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Weihnachten in Kärnten.
Georg Graber

Dem Bauer ist die Weihnachtszeit nicht nur durch das Christentum geheiligt, sondern ungewollt und unbewußt, als letztes Glied einer langen Ahnenreihe, erlebt er in den Wochen von der Thomasnacht (21. Dezember) bis zum Perchtentag (6. Jänner) ein gut Stück des Glaubens, Brauches und der Dichtung seiner heidnischen Vorfahren wieder. In dieser Zeit, da die Arbeiten im Freien ruhen und der Bauer mit seiner Tätigkeit ganz ans Haus gewiesen ist, hat seine Seele wieder Zeit, ihre Flügel zu entfalten, Überlieferung und Herkommen leben in verstärktem Maße auf. Gnostische, griechische, römische und christliche Anschauungen fließen zusammen bei der Begehung des heutigen Christfestes. Sie sind noch in den volkstümlichen Meinungen und Bräuchen der Weihnachtszeit zu erkennen. Als Geburtstag Christi, zugleich als Jahresanfang wurde der 25. Dezember um die Mitte des 4. Jahrhunderts in Rom festgelegt, um die Andacht der Heiden von der Sonne auf den zu übertragen, der die Sonne der Gerechtigkeit genannt wurde. Denn auch die Geburt des Mithras, der von seinen Gläubigen stets mit der Sonne gleichgestellt und die unbesiegte Sonne genannt wurde, fiel auf den 25. Dezember. Das Christentum hatte bisher im Gegensatz zum Heidentum den 6. Jänner als Jahresanfang gefeiert. Eine Kirchenversammlung zu Köln bestimmte im Jahre 1310 Weihnachten als Jahresanfang auch für Deutschland. Erst 1691 wurde der 1. Jänner zum Neujahrstag erklärt. Daher rührt es denn, daß im Volke sowohl Weihnachten wie Neujahr und Dreikönig als Jahresanfänge gelten und die Spanne zwischen beiden im Mölltal "Zwischen Zeiten", im Lavanttal "Zwisch die Feiertage" oder allgemein "die heiligen Abende, die heiligen Nächte" genannt werden. Unter den aus der Fremde stammenden Vorstellungen schlummern jedoch in größerer Zahl solche, die im germanischen Heidentum wurzeln. Sie geben den Weihnachtsbräuchen unseres Bauernvolkes einen seltsamen Ernst und höchst altertümliches Gepräge.

Die Zeit des tiefsten Standes der Sonne und des kürzesten Tages wurde sicher schon in heidnischer Zeit festlich begangen. Gewiß stammt die Begehung mehrerer heiligen Nächte nicht erst aus der christlichen Überlieferung. Der ursprüngliche Sinn der meisten Weihnachtsbräuche zielt auch heute noch nicht darauf ab, die Ankunft des Erlösers zu feiern; wohl aber sind die alten Jahresanfänge, die in diese Zeit fielen, im Volksbrauch noch nicht vergessen und enthalten den Grundgedanken, für den bevorstehenden Zeitabschnitt Übel abzuwehren, sich Segen zu sichern und die Zukunft zu erfahren. Endlich ist in Resten die einstige Verehrung der sich wieder verjüngenden Sonne zu erkennen.

Noch ist in den meisten Bauernhäusern der Christbaum und das gegenseitige Beschenken am Heiligen Abend unbekannt. Dem Festtage geht ein großes Putzen und Reinemachen im Hause voran. Die Zeit zwischen dem alten und dem neuen Neujahrsfest (25. Dezember und 6. Jänner) führt den Namen Ze wihen nahten (zu den heiligen Nächten), windisch wienaht oder winaht, wohl auch sveta zeit (heilige Zeit), der auf die Germanen zurückzuführen ist, die bekanntlich nach Nächten zählten. Das Volk nennt drei "heilige Abende": den größten und würdigsten am 24. Dezember, sodann den 31. Dezember und 5. Jänner. In der Woche vor dem Heiligen Abend freut sich jeder Winkel des Hauses auf das Putzen, da wird gefegt und gescheuert, das Viehfutter für die Feiertage vorgerichtet, darunter eine besondere Mischung von "Kramata" (Wacholder), Weihrauch und Kräutern gehackt, und Brot gebacken, in das der Schlüssel eingedrückt wird. Mit dem Schlüsselabdruck, sagt man bei Friesach, wird das alte Jahr abgesperrt. Am vorletzten Arbeitstage "schneiden die Knechte den Heiligen Abend", das heißt, sie schleifen sämtliche Messer und Scheren im Hause. Denn die Weihnachtsschneide ist gut gegen Hagelschlag. Der Stall wird gereinigt und in Ordnung gebracht, dem Vieh neue Streu gegeben. Im Gurktal heißt von dieser eifrigen Bewegung im Hause die Nacht vor dem Heiligen Abend "Rumpelnacht". Auch die Tenne wird ausgekehrt und zwei Besen dort übers Kreuz gelegt, damit nicht in der Weihnacht der Teufel drischt. Im Koprein- und Luschagebiet wurde Ende der Fünfzigerjahre am Thomastag in jedem größeren Bauernhaus ein Rind geschlagen und das Fleisch eingeräuchert. Abgesehen vom Scheuern wurden die hölzerne Stubendecke und ihr Unterfang am Thomastag mit Rindsblut angestrichen. Der Schädel aber wurde zur Abwehr von Seuchen in den Giebel des Wirtschaftsgebäudes gehängt.

