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  Die Erinnerungen des Priesters Josef Daney
 

 

7. Brief

Andreas Hofer und seine Umgebung. Einsetzung der General-Landesadministration. Geldnot. Speckbachers Sieg. Abordnung des Erzherzogs Johann.

Freund! Es ist doch sonderbar, wie ich Ihnen für jede Kleinigkeit Aufschluss und Rechenschaft geben muss; Sie sollen zufrieden sein, dass ich Ihnen meine Erzählung immer mit Belegen stütze, und nicht noch fragen, wie ich dazu gekommen bin. Im Verfolg der Geschichte werde ich Ihnen noch mehrere ganz sonderbare Original-Aktenstücke, die außer mir kein Mensch in ganz Tirol besitzt, mitteilen.

Wie die Franzosen bei Trient zurückgeschlagen wurden, weiß ich eigentlich selbst nicht. Es kam zwar später eine Schrift in Umlauf, betitelt „Darstellung der kriegerischen Begebenheiten in Trient", die aber so ein elendes Machwerk war, dass wenigstens ich nicht daraus klug werden konnte, was der Verfasser damit wollte. Nur soviel weiß ich, dass der Landsturm des südlichen Tirols die Franzosen nicht über Lavis heraufließ. General Rusca kam von Lienz bloß bis zum sog. Kläusel. Daselbst wurde er von den Pusterer Bauern am 8. August nach einem hitzigen Gefechte mit bedeutendem Verluste geworfen. Nachdem er sich überzeugt hatte, dass er sich innerhalb der Grenzen Tirols nicht behaupten konnte, zog er sich nach Kärnten zurück, ließ aber vorher zum Andenken seiner teuren Gegenwart die um Lienz herumliegenden Dörfer plündern und in Brand stecken.

Nun beginnt die Regierung des Sandwirts. Ehe ich Sie mit den verschiedenen, bald erhaben diplomatischen, bald dumm fanatischen, bald wütend stürmischen Verordnungen, die alle unter des Sandwirts Unterschrift erschienen, bekannt mache, muss ich Sie zuvor erinnern, dass der Sandwirt selbst keinen einzigen der im Drucke erschienenen Aufsätze machte oder machen konnte. Hofer war bloß ein schlichter Landmann und Wirt, hatte zwar eine sehr richtige Beurteilungskraft in Dingen, die ins Hauswirtschaftliche, in Handel und Wandel und in gemeinen Verkehr einschlugen, war aber ja nicht fähig, irgendein höheres Regierungsgeschäft zu verstehen oder zu leiten. Indessen hatte er gar keinen Stolz und ließ sich gerne beraten und belehren. Sein Herz war gut und Gutmütigkeit der vorzüglich hervorleuchtende Zug seines Charakters. Im Umgange war er, wenn ihn keine besonderen Sorgen drückten, heiter, munter und angenehm. Er hatte nicht selten gute Einfälle und unterhielt sich manchmal nicht ungern witzig scherzend mit den beiden hübschen Kammermädchen der in seine Gefangenschaft geratenen Frauen Obristinnen Epplen und Spaur, wenn sie um etwas anzuhalten auf seine Kanzlei kamen. Er war nicht Sr. Majestät des Königs von Baiern oder der Kgl. Familie, wohl aber der baierischen Regierung und des Bilderstürmers v. Hofstetten abgesagtester Feind. In und für Kaiser Franz schien er zu leben. „Wenn ih a mal zum Kuaser kimm", sagte er öfters, „ih will ihm erst Sachen sagen, wie's in Landl zugangen ist." Er sprach die Volkssprache von Passeier und ziemlich fertig das Trientiner Welsch. Durch seinen früheren Branntwein- und Pferdehandel war er fast mit allen Wirten und ansehnlicheren Männern im ganzen Lande bekannt. Nun als einen solchen Mann müssen Sie sich den Sandwirt vorstellen, als ihn das Volk von Tirol stillschweigend als Oberkommandanten anerkannte.

Die übrigen Männer, welche ihn umgaben, oder die eigentlichen Regenten, muss ich Ihnen in 3 Klassen abteilen, nämlich in die edlen, weisen Väter des Vaterlandes, welche die provisorische General-Landesadministration übernahmen; in drei oder vier geistliche Herren, welche an der Reform der philosophischen und theologischen Studien modelten und an das Volk andächtelnde, nicht selten auch fanatische Verordnungen erließen; und endlich in die unmittelbaren Ratgeber und Adjutanten des Hofer selbst. Als den Geist und die Seele der eigentlichen Regierung und alles Guten, was darunter geschah, müssen Sie sich den im vorigen Briefe belobten Herrn v. Giovanelli und den nicht minder talentvollen Herrn Finanzrat Rapp denken.

