Thema: Wetterregel
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Alt 16.12.2016, 01:13
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Standard AW: Wetterregel

In einem Volksbund-Kalender von 1928 gesammelte Wetterregeln:
Herausgegeben für die Katholiken der Diözese St. Pölten vom Diözesan-Volksbunde
18. Jahrgang

Bauern- und Wetterregeln

Februar / Taumonat

Weißer Februar stärkt die Felder.

Nordwinde zu Ende Februar vermelden ein fruchtbar’s Jahr.

Februar Schnee und Regen deutet an den göttlichen Segen.

Tummeln im Feber die Krähen sich noch, bleibt gar lang des Winters Joch.

Wenn’s der Feber gnädig macht, bringt der März den Frost bei Nacht.

Wenn der Nordwind im Feber nicht kommen will, kommt er wohl sicher im April.

Bringt der Hornung Schnee und Eis, verdient der nächste Mai den Preis.

Am 2.: Ist’s zu Lichtmeß hell und rein, wird ein langer Winter sein;
wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit!

Am 2.: Lichtmeß Sonnenschein, bringt viel Schnee herein.

Am 2.: Ist’s an Lichtmeß licht, geht der Winter nicht.

Am 22.: Wenn es vor Petri Stuhlfeier kalt ist, dauert die Kälte noch vierzehn Tage.

Am 24.: Mattheis bricht’s Eis; hat er keins, macht er eins!

Nach Mattheis geht kein Fuchs mehr übers Eis.
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