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Alt 26.06.2006, 01:12
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Standard AW: JJ1 - ein Bär in Tirol

Zitat:
Ich finde es reichlich pervers, einerseits Naturschutzreservate zu schaffen, [...] andererseits aber durchdreht, wenn sich dort endlich wieder ein Bär heimisch fühlt.
stimme Dir völlig zu!

Einen recht aggressiven Artikel, der möglicherweise auch Zeitungssage sein könnte, habe ich auf Bild.de gelesen. Auch wenn es sich eben vermutlich um Phantasien eines Reporters handelt, sind das sehr tragische Gedanken:
Feuer frei zur Jagd auf Zoff-Bär "JJ1"
Ab Montag wird der Petz gejagt, 1000 Ösi-Jäger haben die Abschußerlaubnis bekommen und laden ihre Büchsen durch, um das zwei Meter große und 100 Kilo schwere Raubtier zur Strecke zur bringen.
Auch Willy Fruhmann (50) will „JJ1“ mit seiner Weatherby-Büchse ins Visier nehmen. Der Jäger aus dem Kaiserhausrevier im Rofangebirge (Tirol):
„Ich werde den Bären zu 99 Prozent erlegen. Dann stelle ich ihn ausgestopft in mein Haus.“
Was macht ihn so sicher?
Fruhmann: „Ich bin erfahren in der Bärenjagd, habe in Sibirien schon viele Bären geschossen.“
Quelle: Bild.de, 26. Juni 2006

Wie gesagt, ich erachte solche Sprüche für Presse-Phantasie (meines Wissens will kein Jäger hier in Tirol der unglückliche Bären-Schütze sein...), dennoch schon bedenklich genug, daß sowas überhaupt einem Menschen einfallen kann und dann auch noch veröffentlicht wird...

Wolfgang (SAGEN.at)
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