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Die g’peckte Buche

Verlässt man Heinrichs in Richtung Mandelstein, trifft man auf eine Kapelle, hinter der man diesen denkwürdigen Platz mit der alten Buche findet.

Die g’peckte Buche © Tanja Beinstingl

Die g’peckte Buche
© Tanja Beinstingl


Dieser auch Schwedenbuche genannte Baum ist schon vom 30jährigen Krieg erwähnt: Hier endete eine Schlacht zwischen den österreichischen und schwedischen Truppen damit, dass nur jeweils ein Soldat überlebte und die zwei hier zusammentrafen. Sie beschlossen, wegen der Verwüstung in einem Duell das Leben zu beenden.

In dieser Gegend soll auch die Kriegskasse vergraben worden sein, alle Suche nach diesem Schatz war bis zum heutigen Tag allerdings erfolglos.

Die g’peckte Buche © Tanja Beinstingl

Die g’peckte Buche
© Tanja Beinstingl


Diese Buche wird auch mit der Verehrung der drei Bethen in Verbindung gebracht: sie wurde als Betbaum bezeichnet und verehrt. Alle Versuche, sie zu fällen, sollen missglückt sein. Durch das große Loch in ihrem Stamm sind angeblich Kranke geschlüpft, um die Krankheit abzustreifen und wieder gesund zu werden.

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