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Alt 14.09.2010, 22:04
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Standard AW: Russische Kriegsgefangenschaft

Hallo Mallorcaever,

Du kannst mit jedem Manuskript oder auch nur mit einem Auszug von 20 Seiten bei einem Verlag Deiner Wahl vorsprechen und die Marktlage prüfen lassen.
Das ist das Geschäft von seriösen Verlagen und diese sind darin gut und in ihrer Einschätzung in der Regel ehrlich.

Der aus dem 2. Weltkrieg wenig bekannte Aspekt und selten beschriebene Bereich der russischen Kriegsgefangenschaft ist bis in die Gegenwart auch Forschungsgegenstand an Universitäten oder von Zeithistorikern. Eine so genannte kommentierte Ausgabe eines Berichtes, wie das oben beschriebene Buch von Luis Raffeiner, kommentiert durch Hannes Heer, kann Euer Manuskript möglicherweise aufwerten.

Hier wäre ein Kontakt zur nächsten Universität in Deiner Nähe sicher ein guter Tipp, Institute die sich mit Zeitgeschichte beschäftigen sind hier die Ansprechpartner.

Ansonsten würde ich Dir daher vorschlagen, Hannes Heer einfach mal zu fragen, ob er Euer Manuskript bewerten will?

Neben der großen Verlagsproduktion und der seriösen Prüfung durch Zeithistoriker, die naturgemäss einige Zeit dauert, wäre für Deinen Vater zweifellos auch eine Eigenverlagsproduktion zu seinen Lebzeiten sehr erfreulich, auch das wäre eine sinnvolle und vor allem sehr einfache bzw rasche Möglichkeit.

Für den Bereich Österreich oder den Aspekt Eigenverlag könnte ich Dir gegebenfalls versuchen weiterhelfen, dazu bitte ich um E-Mail.

Wolfgang (SAGEN.at)
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