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Alt 14.09.2010, 17:38
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Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: Die etwas andere Schöpfungsgeschichte

Köstlich, diese Variante - vielen Dank.

stupipedia.org bietet die nachfolgenden Varianten:

Zitat:
Germanische Interpretation

Anfangs gab es nichts (ganz im philodoofischen Sinne zu verstehen). Dieses Nichts nannte man Ginnungagap ("gähnende Kluft", neudeutsch auch: "Musikantenstadl"). Man stellte es sich als eine tiefe Schlucht des Nichts und der Windstille vor, welche mit sich ständig wiederholender Volksmusik beschallt wurde. Im Süden dieser Schlucht entstand Muspelheim, ein Reich, in dem Feuer und Hitze herrschte. Später kam Niflheim ("Nebelheim", im Norden von Ginnungagap) hervor, ein Reich voller Nebel, Frost und Kälte. Im Zentrum von Niflheim ist der Brunnen Hvergelmir. Aus dieser Quelle entsprangen elf Flüsse (der größte von ihnen war der Bierfluss) die zusammen Elivagar genannt wurden. Sie überfluteten ganz Niflheim, und es bildete sich eine Eisschicht über die andere, bis sie sich zur Schlucht Ginnungagap vorschlugen. Die Feuerfunken von Muspelheim brachten das Eis am Rand zum Schmelzen.

Aus einem Tropfen des geschmolzenen Biereises entstanden der Urriese Ymir und die Urkuh Audhumbla, aus deren Euter stets Bier floss. Dieses Bier diente Ymir zur Nahrung. Im tiefen Alkoholschlaf musste er sich übergeben, wodurch ein männliches und ein weibliches Riesenwesen entstand. Weiter paarten sich die beiden Füße Ymirs, und es entstand Wafthrudnir, dessen sechsköpfiger Sohn der Stammvater des Geschlechtes der Hrimthursar (die Reif- und Frostriesen) wurde. Audhumbla ernährte sich, indem sie das Eis an der Stelle schleckte wo Ymir täglich eine salzig fischige Absonderung hinterließ. Eines Tages kam dadurch der Urriese Buri zum Vorschein, dieser war der Stammvater der Götter (Arsen).

Drei Asen erschlugen später den Riesen Ymir. Aus seinem Blut entwickelte sich eine Flutwelle, in der alle Reifriesen ertranken außer Bergelmir und seiner Gattin, die auf einem Bierkasten Zuflucht fanden. Aus ihnen ging das neue Reifriesengeschlecht hervor. Schließlich formten die Asen aus Ymirs Leichnam die Welt.

Christliche und jüdische Interpretation

Nach dem 1. Buch Moshammer (Genesis) erschuf JHWH die Welt in sechs Tagen:

* Am ersten Tag kaufte sich Gott erstmal ein paar Glühbirnen, denn im dunklen arbeitet es sich ja bekanntlich schlecht. Das genügte auch schon für den ersten Tag, man soll sich ja nicht überanstrengen.
* Am zweiten Tag errichtete Gott das Himmelszelt, um sich die Gegend etwas wohnlicher zu gestallten.
* Am dritten Tag legte Gott sich erstmal einen Wasseranschluss zu, wegen Hygiene und so, nicht das plötzlich das Gesundheitsamt reinschneit und was zu bemängeln hat. Zudem erschuf Gott noch ein paar Pflanzen, damit es nicht so kahl aussieht.
* Am vierten Tag hatte Gott die ersten Motivationsprobleme und da Gott bekanntlich eine Frau ist kam sie zu dem Schluss, dass es daran liegt, dass es trotz der Pflanzen immer noch zu trist aussieht. Und was machen Frauen wenn sie sowas denken? Dekorieren natürlich! Und so hängte sie einige Himmelskörper an das Himmelszelt.
* Am fünften Tag dachte sie sich das ein paar Lebewesen nicht schlecht wären, also erschuf sie sich ein paar Goldfische und Papageien zur Unterhaltung.
* Am sechsten Tag erschuf sie sich eine Katze, da sie gemerkt hatte das Fische und Vögel zwar gut aussehen, man aber mit ihnen denkbar schlecht Schmusen kann. Zudem erschuf sie sich noch die Menschen als Sklaven. um angebetet zu werden. Welche Frau will schließlich nicht von Milliarden Anderer angehimmelt werden.
* Am siebten Tag hat sie die Beine hochgelegt, sich ein gutes Buch geschnappt und dazu noch ein Glas Rotwein.
* Eine andere Quelle behaupt allerdings das sie am siebten Tag endlich von ihrem LSD-Trip runter kam und als sie gesehen hatte, was sie die letzten Tage so gemacht hatte, war sie so down, dass sie sich gleich den nächsten Zuckerwürfel schnappte.

Wahre Geschichte

Am siebten Tag, an dem Gott die Welt schuf, ruhte er sich nicht aus, wie behauptet wird, sondern lief nervös auf und ab. Er dachte die ganze Zeit: "Verdammt heute Abend ist Deadline, und dieses blöde Programm funktioniert immer noch nicht. Ich schaff es nur einen Mann und eine Frau zu erzeugen." Dann kam ihm die Idee: "Ich hab's, ich rufe Chuck an." Als Chuck kam gab Gott ihm seinen Source-Code der Welt und fragte ihm ob er das Programm überarbeiten kann. Als Chuck sich vor seinen PC setzte und sich den Code überflog dachte er nur: "Was für ein grausames Assembler-gemurkse." Also legte Chuck los und erstellte sich erstmal schnell die perfekte objektorientierte Programmiersprache, welche auch endlich Vererbung konnte, und verwarf den Code von Gott. Innerhalb eines halben Tages schrieb er das Programm neu und siehe da, es funktionierte. Deshalb gibt es heute sechs Milliarden Menschen und nicht nur zwei. Chuck brachte das Programm zu Gott und dieser konnte es noch rechtzeitig abgeben, dadurch verlor er doch nicht seinen Job. Aus Dankbarkeit überließ Gott die Ehre das Programm zu starten Chuck, dies tat er auch und zwar mit seinem allseits beliebten Roundhouse-Kick, dieses Phänomen wird von den Wissenschaftlern heute Urknall genannt.
Dresdner
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