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Ulrike Berkenhoff 13.09.2014 11:11

AW: Dinge des Verschwindens?
 
So eine Leuchte stand auch bei uns im Wohnzimmer, ein Bach im Wald.
War übrigens ein Geschenk aus der "DDR". Später kam sie in den
Partykeller. - Von "Drüben" kamen auch so bunte Plastikeierbecher
in Huhnform. -
Außerdem erinnere ich mich an umhäkelte Kleiderbügel! -Ulrike

klarad 13.09.2014 12:08

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Ulrike Berkenhoff (Beitrag 45920)
So eine Leuchte stand auch bei uns im Wohnzimmer, ein Bach im Wald.
War übrigens ein Geschenk aus der "DDR". Später kam sie in den
Partykeller. - Von "Drüben" kamen auch so bunte Plastikeierbecher
in Huhnform. -
Außerdem erinnere ich mich an umhäkelte Kleiderbügel! -Ulrike

Ah, ja und umhäkelte Klopapierrollen wurden im Auto mitgeführt !

Babel 13.09.2014 12:19

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von klarad (Beitrag 45930)
Ah, ja und umhäkelte Klopapierrollen wurden im Auto mitgeführt !

Stimmt, die umhäkelte Klopapierrolle stand am Heckfenster neben dem Hund mit dem Wackelkopf!

Am inneren Rückspiegel baumelte in den 50er Jahren oft ein geheimnisvolles Tier aus Filz, das aussah wie ein schwarzer Wolf mit sechs Beinen und feuriger Zunge. Die Frage, was das sein oder bedeuten sollte, hat mich sehr beschäftigt. Erst Jahrzehnte später habe ich es als das Signet von Agip erkannt. Damals wies es dezent darauf hin, daß man sich nicht nur ein Auto, sondern auch einen Italienurlaub leisten konnte. ;)

Ulrike Berkenhoff 13.09.2014 16:36

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Es gab auch den Brauch, die ersten Babyschühchen an den Innenspiegel
zu hängen! -Ulrike

Babel 13.09.2014 16:49

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von Ulrike Berkenhoff (Beitrag 45944)
Es gab auch den Brauch, die ersten Babyschühchen an den Innenspiegel
zu hängen! -Ulrike

Stimmt, und ich bin in den 60er Jahren immer irritiert an dem Schaukasten eines "Dienstleisters" vorbeigegangen, der die ersten Babyschuhe zu diesen oder anderen Zwecken vergoldete oder versilberte. :rolleyes:

harry 13.09.2014 20:24

AW: Dinge des Verschwindens?
 
1 Anhang/Anhänge
Zitat:

Zitat von klarad (Beitrag 45930)
Ah, ja und umhäkelte Klopapierrollen wurden im Auto mitgeführt !

Ich habe noch so eine! :smi_heultDa dieses Artefakt das Geschenk einer ganz lieben Verwandten ist :flirt:, welche auch häufig bei uns auf Besuch weilt, wird es auch noch eine ganze Weile dort stehen und von der kalorischen Nutzung :Niemals: verschont bleiben.

Babel 13.09.2014 20:36

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von harry (Beitrag 45955)
Ich habe noch so eine! :smi_heult

Ein schönes Gebilde! :smi_blume Vorhin beim Einkaufen bin ich längere Zeit in der Handarbeitsabteilung stehen geblieben und habe überlegt, ob ich mir nicht Garn kaufen soll, um in ein paar Tagen hier Fotos von gehäkelten Klorollen-, Eier-, Kaffee- und sonstigen Wärmern einstellen zu können. Gut, daß ich es gelassen habe, da bei euch ja doch das eine und andere noch vorhanden ist!

SAGEN.at 13.09.2014 22:12

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Ich habe Steno gelernt und benütze es bis heute – [...] Es geht nicht nur wesentlich schneller als normale Schrift, es ist auch platzsparender.
So ganz uneingeschränkt stimme ich Deiner Begeisterung für Stenografie nicht zu!
Da im Lauf der Jahre fast jeder in der Stenografie einen persönlichen und eigenen Dialekt entwickelt, wird der stenografische Text dann für Dritte nicht mehr entzifferbar, also sozusagen zu einer nicht dechiffrierbaren Geheimschrift.

Das kann sich aber in durchaus einigen Fällen ziemlich ungünstig entwickeln: etwa wenn man aus wissenschaftlichen Aspekten posthum einen Nachlass auswerten möchte...

Wolfgang (SAGEN.at)

Elfie 13.09.2014 22:12

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Also ich finde das Hütchen auch entzückend :liab:

Babel 13.09.2014 22:34

AW: Dinge des Verschwindens?
 
Zitat:

Zitat von SAGEN.at (Beitrag 45961)
So ganz uneingeschränkt stimme ich Deiner Begeisterung für Stenografie nicht zu!

Da im Lauf der Jahre fast jeder in der Stenografie einen persönlichen und eigenen Dialekt entwickelt, wird der stenografische Text dann für Dritte nicht mehr entzifferbar, also sozusagen zu einer nicht dechiffrierbaren Geheimschrift.

Das kann sich aber in durchaus einigen Fällen ziemlich ungünstig entwickeln: etwa wenn man aus wissenschaftlichen Aspekten posthum einen Nachlass auswerten möchte...

Es ist keine Begeisterung, sondern eine Frage der Praktikabilität.

Als Geheimschrift habe ich Steno auch eine Zeitlang verwendet. Meine Mutter war dann aber so beleidigt, weil sie nun mein Tagebuch nicht mehr lesen konnte, daß ich ihr Steno beibringen, mir eine neue Geheimschrift ausdenken und mein Tagebuch sicherheitshalber bei meiner besten Freundin aufbewahren mußte. ;)

Ich schreibe ja nicht für meinen Nachlaß. :D (Wer den unter wissenschaftlichen Aspekten auswerten will, kann sich ja an meine externe Festplatte und meine Beiträge bei Sagen.at halten.)


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