch selbst erlebt hat?

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #2  
Alt 30.05.2010, 01:45
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Mein Opa war ja in der Krim in Gefangenschaft, leider lebt er nicht mehr, aber ich gebe die Fragen mal an meine Oma weiter (sie war die Einzige mit der er darüber gesprochen hat) und vielleicht kann sie dazu was sagen.
Liebe Grüße, Sonja
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  #3  
Alt 30.05.2010, 11:10
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Das wäre echt interessant, wenn Deine Großmutter etwas zur russischen Kriegsgefangenschaft Deines Großvaters erzählen möchte!

Etwa: Wie er in diese unglückliche Lage gekommen ist oder was er in Russland arbeiten musste? Soweit ich gelesen habe, waren die meisten in Lagern untergebracht, aber manche waren anscheindend als Erntehelfer auch bei Familien untergebracht. Die Rückkehr dürfte auch ein besonders erschreckendes Erlebnis gewesen sein, etwa wer wann ausgewählt wurde.

Sehr schlimm muss für die Betroffenen auch das Unverständnis bei uns und die Ablehnung ihrer Erzählungen bei der Heimkehr gewesen sein.

Für mich ist es heute unverständlich, dass die politische Gemeinschaft und das Rote Kreuz so machtlos waren. Ich denke, dass fast 3 Millionen Menschen doch eine beachtliche Anzahl waren. Das Rote Kreuz müsste doch gesehen haben, dass in den Lagern die Menschen am Verhungern waren.

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #4  
Alt 30.05.2010, 11:28
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Darf ich hier auf eine Schriftenreihe der Deutschen Kriegsgräberfürsorge
hinweisen: Erzählen ist erinnern! Ein älterer Nachbar von mir hat ein Buch
dort veröffentlicht: Horst Reinhard Haake, Heikle Jugendjahre. Er war als
junger Sanitäter an der Ostfront. Schwerst verletzt wurde er bei der Bergung
eines "Feindes"! Authentisch ist dieser Bericht durch viele Feldpostbriefe u.
private Fotos. - Dies ist nur ein Beispiel (da mir persönlich bekannt) aus der
Buchreihe. Sicherlich findet sich da viel Interessantes, Auskunft bei der
Kriegsgräberfürsorge e.V. -
Ein Großonkel von mir war Spätheimkehrer, starb aber , als ich noch klein war.
- Ein Nachbar erzählte: Die Russen teilten ihre letzten gefrorenen Kartoffeln mit
uns. Sie hatten ja selbst nichts! - Ein ehem. Arbeitskollege aus Schlesien
hat sehr gelitten. Er mußte als Zwangsarbeiter in den
Bergbau. Die Lagerärztin hat ihn schikaniert, er war stark sehbehindert. Das
kann ich etwas nachfühlen, denn ohne Brille bin ich auch hilflos! -
Meist hört man von Sibirien: schlimm war , daß warme Kleidung und
Medikamente fehlten.
Mein Vater hat es immer als Glück betrachtet, als Gefangener nach Amerika
gekommen zu sein! Diese hatten Impfen, Medizin, ärztliche Versorgung, einen
"Hygienefimmel" - in Rußland hatten dies auch die Einheimischen nicht.
- Einen schlimmen Bericht habe ich auch über englische Lager bekommen.
Vielleicht weil der Gefangene Offizier war? - Übrigens mußten auch in Amerika
die Gefangenen arbeiten (Farmhelfer, Konservenfabrik), nur die Offiziere
freiwillig. Mein Vater hatte eine lebenslange Brieffreundschaft mit dem
Farmer in Wisconsin, wo er war. Dessen Sohn war am. Soldat! Menschen
finden überall zueinander! - Der Film "Soweit die Füße tragen" -neue und alte
Fassung- ist wohl der populärste Bericht! - Ich möchte noch auf den
Schriftsteller Willy Kramp hinweisen, der auch viel zum Thema geschrieben
hat. Er war in russ. Gefangenschaft. Im internet mehr über ihn! Die
Generation stirbt , viele haben nie gesprochen, andere es sich von der Seele
geschrieben. In meiner Schulzeit war dies noch Tabu, erst die jüngeren
haben in der Schule "Geschichtsaufarbeitung". - Nun schließe ich mit
Grüßen: Ulrike
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  #5  
Alt 30.05.2010, 11:53
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

was ich selber aus opas erzählungen noch weiß ist, daß er mit dem schiff nach sewastopol gefahren ist, und daß es auf dem schiff nur supe zu essen gab, daß sie einen tag und eine nacht und noch einen tag lang unterwegs waren, daß er in einer kolchose auf der krim gearbeitet hat, daß es tote gab, über die sie hinwegmarschieren mussten, und daß diejenigen, die die taschen der toten nach essbarem durchsuchten, der gewehrschaft ins kreuz gestossen wurde.