Wenn der Feierabend, mitunter durch einen Böllerschuß angekündigt (Krappfeld), angebrochen ist, legt alles Sonntagskleider an und setzt sich an den großen weißgedeckten Tisch zur "Heiligenabendjause". Vielenorts steht im Stubenwinkel ein einfaches Kripplein aus Papierfiguren; früher waren es häufig bemalte, handgeschnitzte Holzfiguren. An diesem Abend fehlt das Fleisch auf dem Tisch, bis nach der Mette wird strenge gefastet, bis zum Aufgehen des ersten Sternes überhaupt vielfach kein Essen genommen. Wenn nicht schon vor dem ersten Imbiß geräuchert wurde, geschieht dies jetzt. Mit einem irdenen Topf, einer Glutpfanne oder einem "Rachhöfn", auf dessen Kohlen Wacholderzweige, Waldweihrauch, Speik und Zweige vom Palmbusch glimmen, durchschreitet der Bauer oder die Hausmutter, gefolgt von der Familie und dem Gesinde, sämtliche Räume des Hauses, der Stallungen, den Hof und schließlich das ganze Anwesen, während einer aus dem Gefolge überall Weihwasser sprengt. Während dieser Verrichtung wird von allen laut gebetet. Das Räuchern wiederholt sich am Vorabend von Neujahr und Dreikönig, weshalb diese drei Nächte Rauchnächte genannt werden. Nirgends [wird] Abendmahl eingenommen, das heute zwar reichlich, aber fleischlos ist. Überall in Kärnten gibt es dabei Klatzen und Klatzenbrot, das eigentliche süße Weihnachtsgebäck in Kärnten, das durch Früchtebeimengung zum Brotteig erzielt wird. Es ist ein Überrest des alten Opferkuchens für die Dämonen in der Zeit des winterlichen Obst- und Honigvorrates. Auch dem Vieh wird frisches Futter in die Krippe geschüttet. Das soll ihm für das neue Jahr Gesundheit und Gedeihen sichern. (Anfangsbrauch.) Nußkerne, in denen das "Kreuz" nicht fehlen darf, werden in weiche Brotkrumen vom Dreimessenbrot eingehüllt, mit Weihwasser befeuchtet und den Rindern eingegeben. Das sichert ihre Milchergiebigkeit und kräftigt ihre Gesundheit (Lavanttal). Am 23. Dezember werden um 3 Uhr früh gefrorene Wacholderzweige gedroschen. Man gibt sie am Heiligen Abend, zu Neujahr und Dreikönig dem Vieh als heilsames Leck ein. Im Gail- und Gitschtal wie am Weißensee erhält das Vieh am Weihnachtsmorgen Wacholderleck, reines Gersten- und Bohnenschrot oder ein Gemisch von selbstgebauten Getreidearten, deren Körner überbrüht sind. Diese Fütterung sowie der erste Imbiß, den die Hausleute nach der Mette oder am Weihnachtsmorgen hier einnehmen, führt den Namen "Gottelob". Im Rosental ist es ein Laib Roggenbrot, in das Weihrauch, Speik und geschabte Rinde vom Palmbuschholz verbacken werden, das am Heiligen Abend und den zwei folgenden auf dem Tisch liegt. Vor der Räucherung legt der Bauer unter jeder Tischecke drei Rüben und drei Kartoffeln auf den Boden. Am Dreikönigstag werden alle diese Gaben fein aufgeschnitten und dem Vieh gegen Krankheiten verabreicht. Fast überall reicht man am Heiligen Abend dem Stallvieh frische Streu, damit es zu Weihnachten ein weiches, warmes Lager habe.

