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ST. KOLOMAN IN DER TAUGL St. Koloman, Salzburg Pfarrkirche zum hl. Koloman, Bau Ende
15. Jahrhundert, Weihe 1506, 1769 Neubau. Möglicherweise ist aber
die ursprüngliche Kultstätte die jetzige sogenannte Ursprungskapelle,
mit der Quelle unterhalb der Kirche. Legende: Man hätte die Kirche an einem anderem Ort (Pranta) erbauen wollen, etwa eine halbe Stunde entfernt, die Statue des hl. Koloman soll aber niemals an jenem Ort geblieben sein. Hintergrundinformation aus volkskundlicher Sicht: Viehkrankheiten
und eine Heilquelle. Letztere entspringt unter dem Altar der Brunn- oder
Ursprungskapelle. Der Altar enthält ein viereckiges, durch einen
Deckel geschlossenes Loch, bei dessen Öffnung man die Heilquelle
erblickt, die dann außerhalb der Kapelle zum Vorschein kommt. Es
ist Brauch, daß jeder Besucher am Glockenseil zieht, um die Aufmerksamkeit
des Heiligen zu erregen (Wunschglocke). Quelle: Gustav
Gugitz, Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, Wien 1958,
Bd 5, S. 201 Ergänzungen sind gerne willkommen!
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