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Vollständige Version anzeigen : Das Oldenburger Wunderhorn


Nicobär
30.04.2006, 19:02
Zur Sage vom Oldenburger Horn (das Original befindet sich in den königl. Museen in Kopenhagen) möchte ich hier eine Wegbeschreibung zu dem Ort, an dem es Graf Otto auf der Jagd der Sage nach übergeben wurde einfügen:

In den Osenbergen, es handelt sich hierbei keinesfalls um 'Berge' sondern um bis zu 25 m über NN aufragende ehemalige Binnendünen, befindet sich am 'Kistenberg' bei Sandkrug (südöstlich von Oldenburg (Oldb.) der Flurname 'Wunderhorn'.

Wegbeschreibung

Am besten stellt man sein Auto am Bahnhof Sandkrug (an der Bahnlinie Oldenburg-Osnabrück, Bahnverbindung mit der NordwestBahn) ab und folgt der in südöstlicher Richtung verlaufenden Straße Sandkrug-Kirchhatten. Nach etwa 950 m biegt man in eine nach rechts abzweigende kleine Straße ein, die in südwestliche Richtung verläuft und der man bis zu einer Wochenendhaussiedlung folgt. Nach etwa 900 m biegt man in einen, die östliche Begrenzung der Wochendhaussiedlung bildenden und in südöstliche Richtung verlaufenden Waldweg ein. Nach gut 1000 m befindet sich auf derrechten Wegseite der 23 m über NN reichende Kistenberg und die unmittelbar östlich daran angrenzende Fläche 'Wunderhorn'. Nach der Ortssage soll die Jungfrau aus dem Kistenberg heraus gekommen sein.

Achtung: das Waldgebiet wird nicht bewirtschaftet - zahlreiche Schilder weisen darauf hin, dass das Betreten abseits der Wege z.T. gefährlich und deshalb verboten ist. Die Örtlichkeit hat aber bereits vom Rande aus betrachtet einen sehr erhabenen und geheimnisvollen Charakter. Es ist ein wahrer Zauberwald von z.T. überwältigender Schönheit. Ja, man spürt fast schon die Anwesenheit eines mächtigen Geistes hier. Wer sich hier einmal ein wenig in meditative Stimmung versetzt, wird Feen, Elfen und Zwerge hier emsig wirken spüren.
Koordinaten Kistenberg:

08° 16' 20'' Ost
53° 02' 02' Nord

Ausserdem gibt es westlich des Bahnhofs Sandkrug in den Osenbergen eine Stelle, die Wunderhorn heisst, auf Grund der Sage ist aber eher davon auszugehen, dass es sich um den Kistenberg handelt.