Am 21. August beehrte uns die theologische Offizin mit folgendem Geistesprodukte: „Hochwürdige Seelsorger in Tirol!" usw. 1)

1) Hofer fordert die Seelsorger auf, Gott für das Waffenglück zu danken und für die volle Rettung des Vaterlandes den weitern Segen herabzuflehen. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 441 ff.

Wer eigentlich der Verfasser dieses schwärmerischen Aufsatzes war, weiß ich nicht. Indessen gab er den Kanzelrednern, vorzüglich auf dem Lande, einen ganz neuen besonderen Schwung. In Schlanders begeisterte er einen Priester so sehr, dass er dem Volke eine ganze Stunde lang die Ähnlichkeiten, die er zwischen dem Simon Machabäus und dem Sandwirt aufgefunden hatte, von der Kanzel herabschepperte.

In ein ganz anderes Licht stellte wieder Herr v. Giovanelli den Hofer 2 Tage später durch folgende Verordnung 2):

2) Die Verordnung bezweckte „die Wiederherstellung der erforderlichen Autoritäten oder Behörden, damit der Landesbewohner bei selben Handhabung seiner Rechte und Hilfe suchen, auch solche finden möge." Als zentralisierte Oberbehörde wird die „provisorische General-Landesadministration in Tirol" aufgestellt. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2 S. 443ff.

Infolge dieser Verordnung musste sichs nun jeder gefallen lassen, jenes Amt zu übernehmen, zu welchem er bezeichnet wurde. Zum Baron v. Reinhart kam Hofer selbst und übertrug ihm das Dekret, worin er ihn zum Präsidenten der provisorischen General-Landesadministration ernannt hatte, mit der Bemerkung, dass er ihm im Weigerungsfalle für nichts, selbst nicht einmal für persönliche Sicherheit gut stehen könne. Der Appellationsrat v. Peer mußte das Justitiale, der Finanzrat Rapp das Camerale, Herr v. Atzwanger die Polizeidirektion, Baron v. Lochau das Platzkommando, und verschiedene andere Herren, die das öffentliche Zutrauen besaßen, die übrigen einschlägigen Ämter und Regierungs- oder Verwaltungsgeschäfte übernehmen. Diese Herren waren nun damals unsere Cortes: dienten alle ohne Besoldung und stellten sich bei der ersten Sitzung die Grundsätze auf:

1. Mische sich die provisorische General-Landes-Administration in Defensionsgegenstände nicht im Geringsten ein.
2. Wolle sie keine Neuerungen von Wichtigkeit in was immer für einer Hinsicht unternehmen.
3. Habe ihr ganzes Bemühen dahin zu zielen, dass auch ferners nichts wirklich bestehendes mehr niedergerissen werde.

Von diesen Grundsätzen gingen sie nun aus und fingen an zu amtieren. Das Appellationsgericht setzte ununterbrochen seine Funktionen fort, und dies erhielt auch die Obrigkeiten auf dem Lande auf ihren Posten. Die Beschlüsse wurden respektiert und sogar die Urteile exequiert. Es nannte sich weder „Kais. Kgl.", noch „Kgl. baierisch", sondern bloß „das Appellationsgericht zu Innsbruck". Nun was während der ganzen Regierung des Hofer Vernünftiges und zweckmäßig Gutes geschah und öffentlich bekannt wurde, kam von der provisorischen General-Landesadministration. Die Seele aller Ordnung und die heimlich verborgene Triebfeder des ganzen Geschäftsganges habe ich Ihnen schon oben genannt.

Die Ernennung der Vorpostenkommandanten, der Verpflegekommissäre (ohne Geld) und das Aufgebot der Verteidigungsmannschaft, nebst den Erledigungen jener Gesuche, die dem Sandwirt von den Supplikanten unmittelbar in die Hände gelegt wurden, und die Verordnungen an die Schutzdeputationen, wenn sie Verteidigungsgegenstände betrafen, wurden in der Kanzlei des Sandwirts geschmiedet. Dazu dienten die beiden sich so nennenden Kais. Kgl. Herren Adjutanten, Math. Delama und Math. Purtscher: beide rechtschaffene, wohlstehende, rechtliche Männer, welche durch ihren unmittelbaren Einfluss auf Hofer viel Übel verhütet, viele Zwiste beigelegt und manches Gute gestiftet haben. Der erstere, als ein absolvierter Jurist, wusste das Wort „Auf“ oder „Sturm" mit Kraft und Nachdruck und mit lebhaften Bildern zu stützen; der andere aber, als ein Schullehrer, registrierte fleißig alle ein- und fortlaufenden Depeschen, schrieb Tag und Nacht Aufträge, Verordnungen, Vollmachten und nicht selten spanische Dörfer ab, wünschte nur Ordnung und Bruderliebe und tat vorzüglich sowohl den verschiedenen Landsleuten als den gefangenen Baiern viel Gutes. Er musste und konnte sich sehr glücklich schätzen, bei Hofer als Adjutant angestellt worden zu sein, indem er nur dieser Anstellung seine persönliche Sicherheit zu verdanken hatte. Er wurde nämlich früher von Schlanders nach Brixen abgeschickt, um sich über die Lage der Dinge und über die Wahrheit des Waffenstillstandes zu erkundigen. Als er zurückkam und freimütig allen eröffnete, was er gehört und gesehen hatte, fielen einige Lumpen von Kortsch und von Schlanders über ihn her, misshandelten ihn schrecklich, schleppten ihn mit sich und drohten ihn alle Augenblicke zu erschlagen. Die Rettung aus seiner größten Lebensgefahr verdankt er der zufälligen Erscheinung und Vermittlung des würdigen Priesters Magnus Prieth.

