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Marhof, Bad Sauerbrunn Marhof, Bad Sauerbrunn, Bezirk Deutschlandsberg, Steiermark Heilquelle.
Der von alters her genutzten Quelle und ihrer heilenden Kraft soll es auch zu verdanken gewesen sein, dass die umliegende Region in der Pestzeit, die ganze ganze Landstriche heimsuchte, von dieser verheerenden Seuche verschont blieb. Schon im 19. Jahrhundert beschäftigte man sich mit der Einrichtung von Kuranlagen. 1875 ließ Graf von Meran die Quelle in einen Brunnenkranz aus weißem Marmor fassen, der 1878 durch einen Holzpavillon überdacht wurde. Damals wurde das Wasser durch den Grazer Professor Richard Maly einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen, die folgendes ergab: Größere Mengen an Kohlensäure, Calcium, Natrium, Magnesium, Chlor und Kieselsäure; kleinere Mengen von Kalium, Eisen, Lithium und Schwefelsäure sowie Spuren von Borsäure, Aluminium, Phosphorsäure und Fluor. Somit stand die heilende Wirkung dieses "Natron-Säuerlings" endgültig außer Zweifel. 1883 wurde ein Kurhaus mit einem Restaurant und mehreren Badekabinen errichtet. Viele Jahre hindurch herrschte reger Kurbetrieb, bis das Interesse allmählich abflaute.
Die Erzherzog Johann Quelle in Bad Sauerbrunn
Legende:
Per 1 kg: Wunderdoktor Höllerhansl Erwähnt werden soll auch noch ein steirisches Original - der bekannte Wunderdoktor Johann Reinbacher vlg. "Höllerhansl". Der Flascherldoktor lebte von 1866 bis 1935 in Rachling und kurierte zahllose Kranke, die aus der ganzen Steiermark anreisten. Jeder Patient mußte zur Diagnose ein Fläschchen Urin mitbringen. Die Zutaten für seine Medizin erhielt er von einem alten Kräuterweiblein, der "Almlies", die selten ohne Zigarre unterwegs war und Kopftuch und Hut zugleich trug. Die Kinder hatten Angst vor ihr und liefen vor der "Kräuterhexe" davon. Heute erinnert noch der sogenannte "Flascherlzug", ein Dampf-Bummelzug, der zwischen Stainz und Preding verkehrt, an diese beiden Persönlichkeiten. Quelle: Email-Zusendung Elisabeth Novak, Juli 2007. Ergänzungen sind gerne willkommen!
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