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Das karelische Wunder – Kishi Das karelische Wunder – Kishi, Teil 1
Wie gesagt bedeutete das Wort „Kirchhof“ früher Kirche mit Friedhof. Man kann auch heute viele alte Kreuze um die beiden Kirchen herum sehen: alter Friedhof des Kishi-Kirchhofes
Der Glockenturm des Kishi-Kirchhofes
Der Glockenturm des Kishi-Kirchhofes
Nicht weit vom Kishi-Kirchhof stehen noch zwei Bauernhäuser. Das Haus von Oschewnew stammt aus dem karelischen Dorf Oschewnewo, das Haus von Elisarow wurde aus dem Dorf Potanewschtschina nach Kishi gebracht. Das sind auch für die nördlichen Dörfer typische Einhöfe, in denen die Wohn- und Wirtschaftsteile unter einem Dach zusammengefasst sind. Die beiden Häuser sind schön verziert:
Das Oschewnew-Haus, Balkon
Das Oschewnew-Haus, Fenster
Das Elisarow-Haus
Das Elisarow-Haus, Balkon
Die Lazarus-Kirche
Die Lazarus-Kirche
Die Erzengel-Michael-Kapelle wurde im 17.-18.Jh im Dorf Lelikosero gebaut.
Die Erzengel-Michael-Kapelle Dort stand die Kapelle auf einem Hügel und war nicht von malerischen Bäumen umgeben, wie es bei nördlichen Kirchen üblich war. Darum hat der Zimmermann ihr Äußeres noch mit einer doppelten Reihe der Verzierungselemente bereichert.
Die Erzengel-Michael-Kapelle
Die Windmühle Diese Getreidewindmühle wurde 1928 vom Bauern N. Bikanin im Dorf Wolkostrow aus Kiefern- und Birkenholz gebaut. Dem Bautyp nach ist es eine Bockwindmühle. Der zweigeschossige Blockkasten der Mühle sitzt mit dem Drehkranz auf einem Pfahl, auf dem das ganze Mühlenhaus in den Wind gedreht wird. Das sind natürlich nicht alle Sehenswürdigkeiten von Kishi. Hier befinden sich noch andere Kapellen und im westlichen Teil der Insel liegen noch zwei bewohnte Dörfer Jamka und Wasiljewo. Jährlich wird Kishi von mehr als 170 000 Touristen aus Russland und anderen Ländern besucht. Im Sommer werden hier verschiedene Volksfeste und Kirchenfeste gefeiert. Seit 2004 funktioniert in der Hauptstadt Kareliens Petrosawodsk eine Abteilung des Freilichtmuseums Kishi. Im Stadtzentrum in den historischen Gebäuden des 19.Jh wurden moderne Ausstellungsräume geöffnet, auch ein Informationsdienst für die Besucher und Gäste, ein Handwerkzentrum, ein Bildkunststudio für die Kinder „Palette von Kishi“. Alle Fotos 24.Juli 2007
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