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Erzherzog Sigmund erwarb einen Anteil am Schneeberg
G. Mutschlechner
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Hanns Klem, ein Reitender Bote und Gewerke am Schneeberg, hatte vom Erzherzog gegen einen Schuldbrief 15 Gulden entliehen. Für diesen Betrag, der ihm nachgelassen wurde, und weitere 50 Gulden Aufzahlung verkaufte Klem dem Fürsten ein Viertel *) der Erzgrube St. Kathrein am Schneeberg. Zur Bestätigung drückte er sein eigenes Siegel auf die Urkunde. Das geschah am St.-Martins-Tag, des heiligen Zwölfboten 1492 (24. Februar).

Quelle: Tiroler Landesarchiv, Urkunde I 383a

*) Ein Bergwerk bestand aus neun ideellen Anteilen, jedes Neuntel aus vier Vierteln.

Quelle: Georg Mutschlechner, Erzherzog Sigmund erwarb einen Anteil am Schneeberg, in: Der Schlern, Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde, 68. Jahrgang, 6. Heft, Juni 1994, S. 373.
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