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Rudolf_K 28.09.2012 22:43

Menschgemachte Ökokatastrophen der Bronze- und Eisenzeit
 
So hier mal ein bischen Werbung in eigener Sache: wieder mal haben wir einen ganzen Monat im schönen Vorarlberg gebuddelt und diesmal war es der Unileitung sogar eine Pressemitteilung wert was wir da so rausfinden. Auf einen der Bilder bin ich sogar zu sehen, hocke auf einem Spaten wie ein militanter Affe... http://www.muk.uni-frankfurt.de/43150163/199

Nicobär 11.10.2012 13:13

AW: Menschgemachte Ökokatastrophen der Bronze- und Eisenzeit
 
Zitat:

Zitat von Rudolf_K (Beitrag 30872)
So hier mal ein bischen Werbung in eigener Sache: wieder mal haben wir einen ganzen Monat im schönen Vorarlberg gebuddelt und diesmal war es der Unileitung sogar eine Pressemitteilung wert was wir da so rausfinden. Auf einen der Bilder bin ich sogar zu sehen, hocke auf einem Spaten wie ein militanter Affe... http://www.muk.uni-frankfurt.de/43150163/199

Verwunderlich ist dies nicht. In späteren Jahrhunderten sind die norddeutschen Wälder komplett in den Buntmetallhütten des Harzes und in der Lüneburger Saline verheizt worden.

Dresdner 12.10.2012 09:25

AW: Menschgemachte Ökokatastrophen der Bronze- und Eisenzeit
 
Was eine kompletten Verheizung der norddeutschen Wälder angeht - diese Aussage bezweifele ich stark.
Korrekt ist, dass im Umfeld auch der sachsen-anhaltinischen Salinen ein Raubbau am Wald stattfand, wovon man sich teilweise noch heute überzeugen kann. Vor ca. 4 Wochen gab es dazu auch eine Sendung im MDR, leider ist sie in der dortigen Mediathek nicht mehr auffindbar.
Den Harz betreffend, hat sich die Natur über die Zeit weitgehend erholt; am einstigen Grenzstreifen zwischen DDR und BRD auf ehemaligem DDR-Gebiet bereits soweit, dass Totalreservate mit Urwaldcharakter ausgewiesen werden konnten. Es ist in diesem Zusammenhang doch immer wieder interessant, welche Kraft die Natur entwickelt, sich selbst zu regenerieren.
Ein Beispiel ist das "grüne Band".
[ame="http://www.youtube.com/watch?v=87eQQQX0Z40"]Das Grüne Band zwischen den Naturparks Harz und Hainich - YouTube[/ame]
Videoquelle: youtube
Die heutige Gefahr für den Harzer Wald resultiert aus dem Gewinnstreben ehemaliger Adliger, die nach 1990 mit Hilfe der neuen Machthaber wertvolle Waldgebiete geschenkt bekamen, Einheimischen den Zugang verbieten und große Teile aus Profitgier abholzen.
Die größte Gefahr für den Wald im Erzgebirge ist nach wie vor die verpestete Abluft der tschechischen Industriebetriebe, wo es trotz EU etc. nach wie vor riesige Probleme gibt.
Wenn man von Norddeutschland spricht, bitte auch an die großen Seen- und Waldgebiete Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns denken. Hier ist nichts abgeholzt - diese Gegend besitzt ein riesiges, jedoch zum Großteil noch ungenutztes Erholungspotential.
Ein Beispiel dazu:
[ame="http://www.youtube.com/watch?v=phZ6DBVshzo"]Weltnaturerbe in Deutschland - YouTube[/ame]
Videoquelle: youtube
Dresdner

Gerd 18.11.2012 16:18

AW: Menschgemachte Ökokatastrophen der Bronze- und Eisenzeit
 
1 Anhang/Anhänge
Im 13./14. Jahrhundert war die Nutzung der Wälder für den Bergbau in Tirol bereits streng geregelt.
Hier ein Auszug der Kitzbüheler Bergwerkordnung von 1541/42 : Siehe § 15 und 16
Aus "Ein Traum wird wahr" von Peter Mernik

SAGEN.at 18.11.2012 21:01

AW: Menschgemachte Ökokatastrophen der Bronze- und Eisenzeit
 
Bemerkenswerter Hinweis zu Nachhaltigkeit im Tiroler Bergwerkswesen und Forstwirtschaft!

Wolfgang (SAGEN.at)


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