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Alt 30.01.2009, 16:17
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Standard Geisterspuk in der Lagunenstadt

Seit Jahrhunderten von Touristen fast zu Tode geliebt, birgt Venedig noch immer Geheimnisse. Drei Rundgänge erzählen von den weniger bekannten Facetten der Lagunenstadt: von unruhigen Gespenstern, verborgenen Gärten und vom ersten jüdischen Ghetto der Welt.

Antje Blinda schreibt über eine geisterhafte Nachtführung auf den Spuren von Sagen: Nach zwei Stunden voller Geschichten von Wiedergängern und Selbstmördern, über Satanismus und Verrat ist das friedliche Venedig zur Geisterbahn geworden. Was bedeutet bloß das Wimmern hinter der Basilika? Ist es wirklich der Körper des verräterischen Dogen Marin Faliero, der seit seiner Enthauptung 1355 nach seinem Kopf sucht? Die Maurenskulpturen, dort am Palazzo Mastelli? Sind das nicht die Kaufleute, die zur Strafe für ihre Betrügereien zu Stein verwandelt wurden? Auf dem Heimweg ist die alte Stadt nicht mehr dieselbe.

Die Führungen starten am Campo San Bartolomeo bis 31. März um 17 Uhr, montags, dienstags, donnerstags und samstags auf Englisch.

Das Buch von Alberto Toso Fei: "Venezianische Legenden und Gespenstergeschichten". Editrice Elzeviro, 15 Euro, ist in allen Buchhandlungen Venedigs erhältlich.

Quelle: Antje Blinda, VERBORGENES VENEDIG, Geisterspuk in der Lagune, in Spiegel-online, 30. Jänner 2009

Info auch unter: Guided visits and tour by the Venice Tourist Board, From Venice Tourist Board.


Wolfgang (SAGEN.at)
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