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Alt 21.09.2010, 21:43
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Standard AW: Smartphones in der Wissenschaft

Hallo Dresdner,

die Anforderungen sind natürlich unterschiedlich, für Navi setze ich das Smartphone nicht ein, da in den Alpen (nach meinem Wissensstand, lasse mich aber jederzeit gerne eines besseren belehren) für Wanderzwecke bisher keine taugliche Outdoor-Karte existiert.

Gewissen minimalen Ansprüchen reicht das bei Android ohnehin mitgelieferte Google-Maps, das auch via GPS ziemlich exakte Daten liefert. Soweit ich gesehen habe, wäre da auch ein Navi-Modus dabei.

Zum Wandern und für wissenschaftliche Zwecke ist Google-Maps zumindest in den Alpen derzeit natürlich noch bei weitem zu ungenau.

Aus meiner Perspektive der Volkskunde ist ein Navi beim Autofahren in der Regel ein Störfaktor (mit der Ausnahme der Ersatzroute - Harry kann darüber berichten... ), denn in meinem Fall wird abrupt auf die Bremse gehüpft, wenn es ein spannendes Motiv gibt, unabhängig davon was das Navi sagt. Dies wäre etwa so ein Fall...

Ich finde die oben beschriebenen Apps insofern sehr spannend und wissenschaftlich nutzbar, da man eben Fotoapparat, Videokamera, Tonaufnahmegerät und die anderen Anwendungen in einem Gerät (bzw. mit maximal einem Ladegerät) dabei hat.

Aus volkskundlicher Sicht sei etwa der Fall vorgestellt, dass man auf eine Hütte wandert, wo sich gerade eine Runde zur Hausmusik trifft und da hat man dann (bei Aufnahmegenehmigung!) die Auswahl zwischen Video- oder Tonaufnahme...
Das finde ich praktisch, denn beim Wandern oder Bergsteigen bereut man sehr bald jedes Gramm an unnützem Gewicht im Rucksack.

Wolfgang (SAGEN.at)
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