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  Hans Hochenegg
  Heimatforscher und Kulturhistoriker
   
Hans Hochenegg wurde am 30. Mai 1894 in Czernowitz geboren.
gestorben am 21. März 1993 in Hall in Tirol.
   
  Leben:
nach dem Tod des Vaters 1895 Rückkehr der Mutter nach Innsbruck
1912 als Gymnasiast erste heimatkundliche Aufsätze im "Tiroler Anzeiger"
1914 - 1918 Offizier der Kaiserjäger an der Süd- und Ostfront
1921 Abschluss des Studiums der Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck
1925 - 1927 Befragung Tirols Künstler, als Künstlerlexikon nicht erschienen (erschien 2002 als Schlern-Schrift)
1934 - 1959 Bibliothekar der Innsbrucker Universitätsbibliothek
1952 Leiter der Benützerabteilung der Innsbrucker Universitätsbibliothek
große Tirolensiensammlung (Medaillen, Münzen, Ortsansichten, Stiche, Urkunden, Votivgaben, Wallfahrtsbilchen und vieles mehr)
1931 Schaffung des Tiroler Erbhöfegesetzes auf seine Anregung
seit 1932 Mitarbeiter und ab 1947 Schriftleiter der "Tiroler Heimatblätter"
Im Zweiten Weltkrieg in der Krim eingesetzt, 1942 krankheitshalber entlassen
1943 Bombenzerstörung seiner Innsbrucker Wohnung
Übersiedlung nach Hall, mit Annemarie, geb. Grass vier Kinder
Aufbau des Haller Stadtmuseums
1959 Ruhestand mit dem Titel Hofrat
1964 Träger der Franz-von-Wieser-Medaille
1969 Ehrenmitglied des Tiroler Landesmuseums
1970 silberne Jubiläumsmedaille der Universität Innsbruck
1975 Ehrenbürger der Stadt Hall
1990 Ehrenzeichen für Kunst und Kultur
 
  Werke:
mehr als 300 Beiträge über volkskundliche und kunst- und kulturhistorische Themen (auch unter dem Pseudonym "Peter Liebenrain")
1935 "Die Kirchen Tirols"
1959 "Das Verleihbuch des Bergrichters von Trient 1489 - 1507"
1960 "Bibliographie zur Geschichte des Tiroler Freiheitskampfes 1809"
1963 "Die Tiroler Kupferstecher"
1965 "Heiligenverehrung in Nord- und Osttirol"
1970 "Kulturbilder aus Hall in Tirol"
1971 "Der Adel im Leben Tirols. Eine soziologische Studie"
1974 "Menschen und Fluren, Erinnerungsblätter"
1984 "Bruderschaften und ähnliche religiöse Vereinigungen in Deutschtirol"
   
   
Quellen: Gertrud Pfaundler-Spat, Tirol-Lexikon, Innsbruck 2005, S. 182;