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Pulkau, Pulkauer Bründl Pulkau, Rafing, Niederösterreich Pulkauer Bründl
Bründlkapelle nahe bei Rafing Dieser Ort war vom Neolithikum bis ins Mittelalter besiedelt. Eine vorchristliche Kultstätte ist bekannt. Um die Bründl-Kapelle finden sich Sedimente des Eggenburgiums - Algenkalke mit Muscheln, hauptsächlich Austern, die aus dem Brandungsbereich des mesozoischen Meeres stammen. Die erste Erwähnung der Heilkraft des Wassers geht auf das Jahr 1443 zurück. Der Start für die Wahlfahrten im Retzer Land brachte die wundersame Heilung eines lahmen Knaben durch ein Bad im quellklaren Bründl. Laut der Pulkauer Pfarrchronik soll sich hier 1699 ein Wunder ereignet haben: Katharina Appl aus Rafing unternahm damals alle erdenklichen Mühen, ihr Kind heilen zu lassen, denn es war "am ganzen Körper krumm, lahmend und zu einem Ballen zusammengezogen". Als alle Versuche vergeblich waren, badete sie ihren Sohn unter flehentlichem Gebet zur Muttergottes im Bründlwasser und das Kind konnte nach wenigen Tagen wieder gehen. Schulmeister Windecker war Zeuge dieses Wunders. Auf seine Initiative hin wurde eine vorerst hölzerne Kapelle errichtet. 1742 erhielt sie durch einen Steinbau ihre heutige Form. Quelle: Informationstafeln im Bereich der Kapelle
Pulkauer Bründl Kappelle Maria Bründl Daneben hölzerne überdachte Marienkapelle, 19. Jahrhundert. Umgeben von Nischenbildstöcken mit Kreuzwegstationen, 1. Drittel 18. Jahrhundert. Zentraler Brunnen Maria Lourdes, 19. Jahrhundert, mit Figuren Maria Lourdes, Hll. Josef und Antonius von Padua.
Pulkauer Bründl Anfahrt: Von Pulkau kommend B45 Richtung Horn. Nach etwa 2 Kilometern kommt das Hinweisschild zur Bründlkapelle. Quelle: Email-Zusendung © Harald Hartmann, 24. März 2006 Ergänzungen sind gerne willkommen!
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