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Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche

Ursprünglich zog sich dieser Kalvarienberg von St. Stephan bis in den Wiener Vorort Harnals.

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche © Harald Hartmann

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche
Stahlstich
© Harald Hartmann, März 2006

„Prospect deß, Calvari Bergs zu Hernals - a. 7 Stationes, darinnen die 7. Todt-Sünden vorgestellt - b. 7 Stationes gegen über die 7 letzte Wort Christi vorbildend….“

Während der zweiten Türkenbelagerung 1683 wurden die Kreuzwegstationen zerstört.

Von 1709–14 ließ die „Bruderschaft der 72 Jünger Christi“, ein Zusammenschluss reicher, angesehener Wiener Bürger, an der Stelle der heutigen Pfarrkirche und im selben Grundausmaß einen Kalvarienberg errichten. Aufwärts steigend konnte man sieben Stationen „Jesus büßt die Hauptsünden“ betrachten, die einzeln und kapellenartig aufgestellt waren.

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche © Harald Hartmann

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche, Kreuzweg
© Harald Hartmann, März 2006

Abwärts gehend, wieder in sieben Stationen, „Die sieben letzten Worte Christi“. Von den wieder errichteten Stationen, in denen die ursprünglichen Bilder durch Figuren ersetzt worden waren, befindet sich eine bis heute an der Außenmauer der Pfarrkirche Alser Vorstadt (Ecke Alserstrasse, Schlösselgasse).

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche © Harald Hartmann

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche
© Harald Hartmann, März 2006

 

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche © Harald Hartmann

Wien-Hernals, Kalvarienbergkirche, Kreuzweg
© Harald Hartmann, März 2006

Heute noch wird alljährlich in der Fastenzeit rund um die Kirche der Kalvarienbergmarkt abgehalten.

Wien-Hernals, Kalvarienbergmarkt © Harald Hartmann

Wien-Hernals, Kalvarienbergmarkt
"Halleluja-Standl" der Pfarre Hernals
© Harald Hartmann, März 2006

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Quelle: Harald Hartmann, März 2006
© Harald Hartmann