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Ollersdorf, Marienquelle Ollersdorf, Burgenland Wallfahrtskirche, 1428 erwähnt, 1519 schon Wallfahrt, 1764 neue Kirche, Erweiterung 1982. Hl. Maria (Kopie des Mariahilf-Bildes von L. Cranach).
Kirche und Brunnenkapelle, Ollersdorf Legende: Die Quelle wäre am 23. April 1626 unter donnerähnlichem Getöse auf einem Krautacker entsprungen und hätte eine runde Öffnung gestaltet. Bald darauf hätte sich das Gnadenbild gezeigt. (Handschriftliche Aufzeichnung - aufbewahrt in der Pfarrchronik) Was am 23. April 1626 geschah, berichtet die Legende: "In der Nähe der Gemeinde hatten die Bewohner ihre Gemüsegärten angelegt. Diese führten den Namen Krautäcker. Eines Tages vernahm man ein Geräusch, das einem Donnerrollen sehr ähnlich war. Es kam nun der dritte Tag, dies war der 23. April des Jahres 1626. Einige Tage später aber war man sehr erstaunt, als man an jener Stelle; wo das Wasser aus dem Boden sprudelte, eine Marienstatue (später ist von einem Marienbild die Rede) erblickte.
Nach dieser ungewöhnlichen Erscheinung fasste man den Entschluss, über jener Stelle eine kleine Kapelle zu erbauen, in der die aus dem Wasser geborgene "Muttergottesstatue" Aufstellung fand.
Ollersdorf, Brunnen mit Wasser abfüllenden Besuchen
Hintergrundinformation aus volkskundlicher Sicht: Heilquelle, die unter dem Altar entspringt. Heilkräftig erachtet bei Augenleiden. Trotz wallfahrtsfeindlicher Tendenzen blieb der Zustrom der Pilger stets erhalten. Gegenwärtig ist die Zahl der Menschen, die nach Ollersdorf pilgern, merklich ansteigend. Besonders am 15. August, dem Großen Frauentag, auch zu Mariä Geburt und am Ostermontag, ziehen die Gläubigen der umliegenden Gemeinden in Prozesssionen nach Ollersdorf. Monatliche Abendwallfahrt an jedem 25. des Monats. Quelle: Gustav Gugitz, Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, Wien 1955, Bd 2, S. 234 Ergänzungen sind gerne willkommen!
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