Niemand kann sich heute einer weihevollen Stimmung erwehren. Um 11 Uhr, wenn die Glocke zu läuten beginnt, erhebt sich alles von den Sitzen und rüstet sich für den Gang zur mitternächtlichen Messe. Der Volksmund sagt, daß die Glocken so lange läuten, bis der höchstgelegene Bauer in die Kirche tritt. Mit Kienfackeln wird der oft weite und beschwerliche Weg zur Kirche erhellt. Einer aber muß im Haus wachen (gamen, mittelhochdeutsch goumen), sei es der Bauer oder der älteste Knecht. Der Zurückgebliebene muß bis zur Rückkehr der Hausleute sorgsam wachen und verfolgt nach den fernen Glockenzeichen den Verlauf der heiligen Handlung. Im Lesachtal setzte sich der stärkste Mann des Hauses als Mettenwächter zu Tisch. In der einen Hand hielt er einen blanken Säbel, während er aus einem großen Gebetbuch laut las. Um 12 Uhr ging er dann, den alten Säbel schwingend, dreimal ums Haus herum, um die versteckten Geister zu vertreiben. Daß das Nachtwachen nicht so ganz ungefährlich ist - treiben doch in dieser Nacht allerhand unheimliche Geister ihren Spuk - beweist folgende Geschichte: Beim Mar am Rosenberg bei Oberdrauburg erschien dem Haushüter, während er eben für die armen Seelen betete, der verstorbene Bauer, in Flammen gehüllt. Er schlug mit der Hand auf das offene Gebetbuch und sagte: "Für mich nichts mehr!" Noch heute sind auf den Blättern die verbrannten Fingerspuren des Verstorbenen zu sehen. Vielfach verbreitet ist noch der Glaube, daß man in der Christnacht bis zum Morgen wachen müsse, sonst kämen die Geister und beunruhigten die Schlafenden. Geht der Hausvater vor der Mette schlafen, so dreht der Teufel das "Trad" um und sät Unkraut in Acker und Garten.

Wo die Gehöfte stundenweit von der Kirche abliegen, wird nach der Heimkunft gleich ein kräftiges Mahl eingenommen, bei dem auch bereits "greans Fleisch" (frisches Fleisch), Braten, "Wazans" (Weizenbrot) und der unvermeidliche "Geist" (Branntwein) auf den Tisch kommen. Sieben oder neun "Richten" (Gerichte) sind es, die nach dem Volksglauben heute auf den Tisch kommen müssen. Die Weihnachtstafel muß eben von allem aufweisen, was Feld und Garten hervorgebracht haben. Vor der Mette sind es nur Dörrobst, warme Nudeln, Milch, Weizenbrot, Nüsse, Tee und Kaffee. Im Lavant- und Metnitztal gehören die "Pickalisupp'n", "Pickalan" oder "Pittalan" auf den Weihnachtstisch. Dieses Gericht soll aus neun Früchten bestehen, wie getrockneten Äpfeln und Birnen, Kirschen, Linsen, Erbsen und Bohnen und wird in dem Sinne verzehrt, daß diese Früchte im kommenden Jahre gut gedeihen. Zu den sieben oder neun Richten gehören in verschiedenen Gegenden Kärntens noch Dampfnudeln mit Milch und Schmalz, Kletzenbrot, Weißbrot, Apfelspalten, Wutzelnudeln, im Lavanttal das sogenannte "Oarweibl" (Eierweibchen), ein Gericht aus Eiern, Mehl und Zucker.

Im Gitsch- und Gailtal und am Weißensee versammeln sich vornehmlich bei den Evangelischen am Christmorgen die Hausbewohner schon um 5 Uhr früh zum "Gottelob". Der Bauer liest zuerst aus einem alten Buch die Predigt und einige Gebete vor, dann wird das Frühstück, bestehend aus Butterbrot, warmem Schnaps und Kaffee, aufgetragen. Auch Schweinefleisch und Kletzenbrot gehören mitunter dazu. Im Lesachtal ist die Mittagsspeise zur "Christfilge" (d. i. vigilia, "heiliger Abend") der Plattlstock. Er besteht aus Stockplattlan, in Schmalz gebackenen runden Blättern aus Weizenmehl, die in Milch aufgeweicht, übereinandergeschichtet, mit Mohn bestreut und Schmalz übergossen werden. Unter dem Tisch soll während des Essens ein Feuer aus geweihter Kohle brennen. In vielen Orten des Jauntales werden Kletzen und Bohnen durcheinandergemischt und ausgiebig gekocht. Diese Speise, Kolasia, kolacia oder das kalte Abendmahl benannt, hat einen eigentümlich süßlichen Geschmack und wird kalt verzehrt. (Italienisch colazione, mäßiges Abendessen.)

