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Alt 26.01.2009, 00:37
volker333 volker333 ist offline
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Lächeln AW: Untergegangene Berufe

Hallo,
ich habe die Tage was interessantes in diesem Zusammenhang gefunden.
In einem Nachbarort, heute Kleinstadt arbeiteten etwa 1850:
-425 Landwirte
-17 Adlige
-28 Förster
-? Jäger
- 43 Gerichtsleute
- ? Notare
- 24 Hofleute
- ? Büttel (Gerichtsdiener)
- ? Boten
- 79 Knechte
- ? Tagelöhner
- 33 Müller
- 7 Bäcker
- 37 Steinmetzen
- ? Maurer
- 22 Schmiede
- ? Schlosser
- 16 Erzgräber
- 6 Soldaten
- 27 Schuster
- 7 Schreiner
- ? Tischler
- 10 Küfer
- 1 Seeler
- 1 Schuldiener
- 1 fürstlicher Strohschneider
- 1 Rothgerber
- 1 Scherenschleifer
- 1 Hutmacher
- 18 Glasmacher
- 1 Hintersasse
- 2 Dreher
- 1 Schürer
- 2 Papierer
- 2 Puddler
- 378 Bergleute
- 51 Verwaltungsbeamte
- 24 Meyer
- ? Heymeier (Gehilfe des Bürgermeisters)
- 5 Uhrmacher
- 35 Pfarrer
- 34 Lehrer
- 13 Wagner
- 11 Zimmerleute
- 25 Fuhrleute
- 1 Tabellion
- 1 Eremit
- 20 Schneider
- 1 Postmeister
- 2 Wirte
- 1 Balgmacher
- 5 Metzger
- 1 Nachtwächter
- 3 Gerber
- 1 Landmesser
- 1 Drucker
- 4 Kaufleute
- 12 Holzhauer
- 2 Blaufärber
- 1 Leyendecker
- 2 Sattler
- 6 Schiffer
Die Liste macht lediglich eine Aussage über die Vielseitigkeit der Berufe und damit die soziale Struktur. Es können keine Prozentzahlen abgeleitet werden, da bei 2/3 der familienkundlichen Angaben (Kirchbücher und Standesamteinträge) die Berufsbezeichnung fehlt.

Also es sind einige Berufe dabei über die ich mich noch schlau machen muss. Oder weiß jemand, was ein Tabellion macht? Das gleiche Problem habe ich bei Hintersasse und Leyendecker.
Und wo sind eigentlich die Frauen(berufe)?

Volker
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