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SAGEN.at 15.12.2010 23:52

TV-Tipps: Beiträge gesucht...
 
Viele Leser würden sich freuen, wenn mehr Hinweise auf volkskundliche/ethnologische Sendungen bzw Dokumentarfilme gebracht würden!

Es ist den Administratoren des Forums nicht möglich, die Fernsehsender und Fernsehprogramme nach diesbezüglichen Dokumentationen durchzusehen, insofern wäre hier Mitarbeit erfreulich.

Im deutschsprachigen Raum bringen insbesonders die Sender:

- ServusTV
- arte
- 3sat

hervorragende Dokumentationen, die ein näheres Hinsehen gelegentlich lohnenswert erscheinen lassen.

Wir würden uns freuen, wenn Forenteilnehmer hier TV-Hinweise auf Themen im Rahmen der Ethnologie / Volkskunde und Kulturwissenschaften bringen würden!

Wolfgang (SAGEN.at)

baru 19.12.2010 11:45

AW: TV-Tipps: Beiträge gesucht...
 
Das Bayerische Fernsehen - BR bringt an Sonntagen um 19.00 Uhr die Sendung "Unter unserem Himmel" , 45 min

Themenübersicht: Beiträge aus den Bereichen

Volkstheater und Spielfilm
Feste, Bräuche und Musik
Landschaften und Berge
Essen und Trinken
Bauen und Bewahren
Städte und Dörfer
Handwerk und Arbeit
Volksschauspieler und Portraits

Das Videoarchiv gibt es derzeit leider noch nicht, die Sendungsinhalte zum Nachlesen sind aber vorhanden.

Elfie 22.12.2010 19:32

AW: TV-Tipps: Beiträge gesucht...
 
3SAT - 24. 12. (Programm v. 23.12.) 0:40

Ein Leben für die Herrschaft
Vom Glück und Elend der dienstbaren Geister
Film von Elizabeth T. Spira
(aus der ORF-Reihe "Alltagsgeschichte")

Paula Fichtl erzählt von ihrem Leben als Stubenmädchen und vom Alltag der Familie Sigmund Freuds in der Berggasse 19. Maria Sobotka berichtet über die seltsamen Frühstücksgewohnheiten des letzten Kaisers der Donaumonarchie, Karl I. Sie diente ihm als Küchenmädchen während des Ersten Weltkriegs auf Schloss Eckartsau im Marchfeld. Maria Strabl, 1885 im Wiener Arbeiterbezirk Floridsdorf geboren, war 1902 Kindermädchen von Frederick Loewe in Bad Ischl. Loewe wurde später als Komponist des Musicals "My Fair Lady" weltberühmt. Eine Sonderstellung als Kammerdiener genoss Franz Lackner aus Loosdorf. Im Dienst seines Herrn, des Barons Tinti, spielte er das Schlossgespenst auf der Schallaburg.
Der Film dreht das Rad der Zeit an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück und stellt das Leben der Dienstboten am Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie vor. Ehemalige Dienstmädchen, Stuben- und Kindermädchen, Gouvernanten, Köchinnen, Kammerdiener und Kutscher erinnern sich an das Leben mit ihrer Herrschaft.
(ORF)


3SAT - 24. 12. (Programm v. 23. 12.) 1:35
Ein Mal Knecht, immer Knecht
Reportage von Ed Moschitz und Robert Gordon
(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Der 47-jährige Max ist der Sohn einer Magd, den Vater kennt er nicht. Weil ihn die Mutter nicht weggeben wollte, hat sie der Bauer samt ihren Kindern vom Hof gejagt. Von da an war Max' Lebensweg vorgezeichnet. Einer, der nichts hat und auch nichts gelernt hat als zu arbeiten, bleibt als Knecht in der Landwirtschaft. Irgendwann einmal zwischendurch hat Max für kurze Zeit Arbeit außerhalb des Bauernhofs gefunden. Beim Wasserbau hat er den ersten Tausender seines Lebens verdient. Da war er schon fast 30 Jahre alt. Die Magd Aloisia Angeringer lebt seit ihrer Geburt im steirischen Oberzeiring, man kennt sie dort nur als die "Loisl vom Roanerhof". Landarbeiter Siegfried Pointner kam bereits mit 16 Jahren auf den Hof in Oberzeiring, auf dem er heute noch arbeitet.
Die Reportage aus der Reihe "Am Schauplatz" porträtiert Menschen, die ihr Leben lang als Landarbeiter für nicht mehr als Kost, Logis, ein Taschengeld und die Pension gearbeitet haben: Mägde und Knechte. Am Ende ihres Arbeitslebens besitzen sie meist nicht viel mehr als zu Beginn.
(ORF

Elfie 22.12.2010 19:40

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3SAT 28.12. 6:00
Wege aus der Finsternis - Europa im Mittelalter
Von Bauern und Edelmännern
Film von Uwe Kersken und Christian Feyerabend

"Bauernarbeit trägt die Welt", heißt es im Mittelalter. Über Dreiviertel der Menschen sind Bauern, Leibeigene oder Tagelöhner, die die Ritter und Geistlichen ernähren. Aber Not macht erfinderisch: Um das Jahr 1000 beginnt eine Agrarrevolution, die Europa von Grund auf ...
"Bauernarbeit trägt die Welt", heißt es im Mittelalter. Über Dreiviertel der Menschen sind Bauern, Leibeigene oder Tagelöhner, die die Ritter und Geistlichen ernähren. Aber Not macht erfinderisch: Um das Jahr 1000 beginnt eine Agrarrevolution, die Europa von Grund auf verändert und zu einer Bevölkerungsexplosion führt. Aus dem Einsatz von Wasser- und Windenergie und der Mühlentechnik erwächst Europa außerdem ein entscheidender Vorsprung in der Industrialisierung.
Der Film verfolgt die Wurzeln der Industrialisierung zurück ins Mittelalter.