irgendwann hieß es dann, daß der deutsche jeden stein wieder dorthin legen müsse, wo er ihn genommen hat, und die österreicher durften heim.

opa war eine weile auch in einem deutschen lazarett weil es eine xexplosion gab und er dabei verletzt wurde...

mehr kann ich grad noch icht sagen, aber ich werd oma fragen.

liebe grüße, sonja
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  #6  
Alt 30.05.2010, 15:34
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

@ Ulrike:

Du solltest nicht verallgemeinern oder das Thema genauer lesen...

Bei dem Buch "Soweit die Füße tragen" handelt es sich um einen ROMAN von Josef Martin Bauer, der nach freimütigen Erzählungen des Tirolers Cornelius Rost verfasst wurde.

Es handelt sich dabei um eine fiktive Geschichte, die Herr Rost und Herr Bauer recht bunt ausgeschmückt haben. Herr Rost war schon 1947 wieder zu Hause, viele Fakten seiner Erzählung sind frei erfunden, daher kann das Buch und der Film keinesfalls als seriöse Quelle betrachtet werden!

Erst vor ein paar Monaten wurde ein Teil der Tonbandprotokolle veröffentlicht, mit denen eine Reihe weiterer Ungereimtheiten aufgezeigt werden kann.

Im Forumsthema habe ich nach authentischen Berichten, Tagebüchern oder Erzählungen gefragt.

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #7  
Alt 30.05.2010, 18:48
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
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Unglücklich AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Hallo zusammen,

mein Großvater,Väterlicherseits, war auch in russischer Kriegsgefangenschaft.
Er ist 1949 völlig abgemagert und mit starker Sehschwäche heimgekommen.
Konnte auch das Essen nicht mehr so vertragen.
Meinem Vater hat er als Anekdote erzählt, das er Weihnachten für den einen
Wachmann schuheputzen sollte und für einen zweiten Holz hacken.
Da er zu erst die Schuhe geputzt hat, hat er von dem Zweiten eine schwere Tracht Prügel bezogen.
Da mein Vater letztes jahr verstorben ist, kann ich keine weiteren Sachen berichten.
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  #8  
Alt 22.08.2010, 01:40
Hallknecht Hallknecht ist offline
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Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Zitat:
Zitat von SAGEN.at Beitrag anzeigen
Kriegsgefangenschaft in Russland (Sowjetunion) gehört bis heute zu den am wenigsten erforschten und bekannten Themen der Zeitgeschichte.

Es wäre interessant, wenn jemand, der russische Kriegsgefangenschaft erlebt hat, hier etwas darüber erzählen möchte.

Es kann heute nur geschätzt werden, aber etwa 3 Millionen Soldaten und Offiziere geraten im 2. Weltkrieg in sowjetische Gefangenschaft. Nur 2 Millionen von ihnen kehren zurück. Zum Vergleich: Von etwa 5,7 Millionen sowjetischen Gefangenen sterben in Deutschland mehr als die Hälfte.

In seinem sehr interessanten Buch beschreibt Johann Raffeiner seine Elebnisse in russischer Gefangenschaft:



Johann Raffeiner, Meine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft, Athesia Verlag Bozen 2009, ISBN 978-88-8266-599-9

In diesem Buch erzählt der heute über 80jährige Hans Raffeiner von seiner entbehrungsreichen Kindheit in Südtirol. In einer Kleinbauernfamilie in Laas, Vinschgau, aufgewachsen, kann sein Vater kaum die sieben Kinder ernähren, neben der kleinen Landwirtschaft mit 2 Kühen muss er als Waldarbeiter schuften. Die Kinder schlafen gemeinsam in einem Bett. Als 17jähriger wird kurz vor Kriegsende gegen seinen Willen zur Waffen-SS eingezogen und im April 1945 nach Prag geschickt.

