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  #1  
Alt 05.07.2008, 22:34
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Lächeln Physik Grundkurs

Hallo Volker,

Aus der Diskussion wasserbetriebene Seilbahnen ausgelagert, da etwas Off Topic, hier die praktischen Versuche:

wow, ganz tolles Beispiel! Sehr beeindruckende Anlage!
Und Schrägaufzüge sind zudem noch mein ganz besonders Interessensgebiet, vgl etwa hier.

Zum Schiffshebewerk:
Mit dieser Erklärung habe ich etwas Probleme:

"Da die Schiffe im Trog soviel Wasser verdrängen, wie sie wiegen, besteht immer ein Gleichgewicht (fast: der Trog steht beim unteren Einlaß etwas höher und beim oberen Einlass etwas tiefer wie der Kanal. Dadurch funktioniert das System fast ohne zusätzlichen Energieaufwand!)"

Dass der Trog also immer gleich schwer ist, egal was er geladen hat, will bei mir nicht ganz in den Kopf... aber anscheinend funktioniert das.
Die Salzburger mussten ja auch, wie im Attachement ersichtlich, in der Mitte der Anlage - also auf halber Strecke - Wasser nachfüllen! Die Salzburger werden doch nicht 60 Jahre gegen die Gravitationskräfte gehandelt haben?
Ich werde bei uns im Bad ein Modell nachbauen, vielleicht verstehe ich das Prinzip dann?

Wolfgang (SAGEN.at)

Geändert von SAGEN.at (29.07.2008 um 23:23 Uhr)
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  #2  
Alt 06.07.2008, 11:49
volker333 volker333 ist offline
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Lächeln AW: Wasserbetriebene Seilbahnen – die Tröpferlbahn Salzburg u.a.

Hallo Wolfgang,
mach mal ein paar Fotos von deinen Verdrängungsversuchen.

Verdrängung:
(Wasserverdrängung, deplacement) von einem Schiff verdrängte Wassermenge. Das Gewicht dieser Wassermenge ist gleich dem Schiffsgewicht (Archimedisches Prinzip). Die Verdrängung wird angegeben in m³, das Gewicht der verdrängten Wassermenge in Tonnen; für Kriegsschiffe z.B. wird als Größenmaß die Verdrängung in metrischen Tonnen angegeben, z.B. eine Verdrängung von 100 Tonnen.

Da alle Schiffe schwimmen, verdrängen sie nur soviel Wasser wie sie Eigengewicht haben. Q.e.d.


Da fällt mir gerade ein, ich habe eine schöne Klassenarbeit über das Thema Flüssigkeit. Allerdings in anderem Zusammenhang. Die stell ich mal unter "Off Topic und Tratsch"

By Volker

Geändert von volker333 (06.07.2008 um 15:08 Uhr)
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  #3  
Alt 06.07.2008, 17:43
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard AW: Wasserbetriebene Seilbahnen – die Tröpferlbahn Salzburg u.a.

Hallo Volker,

Zitat:
mach mal ein paar Fotos von deinen Verdrängungsversuchen
Gerne lasse ich Dich an meinen heutigen Verdrängungsversuchen teilhaben:

Hier meine Lieblingsente - wie Du siehst, verdrängt kaum Wasser, schwimmt aber fröhlich in unserem Waschbecken:



Allein auf Grund des Bildes müsstest Du ja nun ihr Gewicht bestimmen können.

Dann habe ich meine Versuchsreihe fortgesetzt.

Ich habe zum Gegentest mein hauseigenes U-Boot hergenommen, und das ist als Tauchboot wie auch im Foto erkennbar aus Stahl gegossen.

Nun - wie Du siehst - es schwimmt auch!




Also wissen wir nur mit Sicherheit, dass wir nichts wissen!

Den Herrn, den Du da genannt hast, Archimedes, kann ich den mit dieser Versuchsanordnung widerlegen?

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #4  
Alt 06.07.2008, 21:56
Berit (SAGEN.at) Berit (SAGEN.at) ist offline
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Standard AW: Wasserbetriebene Seilbahnen – die Tröpferlbahn Salzburg u.a.

*Puhh - ich hatte schon Angst das da ein "Wolfi in der Badewanne"-Bild kommt...

