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Alt 22.06.2006, 12:32
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Unglücklich "PFT" verseuchtes Trinkwasser

Das Wasser in Ruhr und Möhne ist neuerdings mit perfluorierten Tensiden
belastet. Zunächst hieß es, Babynahrung soll nicht mehr damit zubereitet
werden. Bei mehr als 500 Nanogramm in einem Liter gilt es als Risiko, es wurden aber Werte über 1500 gemessen. Nun empfiehlt das Umweltbundesamt in Berlin
Blut- u. Urinuntersuchungen der ansässigen Bürger. PFT soll durch (natürlichen)
Dünger ins Wasser geraten sein (z.B. geschredderte Bäume). Chemie war nie
mein Fach! Hat hier im Forum jemand Ahnung oder Erfahrung mit solchen
Ereignissen? Wir hatten immer gute Trinkwasserqualität, es wurde geworben:
Sie können ruhig "Kraneberger" trinken. Spart Wasser in Flaschen (Kosten u.
Schlepperei). Nun sollen auf jeden Fall Kinder nur noch gekauftes Wasser
in Flaschen bekommen, auch für Nahrungszubereitung. Es gibt jedoch viele
Menschen (Hartz IV), denen dies zu teuer wird (und dann noch die momentane
Hitze, wo viel getrunken wird). Mal sehen, was aus dieser Affäre wird. Werde
nochmal darüber berichten. Ulrike
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