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Unter den Bienen. Beim Schwärmen werden die Bienen durch folgende Zauberformeln gebannt:
Weisel = Königin?
3. Hörst du Grimm und Grauen, du sollst dich setzen an das Gras, tragen Honig und Wachs zu Mariä Wachslicht. Im Namen etc. (N. Pr. Pr.-Bl. a. F. XI, S. 157.) 4. Am Charfreitag nehme man einen Teller Schrotmehl vor Sonnenaufgang und segne die Bienenstöcke, während man um dieselben herumgeht und das Mehl in den Bienengarten streut, mit folgendem Spruch:
Darnach wird dreimal das Kreuz geschlagen: Im Namen etc. mit Amen. (Töppen, S. 102.) Den Bienen wird von dem Tode ihres Besitzers nicht nur Anzeige gemacht, sondern man giebt ihnen auch Trauer, indem man an jeden Korb oder Stock ein schwarzes Läppchen befestigt. Unterließe man dies, so würden die Bienen aussterben *). (N. Pr. Pr.-Bl. I, S. 398.) *) Gleiche Meldung macht man auch dem Vieh in den Ställen, indem man hineinruft: "Der Wirth ist gestorben!" (Marggrabowa.) Auch die Bäume, die der Verstorbene gepflanzt, schüttelt man und ruft ihnen die Trauerbotschaft zu.
Quelle: H. Frischbier, Hexenspruch und Zauberbann.
Ein Beitrag zur Geschichte des Aberglaubens in der Provinz Preußen,
Berlin 1870. S. 131f |