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  #1  
Alt 14.09.2016, 14:11
Geomant Geomant ist offline
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Standard Ifang

was bedeutet eigentlich Ifang als Orts- oder Flurbezeichnung?
z.B.
http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Ifang_(Oberwang)
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  #2  
Alt 14.09.2016, 17:06
far.a far.a ist offline
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Registriert seit: 09.03.2007
Ort: Altenmarkt bei Fürstenfeld, Steiermark
Beiträge: 3.009
Standard AW: Ifang

Könnte das auch von "Bifang" kommen?
Bei uns ist ein Bifang eine alte Ackerkulturart, wobei in Reihe angehäufelt wird, z. B. beim Kartoffelanbau.
far.a
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  #3  
Alt 14.09.2016, 18:48
Benutzerbild von Joa
Joa Joa ist offline
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Ort: Wien
Beiträge: 9.920
Standard AW: Ifang

Manche Namen weisen auf eine spezifische Bewirtschaftung hin: Bergweid, Bannholz (geschützter Wald), Blüemlisalp, Bruppenägerten (geht auf die Dreifelderwirtschaft zurück), Grüt (gerodetes Gelände), Cholrüti, Geissbüel, Ifang (eingezäunte Wiese), Räbhalde, Rossweid, Sennhof (= Rütihof), Zääjuten (10 Jucharten). Widen (von "widum") heisst ein der Kirche geschenktes Grundstück, sodass ein "Widmer" jemand war, der solches Land bewirtschaftete.

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  #4  
Alt 14.09.2016, 21:23
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 02.04.2005
Ort: Innsbruck
Beiträge: 24.796
Standard AW: Ifang

Eine Erwähnung in Oberösterreich gibt es in einer Anton Bruckner-Biografie:
Vom Flecken Ebelsberg ist Ansfelden 1 Stunde, von der Landeshauptstadt Linz 21/4 Stunden entfernt. Der Weg nach dem Stifte St. Florian führt, mit herrlicher Gebirgsfernsicht, zunächst 1 1/2 Stunde durch das wegen seiner saftigen Matten wie erträgnisreichen Obstkulturen so genannte 'Himmelreich' und dann zwischen Birken und Buchen des den Wind abfangenden "Ifang"-Wäldchens, dann fast 3/4 Stunden durch den ernsten "Forstwald". (Deutsche Komponisten von Bach bis Wagner, Berlin 2005)
Wolfgang (SAGEN.at)
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  #5  
Alt 15.09.2016, 14:08
Geomant Geomant ist offline
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Ort: Ainring
Beiträge: 217
Standard AW: Ifang

Zitat:
Zitat von SAGEN.at Beitrag anzeigen
Eine Erwähnung in Oberösterreich gibt es in einer Anton Bruckner-Biografie:
Vom Flecken Ebelsberg ist Ansfelden 1 Stunde, von der Landeshauptstadt Linz 21/4 Stunden entfernt. Der Weg nach dem Stifte St. Florian führt, mit herrlicher Gebirgsfernsicht, zunächst 1 1/2 Stunde durch das wegen seiner saftigen Matten wie erträgnisreichen Obstkulturen so genannte 'Himmelreich' und dann zwischen Birken und Buchen des den Wind abfangenden "Ifang"-Wäldchens, dann fast 3/4 Stunden durch den ernsten "Forstwald". (Deutsche Komponisten von Bach bis Wagner, Berlin 2005)
Wolfgang (SAGEN.at)
Danke Wolfgang,

deine gefundene Erklärung aus der Biografie scheint am besten zu passen.
Ich habe den Namen hier gefunden:
http://www.outdooractive.com/de/them...rpfad/2933199/
und da passt das Wildfangwäldchen wohl am besten!

Gruß
Rainer
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