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KAMEGG, MARIABRÜNDLKAPELLE Kamegg bei Gars, Niederösterreich
Kapelle Mariabründl, Kamegg, Waldviertel, Niederösterreich Mariabründlkapelle, um 1650 Kapelle von dem Grafen Ferdinand Sigmund Kurz aus Horn bei dem schon früher aufgesuchten hl. Bründl erbaut, die jetzt als Sakristei und Quellenraum dient. 1699 um die jetzige Kapelle vergrößert und 1838 und 1899 renoviert. Vielleicht ursprünglich von Einsiedlern betreut, 1695 Gesuch eines solchen. Am 16. April 1996 wurde die Kapelle durch einen Felssturz beschädigt und 2002 vom schlimmsten Hochwasser des Kamp, seit es Aufzeichnungen gibt, schwer in Mitleidenschaft gezogen. In den Folgejahren neuerliche Renovierung. Am 15. August 2004 erfolgte die feierliche Wiedereröffnung. Am Eingang der Kapelle wurde eine Marke angebracht, die den Wasserstand 2002 zeigt (roter Pfeil im Bild). Polychrom sitzende Statue der gekrönten hl. Maria, in rechter Hand den Zepter, auf linker Hand nacktes Kind mit Weltkugel in linker Hand, mit rechter Hand segnend, auf Hochaltar (1. Hälfte 16. Jahrhundert), früher bekleidet (1786 entfernt). Legende:
Heilsame Quelle, besonders in der Pestzeit aufgesucht. 1717 Marmoraltar als Dank für die Pestabwehr gespendet. 1793 wurden die Silbervotive (Hände, Herzen, Füße, Augen) um 30 fl. verkauft.
Marienquelle Kamegg, Waldviertel, Niederösterreich Quelle: Gustav Gugitz, Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, Wien 1955, Bd 2, S. 55 und Recherche vor Ort Ergänzungen sind gerne willkommen!
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