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Spital am Semmering, Frauenbrunn Spital am Semmering, Bezirk Mürzzuschlag, Steiermark
Legende:
Informationstafel am Frauenbrunn in Spital am Semmering "Die Frauenbrunnquelle Das Wasser der Frauenbrunnquelle, deren Ursprung Durch erste Wunderheilungen verbreitete sich der Ruf © Harald Hartmann, September 2006 Räuber, die im Cerewalde hausten, plünderten die Kirche in St. Marein im Mürztal. Dabei nahmen sie eine Marienstatue mit, verloren sie aber unterwegs in der Nähe der Waldkapelle, die oberhalb des Ortes Spital am Stuhleckhang heute noch steht. Als dort Hirten beisammen saßen, bemerkten sie, dass die Schafe sich um eine Stelle zusammendrängten, ja sogar in die Knie fielen. Als sie nach der Ursache suchten, fanden sie die Marienstatue bei einer Quelle und trugen sie in die Kirche. Die Quelle war seitdem heilkräftig. Die Einwohner Spitals flüchteten sich mit der Marienstatue vor den Türken in die Pfarrkirche von Spital. Die Türken wurden anfänglich mit Blindheit geschlagen. Doch neu hinzukommende Türkenscharen steckten nun die Kirche in Brand, so dass die Leute in den Turm flüchteten. Plötzlich verließen die Türken den Schauplatz, und als die Spitaler nun die verbrannte Kirche durchsuchten, fanden sie die Marienstatue unversehrt vor. Hintergrundinformation aus volkskundlicher Sicht: Die Frauenbrunnkirche (Mariabrunn) wurde angeblich von Ottokar V. im Jahre 1160 erbaut. Die Kirche gehörte seit 1331 als Pfarrkirche zu dem Zisterzienserkloster Neuberg. 1529 von den Türken abgebrannt, wurde sie 1682-1688 neu erbaut. Kleine romanische Marienstatue, die 1529 von den Türken in das Feuer geworfen wurde, jedoch nicht verbrannte. Brandspuren sichtbar.
Frauen beim Bereiten des Kirchenschmuckes vor dem Frauenbrunn in Spital am Semmering. Beim Bau der neuen Kapelle sah man im Wasser des Brunnens Maria und Josef mit dem göttlichen Kind auf der Flucht nach Ägypten. Quelle: Email-Zusendung Harald Hartmann, September 2006.
Ergänzungen sind gerne willkommen!
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