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BAD ST. LEONHARD, Paracelsusquelle, "Preblauer Wasser" Prebl, Bad St. Leonhard, Bezirk Wolfsberg, Kärnten Heilquelle im Graben von Preblau mit nachweisbaren Inhaltsstoffen.
Abgang im alten Quellzugang in Prebl
Legende: Durch Münzfunde weiß man, dass schon Römer und Kelten die positive Wirkung dieses Wassers kannten und sich an den Preblauer Quellen erfrischten. Bereits im Mittelalter (1233) war der heilkräftige Natrium-Hydrogencarbonat-Säuerling so geschätzt, dass das Wasser im Auftrag der Bamberger Bischöfe in versiegelten Tonkrügen nach Franken geliefert wurde.
Alter Quellzugang der Paracelsusquelle in Prebl, Verbotsschild Durch seinen hohen Hydrogencarbonatgehalt ist Preblauer ein natürliches basisches Wasser und wirkt gegen Übersäuerung. Es hilft bei Magen- und Darmproblemen, Nierenerkrankungen, Diabetes Typ II, Gicht sowie Atemwegserkrankungen und ist seit über 70 Jahren als Heilquelle amtlich anerkannt.
Abfüllbetrieb des Preblauer Mineralwassers Der Kurbetrieb wurde mit Ende des Ersten Weltkrieges eingestellt, das Wasser wird nach wie vor in Glas-Flaschen abgefüllt und als Mineralwasser verkauft. Das Wasser enthält quelleigene Kohlensäure, eine äußerst seltene Erscheinung. Die Regeln der europäischen Union lassen es nicht zu, dass es auch als Heilwasser in den Verkauf gebracht wird. Dazu dürfte es nur in Apotheken abgegeben werden. Quelle: Email-Zusendung © Harald Hartmann, 19. August 2006 Ergänzungen und Fotos sind gerne willkommen!
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