Hofers Geschäft war, willig jeder ihm vorgelegten Schrift seinen Namen unterschreiben, bei sog. Audienzen Streitigkeiten der Parteien entscheiden und beilegen, wobei er gewöhnlich den Streitpunkt von der echten Seite auffasste und nach einigen moralischen Ermahnungen zur Tugend und Frömmigkeit und vorzüglich zu Friede und Eintracht, ganz richtig urteilte; besonders aber jedes ihm vorgeführte Pferd, deren er viele kaufte, selbst untersuchen und aushandeln, war ausschließlich seine Sache. Bei manchen Verordnungen und Befehlen, die er nur selten selbst las, sondern sich meistens vorlesen ließ, setzte er nicht ungern unter seinen Namen noch entweder ein paar Zeilen oder einige Worte hin, die gewöhnlich ohne Verbindung und Zusammenhang waren. So z.B. ließ er einmal alle Pferde in der ganzen Stadt Innsbruck in Beschlag nehmen. Ein gewisser Beamter, damals zu Reutti, kam dadurch in die Verlegenheit, um abreisen zu können, sich zum Hofer selbst begeben und ihn ersuchen zu müssen, er möchte ihm doch schriftlich die Bewilligung, dass man ihm zwei Pferde dürfte ausfolgen lassen, erteilen. Weil nun Hofer äußerst hart und ungern schrieb, so sagte er dem Beamten, er solle sich selbst einen Zettel schreiben. Wie dieser fertig war, unterschrieb Hofer wie folgt:

„Andere Hofer
von den requirierten Pferden."

Hofer war oft so von Menschen und Schriften umgeben, dass er sich manchmal nicht zu helfen wusste. Denn jeder wollte mit ihm selbst sprechen, jeder seinen Bescheid von ihm selbst erhalten, und zudem musste er wie ein geschäftiger König alles selbst unterschreiben, weswegen er sich auch ein guter Regent zu sein wähnte. Die geheimen Räte oder unmittelbaren Kämmerer Hofers waren mehrere Bauern und Wirte, meistens, wie ich Ihnen schon oben sagte, die vernünftigsten, rechtlichsten und wohlstehendsten Männer von Passeier und aus der Gegend von Meran. Vorzüglich verstand der superfeine Holzknecht von Passeier, des Sandwirts rechter Arm, seine Ministerrolle so meisterhaft zu spielen, dass er sich nie von der wahren Seite zeigte und kein einziges Mal als der Urheber von so manchem heimlich angelegten politischen Brand, wohl aber immer als der Löscher desselben erschien. Viel Gutes und vorzüglich die Unterdrückung vieler Privatgehässigkeiten hat die Stadt Innsbruck den rechtlichen, bescheidenen Männern, nämlich dem Wirt Brunner von Schönna, dem Widum Baumann Flarer vom Dorfe Tirol, dem Fink von Mais, dem Oberdorner von Algund und dem sog. Hauserwirt daselbst zu verdanken. Diese Männer waren es, deren Bestreben immer einzig dahin zielte, Ruhe und Ordnung zu erhalten.

Gleichwie aber in jedem schönen Bilde, um die ganze Gruppe gehörig herauszuheben, im Hintergrunde gewöhnlich entweder eine recht hässliche Figur oder gar eine Karrikatur angebracht ist, so waren auch da unter dem Verein dieser edeldenkenden Männer beide anzutreffen, die nur, soviel sie konnten, zu schaden suchten. Die elend verächtliche Figur, die sich dem Sandwirt nur aufgedrungen hatte, war der sogenannte Gärber von Passeier, ein abgehauster grauer Schurke, welchem der Ruhe stören wollende Zankesteufel schon aus den scheelen Augen blickte und dem der räuberische Spitzbube mit jedem Worte auf den Lippen saß. Doch ließen ihm die übrigen rechtlichen Männer zum Glück keinen großen Einfluss. Die scheußliche Karrikatur war ein mit der österreichischen Landwehr nach Tirol gekommener und nach dem Abzuge des Kais. Kgl. Militärs daselbst zurückgebliebener Student von Graz oder Klagenfurt, mit Namen Sweth, ein niederträchtiger, in Kopf und Herz leerer kropfichter Bube, welchen der Sandwirt schon auf dem Jaufengebirge als seinen Schreiber brauchte und der wahrscheinlich der Verfasser des Briefes (an Stallele) ist. In Innsbruck übergab ihn zwar anfangs der Hofer den Kapuzinern daselbst; nachdem ihn aber sogar diese nicht brauchen konnten, so musste ihn Hofer wieder zurück- und zu sich nehmen. Was dieser lausigte Bursche am Ende noch meinem Vaterland für Unheil und selbst dem Sandwirt für Verderben zubereitet und was für ein hochseliges Ende er genommen habe, wird Ihnen der Verfolg der Geschichte zeigen.

