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HOHENEMS, Schwefelbad Hohenems, Vorarlberg
Seit 1430 ist das heilkräftige Schwefelbad an der Straße nach Götzis nachweisbar.*
Legende:
Vor 1822, unter jüdischer Führung, soll ein Teil des Badhauses in eine Baumwollspinnerei umgeändert worden sein. Quelle: Franz Josef Weizenegger († 1822), Hrsg. Meinrad Merkle, Vorarlberg, 1. Bd., Bregenz 1989, S. 106 1841 diente das heutige Haus Römerstraße
4 als Gasthaus, der Badetrakt daran anschließend in westlicher Richtung.
Das Schwefelwasser wurde in einem Heizhaus erwärmt und dann von Frauen
in Kübeln in die Badekabinen getragen und in die hölzernen Badewannen
geschüttet. Daher stammte der Ausdruck "Badschütterin". Quelle: *Werner Vogt, Alte Heilbäder in Vorarlberg, Feldkirch 2001, S. 109 - 113. Ergänzungen sind willkommen!
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