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SAGEN.at 13.09.2014 23:13

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Ich schreibe ja nicht für meinen Nachlaß. (Wer den unter wissenschaftlichen Aspekten auswerten will, kann sich ja an meine externe Festplatte und meine Beiträge bei Sagen.at halten.)
Um es uns leichter zu machen, bist Du gerne eingeladen, alle Deine Dokumentarfotos Deiner externen Festplatte in die SAGEN.at-Fotogalerie zu geben ;)

:smiley_da

Wolfgang (SAGEN.at)

Ulrike Berkenhoff 14.09.2014 19:33

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Viele Menschen schreiben, um der Nachwelt etwas von sich zu übermitteln
bezw. durch ihr Schrifttum im Gedächtnis zu bleiben. Oft funktioniert es!
-Ulrike

Babel 14.09.2014 20:59

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Ulrike Berkenhoff (Beitrag 45979)
Viele Menschen schreiben, um der Nachwelt etwas von sich zu übermitteln bezw. durch ihr Schrifttum im Gedächtnis zu bleiben. Oft funktioniert es!
-Ulrike

Ich halte es mit Lessing, der zwar der Nachwelt durch sein Schrifttum im Gedächtnis geblieben ist, aber auch geschrieben hat:

"Vielleicht schon morgen bin ich hin
und einer Nachwelt untern Füßen.
Was braucht sie, wen sie tritt, zu wissen?
Weiß ich nur, wer ich bin."

Ich bin auch nur ein "Ding des Verschwindens", auch wenn ich derzeit noch nicht verschwunden bin. :D

Babel 27.11.2014 13:40

AW: Dinge des Verschwindens?
 
4 Anhang/Anhänge
Der ewige deprimierende Nebel draußen erinnert mich an ein Ding, das früher einmal "Höhensonne auch im Flachland" und "Hilfe für das blasse Kind" versprach. Wir hatten sogar so ein Ding im Haus, aber ich wüßte nicht, daß es je benutzt worden wäre. Schließlich konnte man das blasse Kind zum Spielen nach draußen schicken, und Nebel ist in der Berliner Gegend (wo wir wohnten) äußerst selten. Na, heute geht man ins Sonnenstudio. ;)

Die Bilder sind (wie diverse andere) in der Ausstellung "Verschwundene Dinge" im Volkskundemuseum Oberschönenfeld aufgenommen.

SAGEN.at 27.11.2014 16:12

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Es gibt allerdings bis heute keinen Beweis, dass eine Höhensonne außer den Stromverkäufern jemandem nützt...

Wolfgang (SAGEN.at)

Babel 27.11.2014 16:24

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von SAGEN.at (Beitrag 47241)
Es gibt allerdings bis heute keinen Beweis, dass eine Höhensonne außer den Stromverkäufern jemandem nützt...

Wolfgang (SAGEN.at)

Deswegen hat ja auch keiner mehr so ein Ding. Ich war ganz erstaunt, als ich beim Googeln feststellte, daß es sowas immer noch gibt.

Jutta 17.04.2015 18:26

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von SAGEN.at (Beitrag 5279)
Welche Dinge des Alltags fallen Euch ein, die verschwinden oder schon verschwunden sind?
Wolfgang (SAGEN.at)

Mir ist vor ein paar Tagen aufgefallen, dass das Telefonbuch immer mehr verschwindet. Ich habe einen Bekannten besucht und er benötigte eine Telefonnummer und holte das Telefonbuch hervor. Früher hatte jeder in meinem Umfeld eines. Heute fällt mir immer mehr auf, dass nur noch die wenigsten im Telefonbuch blättern, wenn Sie eine Nummer suchen, warum auch, es gibt ja das Internet! Wie ist das bei Euch? Ist das Telefonbuch bei Euch auch nicht mehr so präsent wie noch vor vielen Jahren? Kommt Euch das Telefonbuch auch als etwas "Altmodisches" vor?

Babel 17.04.2015 19:07

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Ich habe seit 1999 kein Telefonbuch mehr. Damals zog ich nach Berlin um; als ich dort das schwere mehrbändige Werk sah, verzichtete ich darauf, so etwas nach Hause zu schleppen und in der Wohnung Platz dafür zu finden. Hier in Ulm kann man das jeweils neue Buch auch in unserem Supermarkt abholen. Dort stehen dann einige Wochen lang hohe Stapel und scheinen kaum niedriger zu werden, bis sie eines Tages wieder verschwunden sind. Ich habe noch nie gesehen, daß jemand ein Exemplar mitgenommen hätte.

Jutta 17.04.2015 19:14

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Babel (Beitrag 50189)
Ich habe seit 1999 kein Telefonbuch mehr. Damals zog ich nach Berlin um; als ich dort das schwere mehrbändige Werk sah, verzichtete ich darauf, so etwas nach Hause zu schleppen und in der Wohnung Platz dafür zu finden. Hier in Ulm kann man das jeweils neue Buch auch in unserem Supermarkt abholen. Dort stehen dann einige Wochen lang hohe Stapel und scheinen kaum niedriger zu werden, bis sie eines Tages wieder verschwunden sind. Ich habe noch nie gesehen, daß jemand ein Exemplar mitgenommen hätte.

@Babel: In Berlin wurde das erste Telefonbuch Deutschlands ja auch „Buch der Narren“ genannt. Ich kann mich an die dicken Wälzer erinnern, die Freunde von mir bis in die späten 90er Jahren immer zu Hause hatten, wenn ich sie in Berlin besuchen kam. Heute haben sie die nicht mehr! Das war immer etwas Außergewöhnliches, wenn man die Großstadt Berlin kam, dort gab es Dinge, die es sonst nirgends in der restlichen Republik gab, so auch das dickste Telefonbuch!

Babel 17.04.2015 20:03

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Jutta (Beitrag 50191)
... dort gab es Dinge, die es sonst nirgends in der restlichen Republik gab, so auch das dickste Telefonbuch!

Das Telefonbuch vierbändig, dazu das zweibändige Branchenbuch, und vom Gewicht jedes Bandes gar nicht zu reden – da hat man sich schon gefragt, welches Bücherregal das aushalten soll. :smi_ersch
Sonst wüßte ich eigentlich nichts, was es in der restlichen Republik nicht gab ...? :kopfkratz


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