Jetzt haben Sie einmal das Bild und die Übersicht unserer damals in der Burg residierenden Machthaber. Dazu rechnen Sie noch die zwei Feldkapläne Andreas Stecher, Kooperator in Algund und Johann Degeser von Meran: beide sacrosanctae theologiae Doctores! 3) Als der erste beim Sandwirt die Verbannung der noch vom Freiherrn v. Hormayr in Innsbruck zurückgelassenen Kgl. baierischen Professoren Feilmoser, Gilg, Jud und Albertini betrieb und an die Stelle dieser und der schon früher vertriebenen geistlichen Professoren meistens Priester aus der Gegend von Meran dekretierte, fragte ihn Herr Degeser, warum er denn gerade diese zu Professoren wähle? „Dies ist eine närrische Frage," gab er ihm zur Antwort; „wenn wir nicht unsere Gegend von Pfarrern reinigen, müssen wir ja ewig Cooperatores bleiben. Herr Andere!" Viehseuche wünschte sich einmal ein Hofmusikus, um vorwärts zu kommen.

3) Doktoren der ehrwürdigen Theologie.

Den ganzen Zug unserer damaligen Höflinge schlossen endlich der finstere Kooperator Köck aus dem 11. Jahrhundert und Herr v. Stadler aus den Vorzeiten der alten Burgherren und deutschen Ritter. Diese zwei waren es, die sich hauptsächlich mit Abstellung der Ärgernisse und mit Verbesserung der Sitten beschäftigten und zur sicheren Erreichung ihres frommen Zweckes wieder folgendes Geistesprodukt unter die Presse stellten. 4)

4) Dieser Erlass, Innsbruck, 25. August 1809, war gerichtet „gegen die Frauenzimmer von allerhand Gattungen, welche ihre Brust und Armfleisch zu wenig und mit durchsichtigen Hadern bedecken", die sich hoffentlich bessern, „widrigenfalls aber sie es sich selbst zuschreiben werden, wenn sie auf eine unbeliebige Art mit Unrat bedeckt werden." Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 445f.

Während nun in Innsbruck eifrigst an Verbesserung der Sitten gearbeitet und von mutwilligen Burschen manchem Frauenzimmer die Haarlocke sogar mit Messern abgeschnitten wurde, beschäftigte man sich auf dem Lande mit Aufstellung neuer Schutzdeputationen und mit Organisierung der Kompanien. Aus welchen Mitgliedern die Schutzdeputierten in verschiedenen Gerichten zusammengesetzt wurden, ist mir unbekannt. In Schlanders warfen sich so erlauchte Helden zu Schutzdeputierten auf, dass sich der rechtschaffene, wackere, schon oft erwähnte Johann Alber schämte, noch länger ein Kommando zu führen, und seine Kommandantschaft niederlegte. Wer diese Deptioner (so nannte sie das Volk) waren, und was sie Gutes gestiftet haben, werde ich Ihnen im Verfolg der Geschichte zeigen, und hat vorzüglich Herr Johann Gstirner, Wirt zu Rabland, am 25. November 1809 auf dem Platze zu Schlanders am bestimmtesten ausgesprochen.