In Unterkärnten heißt es, die Toten freuten sich auf diesen Abend, an dem sie den Gräbern entsteigen und sich an den von ihren Angehörigen mit weißem Linnen gedeckten Tisch setzen dürfen. Auf den Tisch wird ein Holzkreuz, ein angeschnittener Laib Klatzen- oder Roggenbrot und ein geschärftes Messer gelegt. Auch Getränke (Glantal), Weihwasser und Räucherpfanne (Rosental) finden sich neben dem Kreuz. Oft brennt die ganze Nacht hindurch ein Nachtlichtchen dabei. In manchen Bauernhäusern des oberen Krappfeldes und Metnitztales besteht noch der Brauch, in der Christnacht, wenn sich die Hausbewohner zur Ruhe begeben, einen ganzen Brotlaib und ein Messer auf den gedeckten Tisch zu legen. Ein Holzkreuz und brennende Lichter stehen dabei. Im Rosental sind es häufig drei Laibe Brot, auch Weihwasser, etwas Weihrauch und Getreide, hie und da ein Krug Wein. Außerdem stellt man hinter die Tür ein Renneisen, ein Butterfaß und eine Gäschürze. Man glaubt, daß bei Nacht die Geister kämen und sich an Speise und Trank labten. Das Tischtuch ist hier mit schönen weißen, roten und blauen Fransen umsäumt und in Kreuzform zwischen den Ecken mit einem roten Streifen durchzogen. Dieses Weihnachtsbrot auf dem Tisch heißt im Rosental und im Kanaltal miznjak (von slowenisch miza, Tisch). Dieselbe Zurüstung für die Geister findet sich am Silvesterabend und in der Nacht vor Dreikönig. In vielen Orten werden an diesen drei Abenden drei Brotlaibe aus Sommerroggenmehl in der Mitte des großen Gesindetisches übereinandergelegt und mit einem großen weißen Tuch zugedeckt. Auf die Brote stellt die Bäuerin das Kreuz, auf jeder Tischecke stehen drei bis vier Teller übereinander, die mit verschiedenen Getreidearten gefüllt sind. Oft wird auch der Hut des Hausherrn dazugelegt. Auf die Bänke um den Tisch werden ein Ochsenjoch, ein Pferdegeschirr, ein Rührkübel, die Glocken des Weideviehes, Hauen, Spaten und anderes Werkzeug des Bauers gelegt. In der Nacht essen die armen Seelen vom Brot und der Heilige Geist nimmt von den verschiedenen Getreidearten in dem Verhältnis, als sie im kommenden Jahre besonders gut gedeihen werden.

Durch Speisen und Getränke sollen die Geister der Toten beschwichtigt, durch Weihwasser, Rauchwerk, Messer und Licht abgehalten oder verscheucht werden. Eisen und Schneidewerkzeuge sind überhaupt wirksame Mittel, die Geister abzuwehren. Daraus erklärt sich ein sehr alter und seltsamer Brauch, der im Lavanttal, aber auch im Görtschitztal vereinzelt noch vorkommt: Messer, Hacken, Sägen, Sensen, Scheren und alles, was eine Schneide hat, wird vor Weihnachten geschärft und am Heiligen Abend unter den weißgedeckten Tisch gelegt. Ein Reinling nebst zwei brennenden Kerzen und eine Schale Weihwasser stehen darauf, der Tisch ist um die Füße mit eisernen Ketten umwunden und bleibt so bis zum Neujahrstag. Der Brauch heißt das Roateln (mittelhochdeutsch der reitel, Band, Reif). In manchen Bauernhäusern werden zu den Schneidewerkzeugen noch die blank geputzten Pfannen und Schüsseln ans Metall gegeben. Dieser Brauch bringt angeblich der Bäuerin Glück und dem Bauer eine wohlgeratene Ernte. Es ist ein uralter Abwehr- und Bindezauber. Entspricht es noch durchaus heidnischer Denkungsart, daß das Brot durch die Anwesenheit der Geister in den heiligen Nächten besondere Weihe und Kraft empfange, so erhält es diese nach christlicher Anschauung durch die Anwesenheit bei den drei Messen, die jeder Priester am Weihnachtstag lesen muß. In vielen Gegenden werden Laibe vom Quatemberbrot zur Mette mitgenommen und liegen während dieser hinter dem Hauptaltar oder auf einem Seitenaltar. Dort bleiben sie noch während der Frühmesse und des folgenden Hochamtes liegen und werden dann nach Hause genommen. Es heißt "Christmessen"- oder "Dreimessenbrot". Nach dem Volksglauben besitzt es besondere Heilkraft, die sich an Mensch und Tier erweist. In der Feldkirchener Gegend ist es Brot aus Weizenmehl, das ohne Zutat von Salz gebacken wird. In Unterkärnten wird es aus sämtlichen Getreidearten hergestellt und heißt bozic, Weihnachtsbrot. Vor dem ersten Austrieb im Frühling wird es überall den Rindern mit Stephanisalz eingegeben und schützt es dann während der ganzen Weidezeit vor Krankheit, Schlangenbiß und Blitzschlag. Läßt man es wieder bis Weihnachten liegen, so wird das Brot das Jahr über nicht ausgehen.

Die Geister der Verstorbenen sind es auch, die heute dem Kirchhof enteilen, um nach dem mitternächtlichen Gottesdienst der Menschen ihrer eigenen Geistermette beizuwohnen. Jeder Kirchenbesucher verläßt daher nach der Mette so schnell als möglich seinen Platz, denn er wäre des Todes, wenn er etwa verschlafen oder von den Geistern noch in der Kirche angetroffen würde. Wer in der zwölften Stunde im Friedhof unter dem Kreuz steht, kann alle diejenigen sehen, die im Laufe des Jahres sterben werden.