Berit
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  #5  
Alt 07.07.2008, 00:35
volker333 volker333 ist offline
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Lächeln Physik Grundkurs

Hallo wie versprochen angehängt die besagte Klassenarbeit, die sich mit dem Alkohol und seinem Verdünnungsverhältnis im Menschen beschäftigt.

Liebe Kinder, bitte keine Selbstversuche!!

LG Volker
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Klassenarbeit_alolo.jpg  
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  #6  
Alt 07.07.2008, 00:44
volker333 volker333 ist offline
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Lächeln AW: Wasserbetriebene Seilbahnen – die Tröpferlbahn Salzburg u.a.

Hallo Wolfgang,
dein Physikverständnis ist sagenhaft.

Bitte diesen Link drücken.

Da fangen wir von vorne an.

Sorry,
LG Volker
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  #7  
Alt 07.07.2008, 01:01
volker333 volker333 ist offline
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Hallo,
jetzt noch mal zu dem Verdrängungsversuch von Wolfgang.


Deine Versuchsanordnung ist zwar spektakulär, trifft aber nicht den Punkt.

Die Schiffe fahren sozusagen in einen verschließbaren Eimer.

1. Nimm einen Eimer, mach ihn randvoll Wasser und stell ihn auf die Waage.(Waage ablesen.)

Jetzt fährt das Schiff in diesen "Eimer".

2. Nimm einen Holzklotz (2kg) und setzt in vorsichtig in den Eimer. Er sollte schwimmen.
Es läuft Wasser über den Eimerrand.
Hat sich die Wasseroberfläche beruhigt liest du die Waage ein zweites mal ab.

------> und

Bin mal auf dein Ergebnis gespannt.


LG Volker
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  #8  
Alt 07.07.2008, 01:19
volker333 volker333 ist offline
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Reden AW: Physik Grundkurs

Hallo hier die Lösung zum IQ-Test.



Alkoholiker erkennen nur 3 F.





Aber es sind





sechs F - kein Witz !


Zähl nochmal genau.

Geändert von volker333 (07.07.2008 um 01:44 Uhr)
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  #9  
Alt 07.07.2008, 12:41
harry harry ist offline
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Standard AW: Physik Grundkurs

Hier eine kleine Rätselfrage zum archimedischen Prinzip. Dazu müssen wir ein kleines Gedankenexperiment machen (man verzeihe mir bitte meine Zeichenkünste):

Wir heben ein Schiff in ein Bassin. Darauf befindet sich ein Betonwürfel mit einem Volumen von 1 m³, ein Hebewerkzeug und das Bedienpersonal. Nachdem sich das Wasser beruhigt hat, wird der Betonlotz in das Wasser gelassen und ausgeklinkt. Nun messen wir wieder den Wasserstand. Steigt er, sinkt er oder bleibt er gleich?

Die Antwort findes Du, wenn Du die Zeilen zwischen den Blumen markierst.

Ist der Würfel im Schiff, wird soviel Wasser verdrängt, wie der Beton wiegt. Bei einer Dichte von etwa 2000 kg/m³ also 2000 Liter.
Liegt der Würfel am Boden des Beckens, verdrängt er nur sein Volumen von 1 m³, also nur 1000 Liter.
Der Wasserstand sinkt!


Alles klar?
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Beton_Bassin.jpg  
__________________
Harry
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  #10  
Alt 08.07.2008, 08:07
gropli gropli ist offline
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Daumen hoch AW: Physik Grundkurs

Zitat:
1. Nimm einen Eimer, mach ihn randvoll Wasser und stell ihn auf die Waage.(Waage ablesen.)

Jetzt fährt das Schiff in diesen "Eimer".

2. Nimm einen Holzklotz (2kg) und setzt in vorsichtig in den Eimer. Er sollte schwimmen.
Es läuft Wasser über den Eimerrand.
Hat sich die Wasseroberfläche beruhigt liest du die Waage ein zweites mal ab.

Bin mal auf dein Ergebnis gespannt.

Ich habe das Experiment genau wie beschrieben ausgeführt. Und was ist Erkenntnis:
-Parkett wird bei den Pfützen wellig.
-Eine elektronische Waage verträgt kaum Wasser.
-Und die Versicherung spricht von Unfug.

ist das nun das archimedischen Prinzip?

Gruss gropli

.
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