Beim Zusammenbruch gerät er in sowjetische Gefangenschaft und dabei in das Lager Focsani, Rumänien, das als "Hölle" galt. Schon dort war die Sterblichkeitsrate enorm; die dortige Ruhrepedimie überlebt er knapp mit etwas Holzkohle. In der Folge gerät er nach Dnjepropetrowsk, Rostow, Armavir, Rustavi, Grosny und Baku.

Raffeiner schildert einen täglichen Überlebenskampf bei extremen klimatischen Bedingungen, der zudem durch unglaublichen Hunger geprägt war. Er schildert, wie sich die Menschen mit am Boden aufgelesenen Brotkrümeln am Leben hielten oder auch von den ebenfalls hungerleidenden Russen ein Stück Brot erhielten, was ihm schließlich das Leben rettete.

Das Buch ist schlichtweg ein drastischer Bericht, völlig frei von jeglichen Schuldzuweisungen aber auch von Erklärungen des Zusammenhanges.

War in der Sowjetunion noch bis in die 1950er Jahre solcher Hunger, dass man Kriegsgefangene noch verhungern liess? Wie war da die Rolle des Roten Kreuzes? Warum wurden Kriegsgefangene in Russland für völlig sinnlose Projekte eingesetzt und nicht für infrastrukturelle Projekte, die dem Aufbau des Landes hätten dienen könnten?

Es wäre interessant, wenn jemand berichten oder Erklärungen bringen möchte, der dies noch selbst erlebt hat?

Wolfgang (SAGEN.at)
Richtiger ist aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zu berichten.
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Woina Pleni (Война плену) - Kriegsgefangener
Im Mündungsgebiet der Lena am nördlichen Eismeer war unser Lager. Der Krieg war zu Ende. Etwa auf 35 000 Mann war unser Lager angewachsen. Die Kriegsgefangenen wurden aus allen ehemaligen Frontabschnitten herangefahren, mit Güterzügen, versteht sich. Niemand wußte genau wo er herkam und wo er jetzt gelandet war. Die Züge waren oft wochenlang unterwegs gewesen, sie fuhren teilweise nur Schritt Tempo.
Von den Lebensverhältnissen als Война плену bis zur Heimkehr am 22.April 1949 berichtete uns unser Vater.
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Geändert von Hallknecht (22.08.2010 um 01:42 Uhr) Grund: FEHLERHAFT
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  #9  
Alt 22.08.2010, 01:53
Hallknecht Hallknecht ist offline
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Beiträge: 49
Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Zitat:
Zitat von Hallknecht Beitrag anzeigen
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Richtiger ist aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zu berichten
Im Mündungsgebiet der Lena am nördlichen Eismeer war unser Lager. Der Krieg war zu Ende. Etwa auf 35 000 Mann war unser Lager angewachsen. Die Kriegsgefangenen wurden aus allen ehemaligen Frontabschnitten herangefahren, mit Güterzügen, versteht sich. Niemand wußte genau wo er herkam und wo er jetzt gelandet war. Die Züge waren oft wochenlang unterwegs gewesen, sie fuhren teilweise nur Schritt Tempo.
Von den Lebensverhältnissen als Война плену bis zur Heimkehr am 22.April 1949 berichtete uns unser Vater.
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Woina Pleni (Война плену) - Kriegsgefangener

Geändert von Hallknecht (22.08.2010 um 01:54 Uhr) Grund: ZU GROSSE SCHRIFT
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  #10  
Alt 22.08.2010, 22:44
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LS68 LS68 ist offline
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Beiträge: 808
Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Zum Zitat von Herrn Hallenknecht,

das 5.7 Millione sowjettische Kriegsgefangen sterben in deutscher Gefangenschaft.

In den Textil- u. Maschienenfabricken meiner Verwandschaft gab es auch
" Hilfswillige " Kriegsgefangene, welche sehr unter den alierten Bombenangriffen zu leiden hatten.

Es schmerzt mich sehr, wie damals mit den Menschen umgegangen wurde.
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bericht, erzählen, gefangenschaft, heimkehr, hunger, italien, krieg, kriegsgefangenschaft, laas, militär, raffeiner, russland, rückkehr, sowjetunion, südtirol, vaterländischer, vinschgau, weltkrieg, Überleben, zeitgeschichte

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