Nachdem das ganze Dorfgesindel von Innsbruck nach Hause zurückgekehrt und alle diejenigen, welche nicht mit ausgerückt waren, als z. B. Herr Michael Leimer, der sich in ein Kapuzinerkloster verschlossen, einige ansehnliche Wirte, die sich in Wälder verkrochen und andere, die sich nach Bozen geflüchtet, in Kontribution gesetzt und denen, welche nicht zahlen wollten, Vieh und Hausgeräte geraubt hatte, wurden neue Hauptleute gewählt und der früher erwähnte Hauptmann der „weizenen Kompanie" als Kommandant ausgerufen. So wie in Schlanders wird es auch gleichzeitig, wie ich mir vorstelle, in allen anderen Gerichten ausgesehen haben. Der Sandwirt ernannte Kommandanten, das Volk tat das Nämliche und viele warfen sich selbst zu solchen auf. Allerhand verlaufene Auswürflinge, Deserteure und österreichische Ranzionierte kamen ins Land. Hofer bildete daraus eine Eskadron Dragoner, welche er prächtig beritten machte, und einige Kompanien Infanterie, die er der Hauptmannschaft des Simon Freißeisen unter dem Kommando des Pater Joachim unterordnete und an die Salzburgischen Grenzen schickte. Wer dieser berüchtigte Kapuziner war und was er für Heldentaten ausgeübt, werde ich Ihnen in der Fortsetzung der Geschichte eröffnen. Im allgemeinen herrschte zwar im ganzen Lande Ruhe und Ordnung; nur gegen Salzburg und Kärnten hin gab es öfter zwecklose, unbedeutende Raufereien und in der Gegend von Trient räuberische Auftritte, wobei das sich „Landesverteidiger" nennende Gesindel die rechtlichen Bürger und rechtschaffenen Landbewohner plünderte. Am 2. September reiste Hofer von Innsbruck ab und begab sich nach Brixen, Bozen und Meran. Zuvor aber erfreute er uns mit folgender Bekanntmachung. 5)

5) Hofer teilt mit, dass ein Vertrauter vom Kais. Kgl. österreichischen Hoflager mit einer Depesche aus verlässlicher Quelle zurückgekehrt sei des Inhalts, dass das mächtige Haus Österreich, welches noch über zahlreiche Streitkräfte verfüge, zwar den abgeschlossenen Waffenstillstand gehalten, ja sich sogar in Friedensunterhandlungen eingelassen, jedoch sei aber höchstdasselbe durchaus und immer bedacht, Tirol und Vorarlberg kräftigst zu unterstützen, damit diese Länder als Perle seiner Staaten erhalten werden. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 446 f.

Denken Sie sich, was man uns noch alles glauben machte! und Sie müssen nicht lachen, wenn ich Ihnen sage, dass wir es gerne glaubten. Auf seiner Reise wurde Hofer allerorten von dem herbeiströmenden Volke unter lautem Jubel empfangen und wie ein Wunderding angestaunt. Vor seine Kutsche hatte er die 4 prächtigen Schimmel gespannt, welche der früher erwähnten in seine Gefangenschaft geratenen Frau Obersten Gräfin Epplen gehörten. In Brixen stattete er, nachdem er zuerst die Domkirche besucht hatte, dem Fürstbischof seinen Besuch ab. Darauf machten ihm in einem Gasthause Honorationen, Geistliche und Beamte ihre Visite. Daselbst unterzeichnete er den Befehl, dass das General-Kreiskommissariat und die übrigen Kreisbehörden in Zeit von 3 mal 24 Stunden das Seminarialgebäude, ihren Sitz, zu räumen hätten. Zu Bozen wurde er ebenfalls mit allen Ehren empfangen. Da unterschrieb er die Auflösung der dort bestandenen Kgl. baierischen Realschule und den Auftrag, das Gymnasium neu zu organisieren und Franziskaner zu Professoren zu ernennen.

Hofer kehrte wieder schnell nach Innsbruck zurück. Kaum war er daselbst angekommen, musste er schon wieder den beiden obbenannten unermüdeten Sittenverbesserern zu folgender asketischer Verordnung seinen Namen leihen. 6)

6) Die Verordnung verbietet Tanzmusik und Bälle außer bei Hochzeiten, befiehlt die Schließung der Gasthäuser an Sonn- und Feiertagen während des feierlichen Gottesdienstes, weist die Obrigkeiten an, dem Unfuge des nächtlichen Herumschwärmens zu wehren usw. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 447 f.

So zweckmäßig es vielleicht war, einige Polizeiverordnungen, jedoch nicht gar so beschränkende, zu erlassen, ebenso sehr sah sich Hofer auch genötigt, gleichzeitig die bereits in Schläfrigkeit und Untätigkeit versinkenden Landsleute aufzuwecken und ihren Mut zu beleben. Schon gegen das Ende der ersten Hälfte des Monats September fing es in verschiedenen Gerichtsbezirken zu stocken an, so dass sich der Sandwirt daher bereits der in der Proklamation vom 4. Mai enthaltenen Sprache bedienen musste.

