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-   -   Sauberes Trinkwasser in Gefahr (http://www.sagen.at/forum/showthread.php?t=2181)

LS68 14.06.2010 20:01

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Hallo Zusammen,

Ich war ja auch mal als Brunnenbauer unterwegs.
In Leverkusen sind wir sogar auf 19 grad warmes wasser gestoßen.
In Mettmann in 30m tiefe sogar auf Muscheln.
Das Trinkwasserresavar in Hahn, welches auch als Minerralwasser abgefüllt wird, liegt in ca 170m Tiefe. ( sagte mein Chef)
Jedes Schwimmbad, das ich kenne mischt sein Wasser mit Bruunnenwasser.
Auf einen Gehöft waren alle personen Krank, weil die Dreikammergrube undicht war und die Brühe von der Umwelt gereingt, aber nicht entkeimt, irgendwie auch Zugang zum Brunnen gefunden hat.
Gruß Lars

Ulrike Berkenhoff 28.06.2010 09:34

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Unter: pcb skandal dortmund - neue erschreckende Tatsachen über
Giftskandal in Dortmund. Ich kann es hier nicht alles schildern, wer
interessiert ist, schaue im internet (Google). - Besorgte Ulrike!

Ulrike Berkenhoff 20.07.2011 15:09

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
PFT-Einleiter bekommt Zeitaufschub!
So steht es heuer in meiner Westf. Rundschau. 2008 wurde in der Kläranlage
Rahmedetal 2 600 bis 16 000 Nanogramm gemessen, zuletzt 91 bis 880.
Ein Automobilzulieferer ist der Verursacher, neue Filter lösen das Problem
wohl auch nicht vollständig. Bleibt die Filterung den Wasserwerken
überlassen, zahlt doch der Verbraucher. Eigentlich muß aber doch wohl der
Verursacher Abhilfe schaffen. Jedenfalls hat dieser bis Juni 2012 Frist
bekommen!-Wieder mal nachdenklich: Ulrike

Ulrike Berkenhoff 20.07.2011 15:15

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Zweites Problem wird heuer in den "Ruhrnachrichten" geschildert:
"Fracking"-Methode bei der Erdgassuche soll evtl. das Trinkwasser verseuchen.
In Amerika laufen Proteste von Anwohnern wegen bereits verseuchter Brunnen.
Auch im Ruhrgebiet befürchtet man Folgeschäden, dies stört die Konzerne
wenig! Man muß auch mal die dichte Besiedlung meiner Region und den hohen
Wasserbedarf berücksichtigen, außerdem durch den Bergbau schon viele
Probleme mit Bergsenkungsschäden usw. - Ulrike

Rudolf_K 11.10.2011 14:36

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Es ist zwar keine direkte Verschmutzung, aber trotzdem finde ich es besorgnisserregend: Der Süßstoff Sucralose

Das Zeug ist u.a. in Cola-Zero enthalten, ist 600 mal süßer als Zucker und nur schwer in der Natur oder im Klärwerk abbaubar. Das heißt: wenn das Zeug weiter viel getrunken wird, könnten wir irgendwann süßes Wasser haben. Warum? Na da schließt sich der Kreis zur vorherigen Schwimmbaddiskussion. Und es ist keine moderne Sage: http://de.wikipedia.org/wiki/Sukralose
guckt einfach mal bei den Süßstoffen wo das Zeug mittlerweile überall enthalten ist. In einigen Großstädten gibt es schon messbare Konzentrationen von Sucralose im Wasser

Ulrike Berkenhoff 13.11.2011 19:52

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Mir wird wieder mal schlecht! Es gibt Süßstoff, von dem man im harmlosen Fall
"nur" Durchfall bekommt. Oft in Bonbons, die beworben werden mit dem Spruch:
ohne Zucker! Sogar Krebsverdacht besteht bei einigen Süßstoffen! Natürlich
kommt es immer auf die Menge an, die man zu sich nimmt. Ich trinke z.B. Tee
lieber ohne Zucker als mit Süßstoff. Der Laie kann auch bei den vielen Sorten
"Zuckerersatz" kaum durchschauen. -Ulrike

Ulrike Berkenhoff 09.02.2012 17:37

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Belastung des Grundwassers verschwiegen
Marl. Der Verein "VSR Gewässerschutz" wirft der Bergaufsicht der
Arnsberger Bezirksregierung vor, 1987 (!) bei der Anlage einer Berghalde
in Marl keine Abdichtung auferlegt und nicht genügend kontrolliert zu haben.
Durch Messungen des Vereins sei erst jetzt deutlich geworden, daß seit Jahren
stark versalzenes Grundwasser durch eine Siedlung fließt und dieses nicht zur
Bewässerung genutzt werden kann. Die Salzbelastung sei deutlich über
vertretbare Werte. Kritisiert wird auch das Bergwerk Auguste Victoria, das
die Grundwasserbelastung verschwiegen habe. Die Besitzer privater Brunnen
wurden im Herbst entschädigt. Die Bezirksregierung hat ein Messprogramm
aufgelegt, um den Ursprung der Belastung zu finden. HK
Aus meiner heutigen Westfalen-Rundschau!-Ulrike

Ulrike Berkenhoff 09.02.2012 17:41

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Ebenfalls in meiner heutigen Westfalen-Rundschau:
"Fracking-Streit" geht auch im Bundestag weiter! - Ulrike

Ulrike Berkenhoff 09.05.2012 10:40

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Alle 30 Wasserwerke an der Ruhr sollen bis 2018 für 150 Millionen Euro
auf den neuesten technischen Stand gebracht werden.
Bis 2014 sollen UV-Desinfektionsanlagen Keime u. Krankheitserreger
dezimieren. Hinzu kommen Ozonierungsanlagen u. neue Aktivkohlefilter, die
Mikroschadstoffe entfernen (Arzneimittelrückstände, Chemie,Pestizide).
Die Ruhr führt 370 (!) schädliche Stoffe: Hormone, Antibiotika, Schmerzmittel,
Flammschutzmittel ... Das größte Werk der Gelsenwasser in Halingen wird
wohl erst 2018 rundmodernisiert sein (nennt man "ertüchtigt"). Der
Verbraucher muß dann mit höheren Preisen rechnen. Seltsam, daß die
Verursacher nicht zur Kasse gebeten werden! Ein Mangel wird von der
Wasserwirtschaft beklagt: Ihr fehlen fachkundige Juristen, um die neuen
Verträge aufzusetzen.Für jedes Werk müsse ein neues "Wasserrecht" beantragt
werden. -Ulrike
(Quelle: Westf. Rundschau)

Ulrike Berkenhoff 22.03.2014 09:35

AW: Sauberes Trinkwasser in Gefahr
 
Heuer in der Tagespresse (dpa)
Nur in Sachsen und Thüringen zahlen die Verbraucher noch mehr fürs
Trinkwasser als wir in Nordrhein-Westfalen. Ein Kubikmeter kostet hier
(im Schnitt) 1,62 Euro, allerdings sind mit Grundgebüren und 80 Kubik
Durchschnittsverbrauch 248,50 Euro fällig (Sachsen: 267,81 Euro, Thüringen:
286,07 E.).- Ulrike


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