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Dresdner 12.09.2010 17:41

AW: Salzwirker
 
Danke für deinen interessanten Bericht.

Der Name Halloren lebt heute in einem besonderen Naschwerk, den Hallorenkugeln (http://www.halloren.de/sortiment/hallorenkugeln.html), fort.

Ihre Form und ihre Füllung sollen an die Silberknöpfe der ehemaligen Bergmannstracht erinnern. Siehe dazu auch: http://www.beepworld.de/members44/kl.../meinhalle.htm.

Dresdner

Hallknecht 12.09.2010 20:41

AW: Untergegangene Berufe
 
Zitat:

Zitat von volker333 (Beitrag 6915)
Hallo,
ich selbst habe noch einen Beruf gelernt, der so gar nicht mehr vermittelt wird.
Bergvermessungsingenieur. Die Betonung liegt in diesem Fall auf Berg.
Der Umgang mit mechanischen Vermessungsinstrumenten wird heute nur noch am Rande gelehrt. Elektronik und CAD ist angesagt. Da ist nichts mehr mit Handarbeit. (Messen, berechnen, Hand zeichnen)
Diese ist allerdings gerade im Untertagebergbau, wo erhöhtes Gasvorkommen die Regel ist, nicht so ohne weiteres einsetzbar.
Mit dem Aussterben des heimischen Bergbau's ging und geht dieser wie auch andere interessante Berufe, die speziell auf den Bergbau ausgerichtet waren, verloren.
Die Technik und der Zeitgeist tut ihres dazu, dass ein ständiger Wandel im Berufsfeld stattfindet.
Früher waren es auch noch Künste, die erlernt werden mußten.
Wasserkunst, Fahrkunst, Wetterkunst, Markscheidekunst. Heute wird das ganze z.T. verdenglischt.
Hydrauliker, Logistiker, Metereologe (ist allerdings ein anderes Wetter gemeint). :smi_hello (Hallo!)

Ich bin mir schon fast sicher, dass in einigen Jahren verschiedene Berufe nochmal angesagt sind. Alten Bücher werden herausgekramt und man wird merken, dass Erfahrung nicht anzulesen ist.
Dann werden ein paar Chinesen eingeflogen, die sich i.M. unsere Anlagen für ein paar Euro kaufen und nach China transferieren, um uns unser Urwissen wieder zu lehren. :smi_ersch
Also Leute lernt chinesisch.
Grüße und xīn xiǎng shì chéng !
Volker

我已经是几乎确信在一些几年以内不同专业被再一次计划. 你把女低音书带到沿着这里和一将注意到不要通过阅读学习经验是为. 那时几中国人,其购进我们植物几欧元和转移到中国再次他们自己教我们我们老知识的被进入飞. 那个是人们了解中国人.
I already am to be sure to be unlike special field within more than some years nearly by still primary plan. That you take the alto book not to study experience by reading to will pay attention to arriving at along here with one is to be. At that time several Chinese, the person buys our plant several Euro sums transferring to China themselves teach our old knowledge quilt entering once again flying. That is that people knows Chinese.

Das ist es, dieses Volk kann Chinesisch.

Ulrike Berkenhoff 13.09.2010 14:01

AW: Untergegangene Berufe
 
Bald geht auf unserem nahen Friedhof wieder die "Laubsaugerei" los
(dies Thema hatten wir schon mal). Der Krach nervt gewaltig! Dazu fiel mir
noch ein: Ein Totengräber hatte es früher schwer, die Friedhofsgärtner
heuer haben moderne technische Geräte (kleine Bagger u.a.). Fürs Laub
könnte man aber auch noch Rechen und Rasenbesen benutzen. Muß denn
alles so "kahl" gefegt werden? - Viele Grüße von Ulrike

alterego 14.09.2010 10:56

AW: Untergegangene Berufe
 
Die Friedhofsverwaltung würde sich vor Klagen nicht retten können, wenn Legionen von Pensionisten auf nassem Laub aurutschen, sich verletzen und hinterher ihre Ansprüche geltend machen würden.