Aber auch andere Geister machen die Zeit zwischen den Rauchnächten unsicher und gefährlich. Vor allem die Perchtel, windisch Pechtra genannt, und alle die ungenannten Unholden, die im "wilden G'jad" und neben den Seelen der ungetauften Kinder mit der Klåg in nächtlichem Zuge durch die Lüfte brausen. Ihnen schreibt der Volksglaube das Gedeihen der Saat, aber auch von Mensch und Vieh zu; wenn man sie nicht "abspeist", d.h. in der vorgeschriebenen Weise beschwichtigt, bringen sie nur allzu häufig Verderben. Die Perchta gemahnt durch ihren Namen sowie durch ihr unheimliches Aussehen an die Schreckgestalt des Bartl, der den Kinderfreund Nikolaus begleitet. Sie zu beschwichtigen und gnädig zu stimmen, wird ihr im Lavanttal am Heiligen Abend ein Opfermahl, bestehend aus einer Schüssel süßer Milch, auf den Tisch gestellt. Jeder Hausgenosse legt seinen Löffel hinein. Wessen Löffel am Morgen übergedreht ist, dem droht Krankheit oder Tod. Nach der Mette streifen junge Burschen manchmal heulend und brüllend einige Zeit um die Bauernhäuser und erschrecken die Heimkehrenden. Besonders die Kinder fürchten sich dann vor dem "wilden G'joad". Vor einem Jahrhundert setzte im oberen Lavanttal die Bäuerin am Heiligen Abend ein Schüsselchen auf die Holzlage vor das Haus. Von jeder Speise gab sie ein paar Löffel voll hinein, damit sich die jetzt herumwandelnde Boba (die Perchtl) daran sättige. War am Morgen die Schüssel geleert, dann blieb der Bauer im kommenden Jahr vor dem Trutdrücken bewahrt. Mit einem Anfangsbrauch, der den einstigen Jahresanfang zu Weihnachten betrifft, ist diese Geisterspende in der Greifenburger Gegend verbunden. Dort muß man am Heiligen Abend einen angeschnittenen Brotlaib, ein Messer und eine Geldsumme, die aber nicht gezählt sein darf, auf den Tisch legen. Nachts kommt die Frau Percht, schneidet vom Brot ab und segnet es. Das ganze Jahr über hat man dann nicht Mangel an Brot und Geld.

Daß die Weihnacht den Seelen geweiht ist, zeigt endlich auch ein Brauch in Uggowitz im Kanaltal. Nach der Räucherung und Weihwassersprengung am Heiligen Abend legt dort die Hausfrau drei Laibe Brot, Salz und ein Messer auf den Tisch in der Herrgottsecke und deckt alles mit dem bereits erwähnten schönen weißen Tischtuch zu. Das Zimmer wird warm gehalten und die ganze Nacht hindurch mit einem Nachtlicht beleuchtet, damit sich die saligen Frauen oder, wie die Slowenen sagen, die bozje porodnice (göttlichen Geburtshelferinnen), die nach dem Glauben des Volkes in den heiligen zwölf Nächten die Häuser besuchen, wärmen und sattessen können. Am Silvesterabend werden beim Einräuchern nur mehr zwei Laibe, vor Dreikönig nur mehr einer auf den Tisch gelegt.

Kein Wunder daher, daß sich diese Zeit nächtlichen Unwesens, wie kaum eine andere, für die Erforschung der Zukunft eignet. In der Christnacht, da der Gottmensch im Viehstall geboren wurde, erhält das "Getierach" (die Haustiere) die Fähigkeit der menschlichen Sprache und die Rinder reden miteinander. Sie erzählen sich gegenseitig von den Ereignissen, die sich im folgenden Jahr auf dem Anwesen abspielen werden. Wenn im Stall ein Paar Zwillingsochsen stehen, kann man sie belauschen, indem man sich unter dem Futterbarren versteckt und dort bis 1 Uhr nachts ausharrt. Manchem hat das schon das Leben gekostet, wenn er seinen eigenen Tod voraussagen hörte. Wenn noch kein Schnee gefallen ist, muß man sich auf Farnkraut legen. Ohne es zu wissen, trägt man dann Farnsamen bei sich, ist unsichtbar und kann dem Gespräch der Tiere lauschen. Mit Vorliebe hat sich die Volkssage dieses Zuges bemächtigt. Will ein Mädchen sein Liebesschicksal erfahren, so klopft es auf die Hühnersteige und spricht dazu:

Gåckert der Håhn, so kriag i an Månn,
gåckert die Henn, so waoß i nit wen. (Lavanttal.)

