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Jutta 17.04.2015 20:12

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Babel (Beitrag 50193)
Das Telefonbuch vierbändig, dazu das zweibändige Branchenbuch, und vom Gewicht jedes Bandes gar nicht zu reden – da hat man sich schon gefragt, welches Bücherregal das aushalten soll. :smi_ersch
Sonst wüßte ich eigentlich nichts, was es in der restlichen Republik nicht gab ...? :kopfkratz

@Babel: Es gab -in der Tat- für die Berliner keine Möglichkeit, dass sie ihr Telefonbuch in EINE Schublade steckten. In Berlin gab es Dinge, die es sonst im Rest der Republik nicht gab. Damit meinte ich, das außergewöhnliche Kulturleben, die Berliner-Nachtschwärmer und die vielen so unterschiedlichen Stadtbezirke, die für einen Durchschnittsdeutschen (der aus einer gewöhnlichen Stadt, kleiner oder mittlerer Größe kam) extrem, für den Berliner aber ganz normal waren!

Joa 18.04.2015 12:22

AW: Dinge des Verschwindens?
 
1 Anhang/Anhänge
Ich habe noch zwei Telefonbücher im Abstellkammerl und wenn ich sie auch nicht mehr verwende, erinnern sie mich doch an eine Zeit, in welcher man ohne Handy und Internet gut ausgekommen ist. Ob diese Zeit besser oder schlechter war, mag jeder für sich selbst entscheiden! Diese Bücher stammen aus 2008/2009 und seit damals habe ich sie immer abbestellt...
Anhang 9689

Joa 21.07.2015 10:15

AW: Dinge des Verschwindens?
 
2 Anhang/Anhänge
Zitat:

Zitat von dolasilla (Beitrag 5343)
Ich hab zwei alte Blechdosen (auch vom Flohmarkt), in den ich bei Ausflügen immer mein Essen mitnehme. Die Blechdosen haben kleine Löcher, die immer in Form eines Musters angeordnet sind. Ich vermute, diese Blechdosen zählen auch zu den Dingen, die im Verschwinden sind?!

Vermutlich werden sie kaum mehr verwendet, doch man bekommt sie noch immer, wie ich bei meinem Lungauaufenhalt heuer am 3. Juli feststellen konnte! In Tamsweg in der Eisenhandlung Hutegger sind sie noch in allen Größen erhältlich! :)

Anhang 10124Anhang 10125

Babel 21.07.2015 10:46

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Ich dachte, auch Eisen(waren)handlungen seien schon (so gut wie?) verschwunden. :kopfkratz

Die Löcher in den Dosen erinnern an die Luftlöcher, die wir als Kinder in die Deckel der Gläser stachen, damit die darin gesammelten Maikäfer nicht erstickten. ;) Aber die Maikäfer sind ja auch verschwunden. :smi_heult

Elfie 21.07.2015 11:23

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Joa (Beitrag 52148)
Vermutlich werden sie kaum mehr verwendet, doch man bekommt sie noch immer, wie ich bei meinem Lungauaufenhalt heuer am 3. Juli feststellen konnte! In Tamsweg in der Eisenhandlung Hutegger sind sie noch in allen Größen erhältlich! :)

Nasowas, dann verliert ja mein antiquiertes Stück gleich enorm an Wert :(.

Joa 21.07.2015 11:53

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Elfie (Beitrag 52151)
Nasowas, dann verliert ja mein antiquiertes Stück gleich enorm an Wert :(.

Nicht unbedingt, denn das Lochmuster mit drei ineinander verschlungenen Ringen an deiner Dose ist einzigartig! :D

Elfie 21.07.2015 13:23

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Achja, jetzt trägt man Sterne! Worauf du alles achtest :).

Babel 30.08.2015 23:14

AW: Dinge des Verschwindens?
 
1 Anhang/Anhänge
Zitat:

Zitat von Babel (Beitrag 45876)
... Die Fernsehleuchte. Als der Schwarzweiß-Fernseher im Wohnzimmer noch neu war, schaltete man die Lampe aus. Dann wurde man darüber belehrt, daß der helle Bildschirm im dunklen Zimmer schlecht für die Augen sei, und es erschienen lauter seltsame Geräte im Handel, die man auf den Fernseher stellte und die nicht nur leuchteten, sondern bei denen sich meist auch irgendwas bewegte ...

Es gibt sie noch!!! Bei dieser bewegen sich Fische in einem zwar kleinen, aber um so blaueren Meer herum. Gesehen habe ich sie in einem Lampengeschäft in Oberammergau.

SAGEN.at 30.08.2015 23:18

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Sehr schönes Designerstück einer Wohnzimmerlampe!

Dennoch bleibe ich bei meiner Venezianischen Gondel, die ist unerreicht.

Wolfgang (SAGEN.at)

Babel 09.06.2016 11:17

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zu den Dingen, die im Verschwinden begriffen sind, scheinen Kompaktkameras zu gehören. Ich war kürzlich in der Wilhelma, dem Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart. Fotografiert wurde natürlich viel, aber nur mit zweierlei Geräten: entweder mit Smartphones oder monströsen Apparaten mit ausladenden Objektiven, bei denen ich mich immer frage, wie die Besitzer allein mit dem Gewicht fertig werden.

Schon vor Jahren machten die Kompaktkameras in ihren Gebrauchsanweisungen den Eindruck, als seien sie vorrangig für Familien- und Partyknipser gedacht, deren größtes Problem die "roten Augen" sind – inzwischen haben diese Fotografen ohnehin ständig das Smartphone in der Hand. In kritischen Internet-Bewertungen liest man, diese oder jene Kamera sei schlechter als jedes Handy. Von meiner Tochter höre ich, ihre Kamera brauche sie nicht mehr, seit sie das I-Phone besitze. Wir, die wir noch eine Kamera verwenden, unter der man nicht zusammenbricht, sind eine aussterbende Generation.


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