Ulrike Berkenhoff 14.09.2010 16:06

AW: Untergegangene Berufe
 
Die Wege kann man ja vom Laub befreien. Ich meine Freiflächen und unter
großen Bäumen! Wie hat man es noch "vor kurzem" gemacht, vor der
Erfindung dieser "Krachmacher"? - Männer scheinen Motorkettensägen und
Laubsauger zu lieben, oft sehe ich sie ohne Ohrenschutz arbeiten. Werden eben später
alle schwerhörig! Es gibt ja moderne "Hörhilfen". - Ach. übrigens, ein weiteres
Lieblingsgerät ist der Kärcher (bitte nicht als Schleichwerbung sehen),
möglichst ohne Spritzschutz. - Bitte nicht ganz ernst nehmen, ich meine
auch nicht nur die Friedhofsarbeiter! - Ulrike

alterego 14.09.2010 16:29

AW: Untergegangene Berufe
 
Ich kenne keinen Pensionisten, der sich zum Erreichen seines Zieles an vorgegebene Wege hält. http://www.smileygarden.de/smilie/He...Laubhaufen.gif

Aber sonst hast du schon recht oder wie es Reinhard Mey formuliert:

Irgend ein Depp bohrt irgendwo immer http://www.smileygarden.de/smilie/Musik/music269.gif

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=obshCjJ2AcQ"]YouTube - Irgendein Depp bohrt irgendwo immer - Reinhard Mey live[/ame]

Dresdner 14.09.2010 17:25

AW: Untergegangene Berufe
 
Zurück zum eigentlichen Thema.

Auch gesellschaftliche Veränderungen bedingen den Untergang von Berufen und Berufsbezeichnungen.

In der ehemaligen DDR gab es z.B.:

* Diplomgesellschaftswissenschaftler
* Diplomstaatswissenschaftler
* Diplommilitärwissenschaftler
* Diplommiltärhistoriker
* Diplomlehrer für Staatsbürgerkunde
* Freundschaftspionierleiter (Fachschulausbildung)

Für das marxistisch-leninistische Grundlagenstudium (MLG) an Fach- und Fachschulen sowie Universitäten wurden an der Karl-Marx-Universität Leipzig ausgebildet:
* Diplomlehrer für Marxismus-Leninismus / Dialektischer und Historischer Materialismus
* Diplomlehrer für Marxismus-Leninismus / Politische Ökonomie des Kapitalismus und des Sozialismus
* Diplomlehrer für Marxismus-Leninismus / Wissenschaftlicher Kommunismus und Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung.

Dresdner

Hallknecht 16.09.2010 19:35

AW: Untergegangene Berufe
 
Nicht zu vergessen "Kaderleiter"

stanze 16.09.2010 20:39

AW: Untergegangene Berufe
 
Der Flößer ist ein mittlerweile in Europa ausgestorbener Beruf, der in vielen Ländern der Welt in waldreichen Gegenden ausgeübt wurde. Die Aufgabe bestand darin, gefällte Baumstämme oder Baumteile entweder als Floß auf Flüssen (Flößerei) oder aber einzeln auf Bächen oder über hierfür angelegte Floßgräben (Trift) kontrolliert bis zu den Brettmühlen, Köhlereien, Glasfabriken, Werften oder Holzplätzen zu treiben.

Im Oberen Drautal findet jedes Jahr von Oberdrauburg bis Sachsenburg ein Internationales Flößertreffen statt. Mit zahlreicher Beteiligung und Zwischenstationen geht das Treffen über zwei Tage.

Dresdner 17.09.2010 10:46

AW: Untergegangene Berufe
 
Hallknecht schrieb zu Berufsabschlüssen der ehemaligen DDR:

Zitat:

Nicht zu vergessen "Kaderleiter"
Hier muss ich dir leider widersprechen. Kaderleiter war kein Berufsabschluss, sondern eine Tätigkeitsbezeichnung; in ihren Hauptmerkmalen vergleichbar mit heutigen Personalchefs bzw. Leitern von Personalabteilungen.

In der DDR gab es meines Wissens keine eigenständige Ausbildung im Bereich der Personalführung. Einzelne Aspekte dieses Aufgabengebietes wurden allerdings in bestimmten Grund- und Ergänzungsstudiengängen gelehrt.

"Untergegangene Berufe" gab es auch im Bereich der Streitkräfte. So wurden z.B. an der Offiziershochschule der Grenztruppen der DDR "Rosa Luxemburg" in Suhl Grenzoffiziere bzw. allgemeine Grenzoffiziere ausgebildet.
Zu den militärischen Studienabschlüssen der DDR und ihrer Vergleichbarkeit mit westdeutschen Bildungsabschlüssen siehe die hochinteressante und detaillierte Tabelle unter http://www.kmk.org/fileadmin/veroeff...bschluesse.pdf.

Dresdner


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