Beim Gang zur Mette zeigt der Stand der Sterne ober dem Haus, wenn sie einen Tisch bilden, Hochzeit, wenn sie einen Sarg bilden, Tod im künftigen Jahr an (Unterkärnten). Sieht man beim Zurückblicken das Dach leer, so ist kein Unheil zu befürchten. Wer am Heiligen Abend um das Haus schleicht und durch das Fenster in die Stube blickt, sieht den ohne Kopf, der während des kommenden Jahres sterben wird. Steht man während des Abendläutens unter der Dachtraufe, so hört man entweder singen, weinen oder klopfen. Die Zeichen bedeuten Heirat, Geburt eines Kindes oder Tod (Kanaltal). Liegt am Heiligen Abend der Nebel tief, so sterben darauf arme Leute, steht er hoch, so sind es reiche (Rosental). Wer bei der Rückkehr von der Mette zu Boden fällt, hat baldigen Tod zu gewärtigen. Steigt ein junger Mann genau um 12 Uhr in der Christnacht in den Backofen und blickt durch die Füße zurück, so erscheint ihm das Bild seiner Zukünftigen (um Feldkirchen). Jünglinge und Mädchen können Braut oder Bräutigam, die ihnen bestimmt sind, sehen, wenn sie vom Heiligen Abend an drei Nächte hintereinander durchwachen. In der vierten erscheint ihnen dann das ersehnte Bild. Oder sie nehmen einen Apfel zur Mette mit und beißen davon während der Wandlung ab. Gehen sie dann schweigend nach Hause und stellen sich am Weihnachtsmorgen vor das Haustor, so kommt Braut oder Bräutigam daher. Wer in der Christnacht, während der Priester Wein und Brot verwandelt, auf einem Stuhl von besonderer Beschaffenheit in der Kirche sitzt, kann einen Blick in das Geisterreich tun oder alle Hexen erkennen. Aber die Geister selbst vereiteln meist schon auf dem Weg zur Mette das Gelingen. In dieser wunderreichen Nacht verwandelt sich während der Mette das Wasser des Hausbrunnens oder das Bachwasser unter der Brücke in Wein. Hier kreuzen sich Vorstellungen aus dem Verehrungskreise des Gottes Dionysos, von dem schon in altgriechischer und christlicher Zeit ein ähnliches Weinwunder erzählt wird, mit dem Geheimnis der Verwandlung des Wassers zu Wein durch Christus.

Da kann man durch Leasln aller Art den Schleier der Zukunft lüften. Beliebt ist das Hütelgucken, Hütellucken, Häferlabdecken, "Untermhütel-spielen". Auf den Tisch wird in Abwesenheit der Hausleute eine Anzahl von Hüten, Tellern und Schalen gestellt und unter jede ein Gegenstand mit bestimmter Bedeutung gelegt: Ring bedeutet Hochzeit, Blumenkränzchen oder Asche Tod, Gold Reichtum usw. Auf ein gegebenes Zeichen treten die Leute ein und jeder langt, wenn die Reihe an ihn kommt, nach den verborgenen Dingen, die seine vermeintliche Zukunft bedeuten.

Ungeziefer kann durch Zauber in der Christnacht vertrieben werden. Während des "Ersteläutens" zur Christmette geht der Bauer mit einem Stäbchen aus Weißhasel dreimal um Haus und Hof, klopft an drei Ecken mit dem Stäbchen an und spricht:

Mäuse und Ratten, Käfer und Wanzen,
gehts mit mir zur Mett'n tanzen.

Nach dieser Beschwörung verläßt das Ungeziefer durch die freie Ecke das Anwesen.

Als alter Jahresanfang ist Weihnachten auch ein wichtiger Lostag. Aus dem Weihnachtswetter kann man auf die Witterung des ganzen Jahres schließen. Wenn am Christabend die Bäume vor Frost nicht weiß sind, ist ein schlechtes Obstjahr zu erwarten. "Finstere Weihnachten, lichte Barren, lichte Weihnachten, finstere Barren." "Finstere Metten, lichte Stadel, lichte Metten, finstere Stadel." "Zu Weihnachten Steine auf dem Weg, dann Brot auf den Bänken." Das Beobachten des Windes heißt in Oberkärnten "Windlisnen". "Zwisch die Heiligen Abend muß der Wind gehen und das Obst znacher jagen", sonst gedeiht kein Obst (Gurktal). Wie das Wetter am Heiligen Abend, so wird das Wetter der Talbauern; am zweiten Heiligen Abend (Neujahr) ist es bestimmend für die Bergbauern, am dritten (Dreikönig) für die Almbauern (Lavanttal). Woher der Wind am Heiligen Abend weht, dorther kommen im Sommer die schweren Unwetter. Aus der Witterung am Weihnachts- und Stephanstag kann man die der Monate Jänner und Februar erkennen. Alles erste am Neujahrstag (und ein solcher war der Weihnachtstag früher) ist von großer Bedeutung. Daher soll in der Christnacht jeder ein neues Kleidungsstück und am Weihnachtsmorgen neue Schuhe tragen. Wer in die Mette zu spät kommt, wird sich bei jedem Geschäfte versäumen. Zank und Streit bleiben fürderhin aus, wenn sich am Christabend alle Hausleute im selben Wasser, dem einige Tropfen Weihwasser beigemengt sind, Hand und Gesicht waschen und mit demselben Handtuch abtrocknen. Bedeutungsvoll ist zu Weihnachten und Neujahr der erste Besuch im Hause. Das Haustor wird versperrt. Kommt trotzdem ein Fremder ins Haus, so muß im folgenden Jahr einer von den Hausgenossen gleichen Alters und Geschlechtes sterben. Kein Wäschestück darf am Heiligen Abend zum Trocknen hängen bleiben. Soviel Stücke noch hängen, soviel werden im neuen Jahr Tränen vergossen oder soviel Stück Vieh werden verenden. Steht über die Feiertage ein Grab offen, so ist Übles zu erwarten. Ist die Christnacht windig, so deutet dies gar auf Krieg.

