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cerambyx 13.10.2009 18:28

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Zitat:

Zitat von maex (Beitrag 13347)
Die erste Seilbahn aus dem Reichraminger Hintergebirge heraus, war von der Firma WAGNER BIRO. LG Markus

Servus Markus! (kennen wir uns vielleicht vom Nationalpark?)

Tatsächlich interessante Info - wenn ich wüßte, welche Seilbahn Du da meinst (von wo nach wo), könnt ich in den Archiven noch nachgraben!?

... und @Wolfgang: von wegen Hintergebirgsbilder - dem kann abgeholfen werden ;-)

LieGrü
Norbert aus'm Steyrtal

dietli 24.01.2010 18:26

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Mein Vater hat im 700-Jahrbuch von Fulpmes mehrere Beiträge zum Bergbau im Stubai verfasst, mit Fotos und Zeichnungen, die er bei seinen Erkundungen am Habicht und anderswo machte.
Vielleicht kann hieraus noch ein wenig "Honig" gesaugt werden.

SAGEN.at 24.01.2010 23:18

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Hallo Dietli,

vielen Dank für Deinen interessanten Hinweis!

Gerade zum Bergbau im Stubaital ist es sehr mühsam, Informationen aufzutreiben...

Wolfgang (SAGEN.at)

Nicobär 28.01.2010 22:17

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Hier findet sich ein interessanter Beitrag zum Bergbau im Raum Borken (Hessen). Der Braunkohlebergbau endete im Jahre 1988 mit einem katastrophalen Grubenunglück, bei dem durch eine Kohlenstaubexplosion 51 Kumpel getötet und die Grube selbst einschließlich der Übertageanlagen zerstört wurde. Dass 6 Kumpel fast 3 Tage nach dem Unglück noch aus einer Luftblase gerettet werden konnten gilt als "Wunder von Borken".


Hier geht es zum Film "Das Wunder von Borken"

Ulrike Berkenhoff 24.02.2010 11:26

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Schachtzeichen
Im Rahmen der Kulturhauptstadt/Ruhr 2010 sollen im Ruhrgebiet große Ballons
aufsteigen (festgemacht), und zwar an jedem Ort, an dem es Bergbau gab.
Man wird staunen über die große Anzahl! Die ganze Region hat ihr "Gesicht"
stark verändert. Kohle, Eisen (Stahl) und Brauereien waren mal
Wirtschaftsfaktoren! In unserem Ballungsgebiet ist die hohe Bevölkerungszahl
plus Arbeitslosigkeit ein Problem auf vielen Gebieten. Man versucht deshalb
vermehrt, den Tourismus zu fördern (Route Industriekultur u.a.). - Viele
Grüße von Ulrike

Ulrike Berkenhoff 26.08.2010 11:25

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Das Unglück in Chile (33 Bergleute wurden vor 3 Wochen "verschüttet" und
müssen in 700 Meter Tiefe evtl. bis Weihnachten (!) auf ihre Rettung warten).
Man mag sich nicht vorstellen, wie die Männer in dem Schutzraum sich
fühlen-gesundheitlich u. seelisch! Auch für die Angehörigen eine Belastungs-
probe. Sie sollen wohl (wie damals in Lengede) mit einem Dahlbuschkäfig
gerettet werden. Dafür muß das Versorgungsrohr erweitert werden (volles
Risiko wegen der Einsturzgefahr). Hoffentlich gelingt alles! -
Bei uns gab es 1946 ein großes Unglück im Bergbau (habe ich 2005 hier
erwähnt). In den vergangenen 10 Jahren kam es immer wieder zu
tragischen Bergbau-Unglücken (53 Mal) weltweit, überwiegend in China.
Natürlich spielen die Sicherheitsstandards eine große Rolle, die waren
in der BRD zuletzt sehr groß. - Nun erklärt hier vielleicht noch einer
der Techniker im Forum den "Rettungskäfig" genau!? - Viele Grüße von
Ulrike

SAGEN.at 26.08.2010 11:45

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Das Unglück in der Goldmine in Chile bringt die Bergleute in eine tatsächlich ziemlich drastische Situation.
Es scheint sich zum Glück um eine sehr besonnene und disziplinierte Gruppe von Bergleuten zu handeln.

Einer Nachrichtenmeldung in Chile habe ich entnommen, dass die Bergleute nicht auf engstem Raum sitzen müssen, sondern sich doch ein wenig im Stollen bewegen können. Allerdings bei 36 Grad.

Sehr gute und aktuelle Informationen findet man auf der Webseite der chilenischen Zeitung:

La Tercera

Die Zeitung bringt sehr gute Pläne und Darstellungen der Situation der Bergleute.

Rettungskammer

360°-Ansicht des Geländes

Übersichtskarte

Rettungsbohrungen

Sonde

Sehenswert ist auch der erste Kontakt mit den Verschütteten


Wolfgang (SAGEN.at)

Ulrike Berkenhoff 13.09.2010 18:36

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Nun dürfen die Eingeschlossenen unter Tage rauchen, man schickte ihnen
"Glimmstengel" durchs Versorgungsrohr. Ein schwacher Trost, wenn man
bedenkt, daß voraussichtlich die Rettungsaktion erst im Dezember stattfinden
soll. An und für sich gilt dort unten absolutes Rauchverbot, sicherlich waren
einige auch schon inzwischen "entwöhnt" und fangen neu an oder überhaupt
erst an zu rauchen. Gut, vielleicht soll es die Nerven beruhigen. Aber
gesundheitlich sind alle doch schon "angeschlagen" genug. Ich finde ja für
mich persönlich-was die Nerven betrifft-lieber eine schöne dunkle Schokolade,
am liebsten mit ganzen Nüssen. - Es muß ein schrecklicher Zustand sein,
in der Tiefe eingesperrt auszuharren. Hoffentlich endet alles gut und geht
rascher als gedacht. - Nachdenklich! Ulrike

Ulrike Berkenhoff 19.09.2010 12:56

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Kalimandscharo - so heißt die riesige Abraumhalde nördl. von Magdeburg.
Zwischen Magdeburg u. Ostsee sind die Salzhalden von Zielitz die höchsten "Berge" (Sachsen-Anhalt). In alter Bergmannstracht gibt es nun neuerdings
dort Führer, die Touristen die bizarre Gegend zeigen. Unter:
www.kalimandscharo.com - mehr Infos (Quelle: Westf. Rundschau)- Ulrike

Ulrike Berkenhoff 02.10.2010 10:15

AW: Bergbau, Bergwerke und Bergbaukultur
 
Letzte Schicht im Bergwerk-Ost bei Hamm/Westfalen! Damit endet die
150 jährige Steinkohleförderung im östlichen Ruhrgebiet. Es soll noch
5 Zechen geben in Deutschland, davon 4 in Nordrhein-Westfalen,
eine im Saarland. - In Hörde ist nun übrigens der Phönix-See geflutet,
das nach China "verschickte" Stahlwerk hinterließ eine riesige Industriebrache,
die nun ganz neu genutzt wird (10 Jahre Bauzeit). - So haben wir kaum noch
Zechen, weniger Stahlwerke,- wie sieht es mit" Bier" aus? Denn Brauereien waren
das dritte "Standbein" der Region. - Die Förderung der Kohle war modern und
unterlag großen Arbeitssicherheitsbestimmungen, dies ist in anderen Ländern
(China) nicht so. Dafür liefern diese natürlich billiger und die Menschen unter
Tage sind großen Gefahren für wenig Lohn ausgesetzt. Aber wen kümmert es,
wenn der Preis stimmt? - Ulrike


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