Obschon Hofer und seine Adjutanten sich alle mögliche Mühe gaben, die öffentliche Ruhe und Ordnung zu erhalten, so war doch die ganze Regierungszeit desselben eine schauerliche Epoche und seine eigene Lage höchst traurig. Sein Herz wünschte, überall zu helfen, und dazu fehlte es aller Orten an den erforderlichen Mitteln. Er gab allen Bitten Gehör, konnte aber wenige erfüllen. Die damaligen Zustände Tirols hätten eine Kasse von Millionen erfordert, und Hofer hatte mehrmals gar kein Geld. Was das Salzamt in Hall abwarf, reichte lange nicht hin, armen Pensionären, Witwen und Waisen ihre Pensionen pünktlich zu geben. Hofer brauchte selbst eine bedeutende Quantität Salz, seinen Pferdehandel zu betreiben: denn er zahlte seine Pferde gewöhnlich mit einer übereingekommenen Anzahl von Salzsäcken. Bedeutend viel Salz eigneten sich gewisse verschmitzte Herren Kommandanten, die sich auf das im Trüben fischen schon in früheren Epochen meisterhaft einstudiert hatten, zu, und die etlichen tausend Zwanziger, welche Hofer unter dem Gepräge des tirolischen Landschaftswappens, des einfachen Adlers und mit der Umschrift „Nach dem Konventionsfuß", nebst einer Menge Kupferkreuzer münzen ließ, dienten weiter zu nichts anderem, als dass er damit seine Reiter und Ranzionierten besolden konnte, und dass man sie jetzt, nachdem sie Baiern außer Kurs gesetzt hat, in perpetuam rei memoriam 7) in Münzkabinetten, besonders in Preußen, wo man sie hastig aufsuchte und nicht selten um fünffachen Wert eintauschte, aufbewahrt. Alle Kassen waren leer und alle Zuflussquellen verstopft. Auf dem Lande wollte kein Mensch was bezahlen. Daher erließ Hofer folgende Verordnung. 8)

7) Zum ewigen Andenken an das Ereignis.
8) Verordnung vom 22. September 1809. Hofer fordert zur pflichtschuldigsten Abführung der annoch bestehenden Steuern und Staatsabgaben auf das allerdringendste auf und droht bei Nichtbeachtung dieser Aufforderung mit exekutiver Eintreibung. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 449ff.

Freund! Ich darf Ihnen von dem Elend, welches unter der Regierung des Sandwirts mein Vaterland drückte, keine Beschreibung mehr machen: es spricht sich schon in obiger Verordnung von selbst deutlich genug aus. Die ganze Regierung Hofers war ein zwar ruhiger, aber doch lauter und allgemeiner Jammer um Geld. Das Volk wollte sich auf das beständige Ausrücken und auf das immerwährende Hin- und Herziehen ohne Löhnung und zugleich auf das Bezahlen der Steuern und Abgaben unmöglich verstehen. Zudem liefen auch ununterbrochene Klagen ein, dass die Kommandanten an den Grenzen sowohl als in anderen Orten, wo sie aufgestellt waren, ziemlich teure Gäste seien und sich die ausschweifendsten Missgriffe erlaubten.

Aus den meisten bisher angeführten Verordnungen ersehen Sie, dass es der ganzen Maschine vorzüglich an der Hauptriebfeder fehlte. Um Geld schrieben die Kommandanten — um Geld schrien die Kompanien — um Geld jammerte schon wieder die Regierung und der Herr Oberkommandant. 9)

9) Die Oberkommandantschaft erlässt „zur ganz unerlässlich nötigen Bedeckung der vielfältigen dringendsten Staatsbedürfnisse" neuerlich die Ausschreibung eines forcierten Darlehens. Innsbruck, 25. September 1809. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 452 ff.