Auf ganz alte Glaubensvorstellungen führt das Füttern der Elemente zurück, die gerade um Mittwinter ihre Kräfte wieder regen und das Wachstum wecken. So wird im Lavanttal am Christtag ein Teller mit verschiedenen Speisen vom Mittagmahl gefüllt und auf eine Zauntürsäule vor das Haus gestellt, um den Wind zu füttern, damit er im kommenden Jahr keinen Schaden anrichtet. Im Gurktal werden ihm Speisen und Getränke auf einen Baum oder ins Fenster gestellt. In allen drei heiligen Nächten aber gibt die Glantaler Bäuerin Brot auf die Bäume, "damit sich der Wind daran sattesse und im Frühjahr nicht die junge Saat fresse". Sogar Feuer und Wasser erhalten hier ihr Opfer. Drei Nußschalen werden mit Speise gefüllt: eine wird in fließendes Wasser, die andere ins Herdfeuer geworfen, die dritte aber für den Wind auf einen Baum gestellt. Die Rosentaler Hausfrau stellt in der heiligen Nacht für den Wind ein Gläschen Weihwasser und ein Schüsselchen mit Speise hinaus auf einen Zaunpfahl, in der Feldkirchener Gegend ein Schüsselchen mit Milch und Sterz auf eine Gattersäule. Die Katschtaler Bäuerin sammelt in der Christnacht die Brosamen auf dem Tisch und sät sie hinaus in den Garten für den Wind. Die Waitschacher Bauern endlich stellen am Heiligen Abend volle Garben auf das Feld, um den Vöglein von der Weihnachtsfreude mitzuteilen.

Von dem winterlichen Weihnachtsfeste wissen wir durch ausdrückliche Zeugnisse der Alten, daß es von der Kirche eingeführt wurde, um ein altes heidnisches Fest der Geburt der Sonne zu verdrängen, die anscheinend am kürzesten Tag im Jahre wieder neugeboren werden sollte. Daher ist anzunehmen, daß der Julklotz, der einen so wichtigen Platz bei der Weihnachtsfeier vieler Völker einnimmt, dazu bestimmt war, der im Todeskampf liegenden Wintersonne zu helfen, ihr scheinbar erlöschendes Licht neu zu entzünden. In Kärnten ist der Weihnachtsklotz nur im Kanaltal bekannt. In früheren Zeiten wurde er stets erst am 23. Dezember aus dem Walde geholt, heute wird er beim Hause schon länger vorrätig gehalten. Es ist ein besonders starker Holzblock, Tschock (von italienisch ciocco, Block) genannt. Er wird am Heiligen Abend mit anderem Holz aufs Feuer gebracht und hat den Zweck, bis nach der Frühmesse des Christtages lebende Glut zu erhalten. Seinem Brande werden die ersten glühenden Kohlen zur Weihnachtsräucherung entnommen.

Auf ein altes Sonnenfest gehen auch die Weihnachtsfeuer zurück, die noch in den Sechzigerjahren des 19. Jahrhunderts im Hügellande des Völkermarkterbodens und Jauntales vereinzelt entfacht wurden, heute aber wie das dortige Böllerschießen zu Weihnachten ganz abgekommen sind. Auf der Ritzing bei Völkermarkt wurden einzelne Weihnachtsfeuer in der Christnacht noch im letztabgelaufenen Jahrzehnte beobachtet.

In der an Spuk und Wundern so reichen Weihnachtszeit beginnt auch die scheinbar abgestorbene Natur wieder Leben zu erlangen. Da blüht nicht nur der am Barbaratag ins Wasser gesteckte Kirschbaumzweig, sondern auch die liebliche Christrose, von der das Kärntner Lied singt:

Diandle, mirk dir den Bam,
wo mir zsåmkeman san
und im Winter im Schnee,
wåchst a Blüamle af d' Heh.

Im Glantal schüttelt man zur Zeit der Mette alle Obstbäume, damit sie im kommenden Jahr viel tragen. Im oberen Lavanttal aber eilen Erwachsene oder Kinder vor dem Weihnachtstage nach dem Mittagessen, wenn sie recht vollgegessen sind, in den Obstgarten, küssen und umarmen jeden einzelnen Baum und sprechen:

Bamle, ni, ni,
schau, daß du a so voll west åls will i.

