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St. Florian, 'Florianibründl' St. Florian, Bezirk Linz-Land, Oberösterreich Kirche St. Johann d. T., altes Baptisterium, urkundlich 1111 erwähnt. Ursprünglich gotisch, 1681 barockisiert, untersteht dem Augustinerchorherrenstift St. Florian.
St. Florian, "Florianibründl" Legende: Nach dem Martertod des hl. Florian, der mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns gestürzt wurde, wurde dessen Leichnam auf einem Felsen gelandet. Ein Adler schützte ihn mit ausgebreiteten Schwingen. Der hl. Florian erschien nun der frommen Matrone Valeria und zeigte ihr den Ort, wo sie ihn begraben sollte. Auf die Mahnung dieses Gesichtes hin spannte Valeria sogleich die Zugtiere ein, fuhr zum Fluss, verbarg den Leichnam vorerst unter einem Gesträuch, führte ihn aber später zu dem Ort, wo sie ihn begraben sollte. Als aber die Zugtiere ermatteten, bat Valeria Gott, ihr zu helfen. Und sogleich entsprang am selben Platz eine reichliche Quelle und die erquickten Tiere führten den Leichnam zu jenem Ort, wo er begraben werden sollte.
St. Florian, "Florianibründl"
Heilquelle. Sie entspringt heute inmitten der Kirche (früher: aus dem Eimer einer Florianstatue) und ist mit einer schönen Marmorbalustrade eingefasst. Auslauf südlich der Kirche. Das Wasser wird getrunken und mitgenommen. Früher sicher bedeutendere Wallfahrt, selbst Schottländer kamen hierher und ließen sich den Besuch bestätigen.
St. Florian, "Florianibründl"
St. Florian, "Florianibründl"
St. Florian, "Florianibründl"
St. Florian, "Florianibründl" Quellen:
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