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OBERWANG, KONRADBRUNNEN Oberwang, Bezirk Vöcklabruck, Oberösterreich
Konradsbrunnen-Kapelle
im Wald, 1680, mit drei Gemälden der Konradslegende Konradbrunnen im Walde, Holzkapelle, angeblich schon 1428 bestanden, nach anderen 1430 über einer Quelle errichtet. Wurde vom Benediktinerkloster Mondsee betreut, wo auch der hl. Konrad begraben liegt. Andachtsgegenstand: Relief mit Dartsellung der Ermordung des hl. Konrads (1708) auf Hochaltar. Legende:
Skulptur des hl. Konrad in der Konradsbrunnen-Kapelle Abt Konrad von Mondsee führte ein heiliges Leben, weil er aber dem Kloster die diesem widerrechtlich unter seinem Vorgänger entrissenen Güter wieder zu gewinnen trachtete, zog er sich die Feindschaft der Fechlinger zu, die ihn zwischen Oberwang und Innerschwandt ermordeten, den Toten in eine Hütte schleppten und diese anzündeten, um ihre Untat zu verbergen. Der Leichnam blieb aber von den Flammen verschont. An der Stelle, wo der Heilige ermordet wurde, entsprang eine Heilquelle und über ihr wurde die Kapelle erbaut.
Darstellung der Ermordung des hl. Konrad
in der Konradsbrunnen-Kapelle
Konradbrunnen in der Konradsbrunnen-Kapelle Heilquelle, besonders bei Augenleiden
aufgesucht. Quelle: Gustav
Gugitz, Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, Wien 1958,
Bd 5, S. 87
Wegbeschreibung:
Wegweiser zur Konradkapelle und zum
Konradbrunnen In Oberwang dem "Güterweg St. Konrad" bis zur Filialkirche hl. Martin in St. Konrad folgen. Diese Kirche ist unter anderem bekannt durch die von der Künstlerin Lydia Roppolt (1922 - 1995) gestalteten Glasfenster. Die Künstlerin lebte von 1970 bis zu ihrem Tod im nahegelegenen Widum und wurde in "ihrer" Konradkirche beerdigt. Bei der Konradkirche den oben abgebildeten Wegweisern folgen. Die Gehzeit zur Konradsbrunnen-Kapelle im Wald beträgt ca. 30 Minuten, der Weg ist eher feucht und lehmig.
Filialkirche
hl. Martin in St. Konrad
Die Gegend
um die Konradskirche Die Gegend um die Konradskirche kann (zumindest im Herbst) durchaus als numinos bezeichnet werden. Bei Begegnung der "Wilden Jagd" in den Hohlwegen stehen Baumstümpfe mit drei Kreuzen als Fluchtpunkte zur Verfügung...
Am Weg
zur Konradsbrunnen-Kapelle
Ergänzungen sind gerne willkommen!
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