Während sich Hofer und die provisorische General-Landesadministration vorzüglich nur um Geld bekümmerten, ging der Kapuziner Joachim mit einigen anderen Kommandanten auf Eroberungen aus und stürmte, nachdem er Zillertal, Pinzgau und die dortigen Gegenden zur Ergreifung der Waffen aufgelogen hatte, bis Hallein vor. Schändlich belog er das Volk, dass Hofer ihm 16 000 Mann Österreicher nachschicken werde. Man nannte ihn vulgo den Rotbart; und er gab sich für Sandwirts Bruder aus und unterschrieb sich Joachim Hofer. Der letztere Aufstand der Salzburger Gebirgsbauern war ausschließlich nur sein Werk. Die Gemeinden, welche die Waffen nicht ergreifen wollten, drohte er durch seine Hannacken in Brand stecken zu lassen. In Hallein versuchte er das Nämliche zu tun; allein der dortige Magistrat widersetzte sich nach allen Kräften seinen Absichten und Anmaßungen. Nachdem er eingesehen, dass daselbst sein Plan, „Salzburg mit Sturm zu erobern", bereits gescheitert, und sich überzeugt hatte, dass ihn die Bürger von Hallein nur für einen Esel halten, befahl er, den damaligen Salinendirektor Herrn v. Helmreich zu arretieren und nach Innsbruck zu liefern, und verließ Hallein und seine Truppen wie ein Schurke. Drei Tage darauf rückten die Baiern an und warfen die Tiroler wieder bis zum Pass Lueg zurück. Dieser Pater Rotbart behauptete sich in den Salzburger Gebirgen bis zum 17. Oktober und schickte seine Patrouillen, nachdem das befestigte Sachsenburg teils durch seine Leute, teils durch Pusterer Kompanien eingeschlossen war, nach Kärnten bis Paternion und Spittal vor. Seine Absicht war nach den damaligen Umständen riesenmäßig groß; er wollte nämlich den Franzosen im Rücken ganz Kärnten und alle Gebirgsländer Österreichs zum Aufstand und zur Ergreifung der Waffen auffordern. Allein dazu hatte er zu wenig Kopf und gar keine persönliche Tapferkeit. Seine Leute und vorzüglich sein indiszipliniertes Ranzioniertenkorps taten zwar unter der Anführung des Helden Franz Oberdörfer von Laas bei manchen Gelegenheiten Wunder der Tapferkeit: allein Se. Hochwürden selbst blieben weißlich, wie mir Augenzeugen erzählten, überall zurück oder galoppierten auf seinem magern Ungar, sobald Hochselbe Gefahr witterten, eiligst davon. Da also seine beabsichtigte Eroberung und Empörung von Kärnten ebenso wenig wie jene von Salzburg von statten gehen wollte, so schickte ihm Hof er nachstehenden Aufruf in einer Menge Abdrücke nach. 10) Nicht wahr Freund! Hofer hatte vortreffliche Proklamationsschreiber in seiner Kanzlei? Allein die Kärntner, welche von Österreichs trauriger Lage wahrscheinlich besser als wir unterrichtet waren, achteten nicht darauf, sondern verabscheuten und verwünschten die ganze empörende Joachimade.

10) Aufruf an die Bewohner Kärntens, sich dem Kampfe der Tiroler anzuschließen. Innsbruck, 27. Sept. 1809. Abgedruckt bei Hormayr, Bd. 2, S. 467 f.

Was der hochbelobte Kapuziner in den Gebirgen von Pongau und gegen Kärnten hinab zu erzwingen suchte, das bemühte sich ein gewisser Speckbacher, ein Bauer in der Gegend von Hall, gegen Lofer, Unken und Reichenhall zu erzielen. Am 25. September wurden die Kgl. baierischen Vorposten, bestehend aus einem Bataillon des Regiments König (bei Unken), von den Tirolern umgangen, von allen Seiten zugleich angegriffen und nach einem hitzigen Gefecht, wobei sich besonders die Schützen von der Gegend von Meran, der früher erwähnte Meraner Hauptmann Joseph Schweiggl, einige Schlanderser, der Kommandant Graf Joseph Hendl von Meran und ganz vorzüglich der Kommandant Michael Mayr von Kastelbell und Johann Ladurner, Weinschreiber zu Naturns auszeichneten, geworfen und gefangen genommen. Nachdem durch diese zwar unbedeutende Affäre die Tiroler Meister der wichtigsten Engpässe geworden und dieselben besetzt hatten, streifte Speckbacher mit seinen Inntalern bis nahe vor Rosenheim und Reichenhall hin. Die Kompanien des südlichen Tirols bekamen Erlaubnis, nach Hause zu gehen, Die Meraner und Algunder Kompanien übernahmen den Transport der rein ausgeplünderten Gefangenen. Ehe diese nach Innsbruck kamen, hatte man dem Hofer schon hinterbracht, dass darunter ein Hauptmann sei, der Gasteig und Schwaz usw. angezündet und mehrere Greueltaten an den Tirolern verübt und sich noch überdies während dem Transport laut derselben gerühmt habe. Am 29. September trafen sie in Innsbruck ein. Daselbst wurden sie en parade in den Burghof geführt. Die beiden Kompanie-Kapläne eröffneten zu Pferd und in Mäntel gehüllt, die sie den gefangenen Offizieren abgenommen, den Triumphzug. Die Bauern formierten ein Karree, und viele hundert gaffende Laffen, worunter auch ich war, strömten herbei. Nun kam Hofer aus seiner Kanzlei auf den Altan, das Volk jubelte ihm ein Vivat zu, und er schrie, nachdem er die Gefangenen besehen und sein Wohlgefallen und seinen Beifall zu erkennen gegeben hatte, ganz unerwartet von der Altane herab: „Wo ist der Hauptmann?" Die Bauern führten ihn vor. „Bist da, Spitzbue, Hallunk, Mordbrenner!" fuhr Hofer fort, „gelt, wies der Himmel schickt, itz bist in meine Händ, du hast Gasteig und Schwaz anzunden und möchst, wenn du kannst, 's ganz Landl unglückla machen." — Der Hauptmann erwiderte ihm mit einem verachtenden ernsten Blicke: „Ich bin nur ein untergeordneter Offizier und habe nie gegen die Ordre meiner Vorgesetzten gehandelt". — „Halt's Maul" schrie nun Hofer noch heftiger, „Hallunk, du wirst deinen verdienten Lohn schon kriegen, ich will enk Buaern s' Brennen schon austreiben. Marsch fort mit ihm ins Zuchthaus"! Die Kotlackler jauchzten dem Hofer ihren Beifall über diese derbe Rede und das gefällte Urteil wieder mit wiederholtem Vivat zu und bekräftigten dasselbe mit der gewöhnlichen Formel: „So ist's Recht, Recht g'schieht ihm, dem Mordbrenner"! Die übrigen gefangenen Offiziere und Soldaten wurden in der Stadt einquartiert, der Hauptmann aber dem Platzkommandanten Baron von Lochau übergeben; dieser ließ ihn dem erhaltenen strengen Befehl zufolge durch seinen Adjutanten Pfannzelter, einen ehemaligen österreichischen Offizier, zwar ins Strafarbeitshaus führen, suchte ihm aber daselbst doch sein Schicksal so leicht und erträglich als möglich zu machen. Überhaupt waren es diese beiden österreichischen Exoffiziere, welche jedem Gefangenen sein Schicksal zu erleichtern suchten und die mit dem tätigen Herrn Atzwanger all ihr Bemühen einzig dahin richteten, nicht nur allein allgemein öffentliche Ruhe und Ordnung zu erhalten, sondern auch nach Möglichkeit allen einzelnen Exzessen zu steuern. Während der ganzen Regierung des Sandwirts sah es in Innsbruck auch so ruhig und ordentlich aus, als wenn man im friedlichsten Zustande lebte. Nur Hofer war mit tausenderlei Geschäften überladen und beständig von allerhand Menschen überlaufen, die bald diese, bald jene Bitte an ihn stellten. Auch bei der provisorischen Generallandesadministration häuften sich die Geschäfte an, dass man sich genötigt sah, eine Verordnung zu erlassen. Diese Verordnung zeigt Ihnen, mit welch väterlicher Sorgfalt unsere patres conscripti einzig das allgemeine Beste, das Wohl des Vaterlandes zu befördern sich bemühten und wie wenig man damals noch daran dachte, dass der Katze, wie man zu sagen pflegt, bald die Haare ausgehen werden. Im Gegenteil: gerade um diese Zeit herum war es, wo sich der bereits etwas gesunkene Mut der Tiroler wieder aufrichtete.

