SAGEN.at - Biographie: Thomas Walch

Gertrud Pfaundler-Spat, Tirol-Lexikon, Innsbruck 2005, S. 655
Thomas Walch
Kunstmaler
• Thomas Walch wurde am 28. Dezember 1867 in Imst, Tirol, geboren.
• gestorben am 10. Dezember 1943 in Imst.
Leben:
• nach kurzer Schulzeit 1883 Lehrling beim Kirchenmaler, Fassmaler und Vergolder Ferdinand Müller, Imst
• 1886 Geselle als Kirchenmaler
• 1887 Wanderung nach München zu Josef Renn
• 1888 weitere Wanderungen in Bayern
• Oktober 1890 bis März 1891 Privatschule Schmid, Reutte (auf Empfehlung Franz von Defregger)
• Oktober 1892 bis Februar 1893 Kunstgewerbeschule im Österreichischen Museum in Wien
• April 1894 Reise nach Brixen, Aufenthalt als Portraitmaler
• August 1894 Reise nach Ungarn
• 1895, München, Imst
• 1896 Ungarn, Rumänien
• 1897 5 Jahre Akademie in München bei Franz von Defregger
• 1908 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft
• 1909 Ehrung durch Kaier Franz Joseph I. (Brillantnadel)
• Leben in München
• zweijähriger freiwilliger Einsatz als Kriegsmaler im ersten Weltkrieg
• 1916 Rückkehr nach Imst
• Mitbegründer des Museumsvereins in Imst bzw. des Imster Heimatmuseums 1909
• 10. April 1923 Heirat der Lehrerin Jakobine Gfall, die im Selbstverlag Reproduktionen seiner patriotischen Bilder als Postkarten druckte. 50 Werke, bis 1938 der Druck verboten wurde.
• 1921 Ehrenbürger von Imst
• um 1926: Gründung eines Verlages
• um 1938: Anschaffung eines Autos durch Jakobine Gfall und Reisen durch Österreich un Deutschland
 
  Werke:
• bekanntes Bild: "Verlorene Heimat Südtirol", 1921 zum ersten Mal ausgestellt
• 1922 Kriegerdenkmal Imst
• 1930 zwei Walch-Darstellungen auf dem Imster Friedhof
• 1930 Herz-Jesu-Bild in der Johanneskirche
weiteres:
• Thomas-Walch-Brunnen in Imst, von Elmar Kopp entworfen
• 1993 zu Walchs 50. Todesjahr Gedächtnisausstellung in Imst
 
• Quellen: Jakobine Walch-Gfall, Der Kunstmaler Thomas Walch (Nach seinen eigenen Aufzeichnungen), in: Tiroler Heimatblätter, 39. Jahrgang, Heft 7 - 9, 1964, S. 1 - 16.
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