Das soll einen reichen Obstsegen sichern. Nebenher ging noch eine andere Meinung. Den Pflanzen, die sogar im Winter grünen, schrieb man ganz besondere Lebenskraft zu. Diese gilt es, sich nutzbar zu machen, sei es zur Abwehr alles Schädlichen und Bösen, sei es, um durch ihre Nähe oder Berührung ihrer Lebenskraft teilhaftig zu werden. Und hierin liegt der Ursprung und die älteste Bedeutung unseres Christbaumes, der als geschmückter Lichterbaum vom Elsaß aus seinen Siegeszug durch die Welt angetreten hat. Im richtigen Bauernhause hat er sich bis heute noch nicht eingebürgert. Höchstens daß man, wie im oberen Lavanttal und in manchen Orten Unter- und Mittelkärntens, manchmal im Herrgottswinkel vor dem Hausaltar ein grünes Nadelbäumchen, nur mit Nüssen oder Äpfelchen geschmückt, an der Decke aufhängt. Hier bleibt er bis Dreikönig oder Neujahr. Hie und da findet man Tannen- oder Fichtenzweige oder einen grünen Nadelkranz in der Herrgottsecke. In einigen Gegenden Kärntens ist er in seiner ursprünglichen Form als Lebensbaum, der dem Hause Glück bringen soll, erhalten. Im oberen Mölltal z.B. werden am Nachmittag des 24.Dezember zu beiden Seiten des Haustores zwei gleich große, über den Dachfirst reichende, bis zum Wipfel entschälte und entästete Fichtenbäume aufgestellt und bleiben dort bis zum Lichtmeßtage. Nur der Wipfel ist mit bunten Papierbändern geschmückt. Das sind die "Weihnachtstachse" (von mittelhochdeutsch dehse Fichte). Im oberen Gailtal wird ein Bårzn (von mittelhochdeutsch barzen, strotzen, hervordrängen), d. i. ein astreiches Fichtenbäumchen, ohne allen Schmuck im Schnee an der Ecke des Gehöftes aufgestellt, ebenso in den übrigen Gebieten, wo diese Form des Weihnachtsbaumes vorkommt, so im Gurk-, Metnitz- und Glantal, im Drautal, in der Teuchen und Feldkirchener Gegend, ja selbst bis herunter auf das Zollfeld. Im Malta-, Lieser- und Katschtal, ebenso in der Feldkirchener Gegend wird das Bäumchen gern außen an der Hauswand oder am Zaun angenagelt und heißt dort "Greßing", auch "Größing" (von mittelhochdeutsch graz, Sproß des Nadelholzes). Häufig prangt es auf dem Düngerhaufen, dem es besondere Kraft verleihen soll, oder auf dem Tattermann am Brunnentrog, wohin das Vieh zur Tränke kommt, aber auch häufig zwischen Stall und Wohnhaus oder an diesem selbst. Der grüne Weihnachtsbaum bewahrt das Haus vor Feuer, das Vieh, namentlich wenn es sich daran reibt, vor Krankheit und sichert dem Anwesen Segen. Er bleibt bis gegen Lichtmeß stehen, wo der Bann der das Wachstum hindernden Geister ohnedies gebrochen und der Frühling im Anzug ist.

Es trifft sich seltsam, daß die ältere bäuerliche Auffassung der Weihnachtsbräuche in Kärnten und ihr ursprünglicher Sinn, soweit er noch aus der darüber lagernden christlichen Schicht hindurchschimmert, wie das nordische Julfest auf ein altes Seelenfest schließen läßt, das um die Wintersonnenwende gefeiert wurde.

Quellennachweis: G. Graber, Bäuerliche Weihnachtsbräuche in Kärnten. Kärntner Monatshefte, 1926, I. Heft, 7, 204 ff. - O. Moro, Adventtage in einem Kärntner Bergdorf. "Freie Stimmen" vom 20. Dezember 1925, Beilage zur Folge 288. - H. L' Estocq, Unterkärntner Brauchtum. Carinthia I, 1930, 150 ff. - K. Weinhold, Weihnachtsspiele und Lieder aus Süddeutschland, 1853. - O. Moro, Maskenbräuche in gemischtsprachigen Dörfern Oberkärntens. Carinthia 1, 1935, 211 ff. - G. Graber, Der Schlag mit der Lebensrute. Carinthia I, 1910, 1 ff. - M. Lerer, Kärntisches Wörterbuch, 21, 161, 233. - R. Dürnwirth, Die Klöckler in der Millstätter Gegend. Carinthia I, 1902, 146 ff.

Quelle: Georg Graber, Volksleben in Kärnten, Graz 1938.
Email-Zusendung von Harald Hartmann, 24. Dezember 2005.
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