Es kamen nämlich die im vorigen Monate mit dem Kais. Kgl. Militär nach Österreich geflüchteten Herren Sieberer, Eisenstecken und Frischmann als wirklich vom Erzherzog Johann bestätigte österreichische Majore ganz unvermutet in Innsbruck an und brachten nebst den erfreulichsten Nachrichten für den Sandwirt eine goldene Medaille und Kette, welche im Werte auf beiläufig 80 Dukaten geschätzt wurde, und eine Unterstützung von 3000 Dukaten mit. Bei dieser Gelegenheit benahm sich der Sandwirt ganz sonderbar. Er ließ die Herren Majors Stunden lang warten, bis er ihnen Gehör gab; endlich ließ er sie vor sich kommen; er soll sie nicht nur allein sehr trocken und trotzig behandelt, sondern ihnen sogar ihrer Flucht wegen die bittersten Vorwürfe gemacht haben. Dem Herrn Eisenstecken, Badlwirt zu Bozen, wurde jedoch das Kommando des südlichen Tirols übertragen. Dem Major Sieberer aber wollte Hofer durchaus kein Kommando-Diplom unterfertigen. Nur durch besonderes Zureden des Adjutanten Purtscher unterschrieb er es endlich äußerst unwillig. Was mit Frischmann geschehen, ist mir unbekannt; nur so viel weiß ich, dass ihm meine Landsleute, als er sich zum Kommandanten aufwerfen wollte, ins Gesicht lachten und ihn, ohngeachtet er die goldgestickte Majorskuppel trug, um nichts mehr als einen gemeinen Landstürmer respektierten.

Schon früher wurde verordnet, den 4. Oktober als den hohen Namenstag Sr. Majestät des Kaisers Franz I. höchst festlich zu feiern; nun wurde beschlossen, diese Feierlichkeit dadurch noch mehr zu verherrlichen, dass der Herr Prälat von Wiltau in der Hofkirche ein Hochamt abhalten, nach demselben dem Hofer seine Ehrenmedaille umhängen und endlich ein Te Deum anstimmen sollte. Das Umständlichere dieser Festlichkeit und was darauf sich zugetragen, werde ich Ihnen im nächsten Briefe berichten.

   
  Quelle: Der Tiroler Volksaufstand des Jahres 1809, Erinnerungen des Priesters Josef Daney, Bearbeitet von Josef Steiner Innsbruck, Hamburg 1909
 

Rechtschreibung behutsam angepasst.
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