Themen-Tag!!
Das Mittelalter gilt als Synonym für Aberglaube und Rückständigkeit. Über Dreiviertel der Menschen waren zu jener Zeit Bauern, Leibeigene und Tagelöhner, die Ritter und Geistliche ernähren mussten. Doch im dunklen Zeitalter wurden auch riesige, gotische Kathedralen erbaut, erste Universitäten wurden gegründet, und in Wissenschaft und Technik wurden zahlreiche wichtige Entdeckungen gemacht. 3sat räumt am Thementag "Gute Zeiten - böse Zeiten" mit Klischees auf und zeigt 24 Stunden lang, wie das Mittelalter wirklich war.

Elfie 30.03.2012 20:21

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Sa. 31.3.2012 ORF 2 15:40

UNTERWEGS IN ÖSTERREICH
DER "WASCHT": PORTRAIT EINES BERGBAUERN

Das Ultental ist eines der urigsten Täler Südtirols, mit steilen Bergbauernhöfen und geraden Menschen. Ein Ultner Original ist der Wascht: Gegerbte Haut, verfilzter Bart und verschmitzte Augen; stets eine Selbstgedrehte zwischen den Zähnen und einen kernigen Spruch auf den Lippen. Er bewirtschaftet seinen Hof mit seinem Bruder und ohne jegliche Maschinen. Im Sommer lebt er auf der Alm. Im Winter bringt er das Bergheu in halsbrecherischer Fahrt mit dem Schlitten zu Tal. Ein "Unterwegs beim Nachbarn" gestaltet von Ute Niederfriniger.

Rabenweib 30.03.2012 20:45

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den wascht hab ich schon egsehen. klasse film! ein unikat der mann! :-)))

Andromeda 02.04.2012 14:40

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DER "WASCHT":liab:
Ich habe es mir angeguckt. Originell!:smiley_da ... aber ohne die Untertitel hätt ich echt gor nix verstanden haha... :)

baru 02.04.2012 18:52

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ORF III bringt immer wieder Dokumentationen über Bräuche, altes Handwerk usw.
Heute um 18.45 geht es z.B. um Osterbräuche: http://tv.orf.at/program/orf3/20120402/593424401/

Diese Sendung heute um 19.10 Uhr hab ich schon einmal gesehen, sehr interessant!
http://tv.orf.at/program/orf3/20120402/593424001/


DIE LEGENDE VOM HASEN UND DER SONNE

Weitläufige Steppen, wie man sie heute nur noch im Osten Europas findet, waren der ursprüngliche Lebensraum des Europäischen Feldhasen, doch die scheuen Nager sind äußerst anpassungsfähig. Je mehr wir Menschen in ihren Lebensraum vordrangen, desto mehr haben sie den unseren erobert. Heute bewohnen die Europäischen Feldhasen sehr unterschiedliche Biotope, ihr bevorzugter Lebensraum sind aber reichstrukturierte Feldlandschaften mit Hecken, Altgrasstreifen, einzelnen Bäumen und Wiesen, die Nahrung und Deckung zugleich bieten. Hasen haben viele Feinde - in der Tierwelt und unter uns Menschen. Dennoch überleben sie, denn neben ihrer großen Anpassungsfähigkeit ist ihre sprichwörtliche Fruchtbarkeit ihre schlagkräftigste Waffe.
Für diese Dokumentation heftet sich Universum an die Fersen der Feldhasen und folgt ihnen von den Ebenen der ungarischen Puszta bis in die Kulturlandschaften Mitteleuropas, von der Steppenlandschaft Spaniens bis in die Schneefelder Kanadas, beobachtet sie bei der Paarung und der Geburt ihres Nachwuchses und dokumentiert ihren Überlebenskampf in einer von Menschen dominierten Welt.
Eine Dokumentation von Waltraud Paschinger und Franz Hafner


Wiederholung am
03.04.2012, 05:15
03.04.2012, 10:00


Die oben gen.Legende ist eine der kanad. Indianer.
Es lohnt sich sicher, öfter aufs Programm von ORF III zu schauen.

alterego 03.04.2012 13:19

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Eine meiner Lieblingssendungen seit vielen Jahren:

Kunst & Krempel

Jeden Samstag 19:45 - 20:15 Uhr am BR.

Gegenstände aus den Bereichen Gemälde, Möbel, Spielzeug,
Schmuck, Militaria, Musikinstrumente, Uhren und
Religiöse Volkskunst werden von je 2 Experten besprochen.
Bei den Expteren handelt es sich um Kunsthistoriker,
Volkskundler oder auch Museumsdirektoren.

Wenn auch für die Besitzer der Gegenstände oft die
Preisschätzung im Vordergrund steht, so ist für mich als Zuseher
die Geschichte und die Geschichten die sich um die einzelen
Exponate ranken von Interesse.

Ulrike Berkenhoff 15.04.2012 11:18

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Den oben genannten "Hasen-Film" fand ich super interessant! - Ulrike


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