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DROSENDORF, MARIASCHNEEBRÜNDL Drosendorf, Bezirk Horn, Niederösterreich
Mariaschneebründl, Drosendorf ursprünglich seit 1603 eine Kapelle
mitten im Walde, um 1693 erneuert bei einer Einsiedelei errichtet und
von Einsiedlern versehen. 1756 wurde die Kapelle neuerdings umgebaut und
mit Fresken versehen. Diese Kapelle wurde 1782 aufgehoben und 1786 teilweise
abgebrochen. An die Hauptmauer dieser alten Kapelle wurde zu Anfang des
19. Jahrhunderts eine neue kleine Kapelle gebaut, aus der 1857-1867 eine
neue Kirche entstand, die 1868 geweiht wurde, und zwar zu Ehren der Mariaschnee
und des hl. Florian. Die Kirche ist von 6 mächtigen Linden umgeben
und gehört zu dem Prämonstratenserkloster Geras.
Mariaschneebründl, Drosendorf Legende: Keine.
Mariaschneebründl, Drosendorf
Mariaschneebründl, Drosendorf Heilquelle, die unter der Kirche entspringt.
Besondere Blütezeit in der Pestperiode um 1713. Noch um 1894 bedeckten
gegen 200 Votivbilder die Wände, die dann weggeschafft worden sind,
jetzt nur mehr ein einziges von 1768. Hauptbesuch am 5. August und zu
Florian (4. Mai). Quelle: Gustav
Gugitz, Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, Wien 1955,
Bd 2, S. 15 Ergänzungen sind gerne willkommen!
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