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  Josef Pembaur
  Maler
   
Josef Pembaur d. Ä. wurde am 23. Mai 1848 in Innsbruck geboren.
gestorben am 19. Februar 1923.
   
  Leben:
1856 gekauftes Klavier während Gymnasialzeit, Klavierunterricht von Franz Huber
Immatrikulation Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck - abgebrochen.
1870/71 Ausbildung am Konservatorium in Wien beim Pianisten Wilhelm Schenner und Gesangsleiter und Chordirektor Laurenz Weiß.
Unterricht in Harmonielehre und Orgel bei Anton Bruckner
1871 Streit mit Anton Bruckner, Austritt aus dem Konservatorium
ab 1871 Studien in München
Heirat mit Karolina Kraus
1873 Musikdirektor in Innsbruck
1883 Titel "Akademischer Musikdirektor" der Universität Innsbruck
1899 Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens
1909 Josef-Pembaur-Straße in Innsbruck
   
  Werke:
1892 "Über das Dirigieren", Leipzig 1892
1901 "Harmonie- und Melodielehre", Leipzig 1901
1903 "Die Bildung der Gymnastik der Finger und Hände für Klavierspieler", Innsbruck 1903
"Thermpphylae" (Soli, Männerchor und Orchester)
"In Tirol" - Symphonie
"Zigeunerliebe" - Oper (nach dem Text "Der Bauer von Longvall" von I. V. Zingerle
"Bilder aus dem Leben Walthers von der Vogelweise" - Kantate mit Texten von I. V. Zingerle
über 100 Kompositionen
 
   
Quelle: Wolfgang Steiner, Josef Pembaur, in: Tiroler Heimatblätter, 73. Jahrgang, Heft 4 /1998, S. 130 - 134.