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Alt 11.08.2014, 20:20
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Dinge des Verschwindens?

Nochmal zu dem "Nähkorb": Dort wurde zu flickende und zu stopfende
Wäsche hineingetan. Man besserte ja alles schadhafte aus, nichts wurde
weggeworfen, manche sagten auch Stopfkörbchen, dort kamen die
löcherigen handgestrickten überwiegend Männerarbeitssocken hinein,
in jeder freien Minute mußten die Frauen ausbessern usw. Dieser Korb
wurde mitgenommen, z.B. auch in den Garten (wenn man dort saß),
in die Wohnstube usw. Manchmal fanden sich die Frauen zusammen,
man unterhielt sich, aber die Hände arbeiteten dabei fleißig: stricken,
nähen, sticken ... Das waren noch Zeiten!
Ich kenne dies noch
von Oma/Uroma! Nicht wie ich heute mit Freundinnen: Kaffeeklatsch -
einfach nur geniessen und quatschen, dafür war kaum Zeit. In meinem
heutigen Nähkorb habe ich nur Garne, Nadeln usw. -Ulrike
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