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  Josef Bachlechner
  Bildhauer
   
Josef Bachlechner wurde am 28. Oktober 1871 in Bruneck im Pustertal geboren.
gestorben am 17. Oktober 1923 Hall (?) in Tirol.
   
  Leben:
schon als Kind an Schnitzerei interessiert
Volksschule in Meran
14jährig Schnitzerausbildung in Gröden
1 Jahr Fachschule für Holzschnitzerei in Bozen
Anstellung als Ornamentiker beim Kunsttischler und Altarbauer Barth
1888 - 1896 Geselle beim Bildhauer Josef Diechtl
1892/93 Studienaufenthalt in Rom
auf Anraten Defreggers Komponierklasse in Bildschnitzerei an der Kunstakademie München
Übernahme der Werkstatt Josef Diecht's
9. Jänner 1923 von Papst Pius XI. zum Ritter des Gregoriusordens ernannt.
 
  Werke:
Altäre in: Hochgallmigg bei Landeck, Canisianeum in Innsbruck, Zenzenhof der Jesuiten in Innsbruck, Navis im Wipptal, Leisach bei Lienz, Tarenz, Dietenheim bei Bruneck, Rein bei Taufers, Pflersch am Brenner, Ried im Zillertal, Hahnberg bei Brixen im Thale, Pfarrkirche St. Andrä (Salzburg), Nußdorf und Aigen bei Salzburg, Mattsee, St. Michael im Lungau, Kalksberg bei Wien und Kennelbach (Vorarlberg).
übergroße Kruzifixe: für den Jubiläumsfestzug des Tiroler Gedenkjahres 1909 (heute in der Kaiserjäger-Kapelle am Bergisel in Innsbruck); "Tiroler Christus" für die Prozession des Eucharistischen Kongresses 1912 in Wien (heute in Navis); Christus als Opferlamm am Kreuz.
Titelblatt des Reimmichl-Volks-Kalenders
tausend Skizzen und Zeichnungen
 
   
Quelle: Wernher Scheingraber, Josef Bachlechner, Zum 75. Todestag des Tiroler Künstlers, in: Tiroler Heimatblätter, 73. Jahrgang, Heft 2 / 1998, S. 55 - 59.