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Alt 18.02.2012, 19:21
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Kindheit in der Großfamilie

Auch ich bin in einem Haus mit vielen Familienmitgliedern aufgewachsen.
Heute bewohnen die Räume nur noch 3 Personen, in meiner Kindheit:
Uroma, Großeltern, Tante u. Onkel mit 3 Kindern, Tante (geschieden) mit 1 Sohn,
mein Vater mit mir (meine Mutter verstorben). Ein Zimmer war manchmal noch untervermietet. Es gab immerhin 2 Toiletten im Haus, Kohleöfen und
altmodischer Herd, nur kaltes Wasser, eine Waschküche (oje, wenn "große"
Wäsche war: viel Arbeit für die Frauen). Dann wurde gemeinsam gegessen,
meist ein großer Topf Erbsensuppe o.a. Ich empfand meine Kindheit als
paradiesisch, viel draußen im Garten und Umfeld recht ländlich. Traf vor
kurzem jemanden, der mich als Kind kannte: Du bist ja das Mädchen, das
auf der Straße in den Pfützen spielte. Gab es was Schöneres, als dort
Schiffchen schwimmen zu lassen? Der große Garten gab viel her an
Gemüse, Obst u.a. Außerdem hatten wir viele Hühner! Die Nachbarn hatten
Kaninchen. Man brachte Kartoffelschalen dorthin und die Kinder gingen
Löwenzahnstechen (Futter holen). Man hatte schon einige Pflichten, machte
aber eigentlich Spaß. Auf einem Bauernhof müssen Kinder sicherlich mehr
mithelfen!- Ulrike (Forts. folgt)
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